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Girokonto ohne Schufa – was beachten?

25. Oktober 2009 Keine Kommentare

Wer ein Girokonto eröffnen möchte, der muss in aller Regel eine lupenreine Schufaauskunft vorweisen können. Bereits ein einziger Negativeintrag aus der Vergangenheit reicht vielen Banken als Grund für eine Ablehnung des Kontoeröffnungsantrags. Immer mehr potentielle Kontoinhaber mit negativer Schufa entdecken daher das Girokonto ohne Schufa als echte Alternative zu gewöhnlichen Girokonten und den damit verbundenen Absagen.

Beim Girokonto ohne Schufa gibt es allerdings eine ganze Menge zu beachten. Denn nicht alle Angebote sind wirklich seriös. Viele Banken und vor allem Vermittler nutzen die Situation der Betroffenen aus und verlangen überteuerte Gebühren oder Vermittlungshonorare.

Ein Girokonto ohne Schufa sollte man daher grundsätzlich nur bei einer Bank eröffnen, bei der keine Vermittlungsprovision anfällt. Außerdem sollte man unbedingt auch darauf achten, dass das entsprechende Angebot keine zu hohen laufenden Kosten mit sich bringt. In vielen Fällen verlangen Banken Kontoführungsgebühren von über 100 Euro pro Jahr. Im Vergleich zu normalen Girokonten, die mittlerweile fast immer gebührenfrei geführt werden, viel Geld.

Weiterhin sollte der Leistungsumfang berücksichtigt werden. Dieser sollte immer im Kotext mit den anfallenden Kosten betrachtet werden.
Hierbei stellt sich vor allem die Frage nach eventuellen Zusatzkosten durch die anfallenden Buchungen. In vielen Fällen sind beispielsweise auch Überweisungen kostenpflichtig oder nur einige Überweisungen pro Monat kostenfrei.

Als einer der wichtigsten Faktoren im Zusammenhang mit dem Girokonto ohne Schufa sollte auch die Bargeldversorgung nicht vernachlässigt werden. In diesem Zusammenhang gilt es genau zu prüfen, zu welchen Konditionen Bargeldverfügungen möglich sind. Optimaler Weise befinden sich in der direkten Umgebung mehrere Geldautomaten, die eine kostenlose Bargeldversorgung sicherstellen.

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Das passende Geschäftskonto finden

25. Oktober 2009 Keine Kommentare

Ohne ein Geschäftskonto ist ein Geschäftsbetrieb in der heutigen Zeit nicht mehr ordnungsgemäß durchzuführen. Innerhalb eines Monats sind auf dem Konto zahlreiche Zu- und Abgänge zu verzeichnen. Es ist für den Geschäftsbetrieb daher äußerst wichtig, dass durch das kontoführende Kreditinstitut eine ordnungsgemäße Abrechnung erfolgt. Bei der Summe der Posten können sehr schnell hohe Summen auflaufen. Natürlich ist ebenso darauf zu achten, dass eine möglichst günstigste Kontoführung erlangt werden kann. Es könnten bei der Vielzahl der durchgeführten Buchungen sonst sehr schnell hohe monatliche Kosten entstehen. Dies wäre mit dem Wirtschaftlichkeitsprinzip eines Unternehmens nicht vereinbar.

Hinsichtlich des Dispositionskredits sollte mit der Bank ein vernünftiger Rahmen vereinbart werden. Es kann gelegentlich vorkommen, dass das Konto überzogen werden muss. Dies ist vor allen Dingen dann der Fall, wenn zum Beispiel Lieferanten bezahlt oder sonstige laufende Kosten getätigt werden müssen. Es sollte dann auf jeden Fall ein bezahlbarer Zinssatz ausgehandelt werden. Zu diesem Zweck empfiehlt es sich, einen neutralen Kontenvergleich durchzuführen. Dieser kann mit Sicherheit ein günstiges Firmenkonto ermitteln. Ebenso sollte die Bank, durch die das Geschäftskonto geführt wird, in der Lage sein, Anlagevorschläge für überschüssiges Geld zu unterbreiten.
Auch dies käme dem Betrieb zugute. Ein passendes Firmenkonto ist somit die Ausgangslage für einen funktionierenden Geschäftsbetrieb.

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Ben Whishaw – Erschnüffelter Erfolg

25. September 2009 Keine Kommentare

Eisig läuft es einem bei Genuss des Mitte September in den europäischen Kinos gestarteten Films „Das Parfum“ den Rücken hinunter. Lange hatte sich der deutsche Schriftsteller Patrick Süskind geziert, die Rechte für das bereits 1985 erschienene Buch zu verkaufen, da er den Stoff für unverfilmbar hielt. Produzent Bernd Eichinger und Regisseur Tom Tykwer bewiesen das Gegenteil und holten sich für die Hauptrolle des irren Mörders „Jean-Baptiste Grenouille“ zudem einen noch recht unbekannten Schauspieler vor die Kamera: Ben Whishaw.

Auf der Bühne zuhause

Ben Whishaw kam am 14. Oktober 1980 gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder James im englischen Hertfordshire auf die Welt. Er machte 2003 seinen Abschluss an der „Royal Academy of Dramatic Art“ und spielte bislang unterschiedliche Rollen auf englischen Bühnen wie z.B. dem „Royal National Theatre“. Seine bislang gefeiertste Bühnenrolle war jedoch die des Hamlet im berühmten „Old Vic Theatre“. Neben Daniel Craig, dem neuen James Bond, spielte Ben Whishaw 1999 erstmals in einem Film namens „The Trench“, einem Kriegsdrama. Es folgten weitere Rollen in Filmen wie „Mauvais passe (The Escort)“, „Baby“ (2001, Kurzfilm) und Fernsehserien wie „Others People´s Children“ und „The Booze Cruise“. Für den Film „My Brother Tom“ (2001) erhielt er u.a. den „British Independent Film Award“ als bester Nachwuchsdarsteller. Nebenrollen bekleidete er dann in „Der Kaufmann von Venedig“, eine Filmversion des Shakespeare-Klassikers, und in dem Krimidrama „Layer Cake“, wiederum an der Seite von Daniel Craig. 2005 verkörperte er in „Stoned“ Rolling Stones-Legende Keith Richards. Im selben Jahr bekam Ben Whishaw überraschend die Hauptrolle in „Das Parfum“, die seinen Bekanntheitsgrad nun im Nu steigen ließ. Weitere Film- und Theaterprojekte laufen.

„Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“

Für den Historienfilm „Das Parfum“ hatten sich die Filmemacher wohl mit Absicht ein noch recht unbekanntes Gesicht auserkoren. Ben Whishaw gewann dabei das Rennen u.a. gegen Leonardo DiCaprio, Orlando Bloom, Matt Damon und sogar Johnny Depp. Die mit knapp 60 Millionen Euro teuerste deutsche Produktion erzählt die Geschichte des jungen Jean-Baptiste Grenouille, der in überaus tristen Verhältnissen, ohne Eltern und ohne Liebe aufwächst und eine Zähheit entwickelt, die ihn unter den schlimmsten Bedingungen überleben lässt. Seine außergewöhnlich feine Nase führt ihn zu Baldini, seines Zeichens Parfumeur-Meister auf absteigendem Ast, glänzend gespielt von Dustin Hoffman, der sein Talent erkennt und ihn als Gehilfen aufnimmt. Der Erfolg im Hause „Baldini“ lässt nicht lange auf sich warten, doch Grenouille´s Wunsch, die Düfte junger Frauen in einem Parfum zu vereinen, macht ihn zum vierzehnfachen Mörder.

Privatleben

Über das Privatleben des jungen Briten weiß die Öffentlichkeit noch recht wenig. Schließlich ist sein Ruhm noch recht frisch. Neben seinem Bühnentalent und seiner schönen Tenorstimme gibt er sich angeblich dem „Physical Theatre“ und dem Tanz hin. Auch der Bildenden Kunst und der Zucht von Katzen sei er zugetan. Zudem sei das Reisen eine seiner Passionen. Eins ist aber sicher: Unbehelligt durch die Straßen Londons zu schlendern dürfte für ihn nun endgültig vorbei sein!

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Ayurvedische Kosmetik: Schön mit Ölmassagen und Kräuterkunde

25. September 2009 Keine Kommentare

Ayurvedische Kosmetik ist eine sanfte Schönheitspflege, die auch gestressten Westlern gut tut. Doch um die ganzheitliche Körperpflege einzusetzen, muss die Kosmetikerin umdenken.

Ayurveda, Thai Chi und Feng Shui – die fernöstliche Welle passt perfekt in die westliche Wellness-Flut. Doch so ganz einfach ist die freundliche Übernahme in unseren Kulturkreis nicht. Schließlich stecken dahinter ganz andere Denkweisen und Lebensstile.

Aus dem Sanskrit übersetzt bedeutet Ayurveda, das Wissen vom Leben. Nach dieser indischen Heilslehre lässt sich der körperliche Zustand des Menschen durch drei Grundenergien definieren. Diese so genannten Doshas heißen Vata, Pitta und Kapha.

Vata steht für das Prinzip der Bewegung. Es ist verantwortlich für das Nervensystem, die Atmung und alle Bewegungsabläufe im Körper. Wenn dieses Dosha ausgeglichen ist, sind wir voller Energie, klar und wach. Pitta symbolisiert das Stoffwechselprinzip und ist für den Stoffwechsel und die Körpertemperatur zuständig. Wenn das Feuerelement Pitta im Gleichgewicht ist, sind wir zufrieden, sprachgewandt und scharfsinnig. Das Strukturprinzip Kapha sorgt für Festigkeit und Stabilität im Körper, was zum Element Erde passt. Ein ausgeglichenes Kapha schenkt Kraft, Ausdauer und Geduld.

Von Natur aus steht dieses Dreiergespann im Körper des Menschen ein Gleichgewicht. Durch Stress, Hektik, falsche Ernährung und vieles mehr geraten die Doshas aus dem Gleichgewicht. Das wirkt sich gesundheitlich aus und hat Folgen für die Haut.
Am Anfang steht die Analyse. Entsprechend überprüft die Ayurveda-Expertin, das kann eine Heilpraktikerin, eine Therapeutin oder eine entsprechend ausgebildete Kosmetikerin sein, zunächst, welchen Konstitutionstyp ihre Kundschaft hat. Meistens herrschen zwei Doshas vor, die zu bestimmten Hauttypen mit all den damit verbundenen Problemen führen.

Stark vereinfacht heißt das: Vata-Typen neigen zu trockener, sensibler Haut; Pitta- Typen haben normaler Haut mit zeitweilig auftretenden Problemen wie Pickeln und Pusteln sowie Schuppenflechte. Kapha-Typen tendieren zu fettiger Haut. Die meisten Menschen sind jedoch Mischtypen. Dann gilt es zunächst, die dringlichsten Probleme anzugehen. Hat ein Pitta/Kapha-Typ beispielsweise Pickel, dann werden die als erstes behandelt.

Entsprechend den drei Typen sind auch vielfach die Produkte, vor allem Öle, Shampoos sowie Gesichts- und Körperpflegelinien der Hersteller eingeteilt. So bringt die Cosmoveda eine Vata-Pflegeserie für trockene und anspruchsvolle Haut, eine Pitta-Serie für empfindliche und entzündliche Haut und ein Kapha-Pflegeset für fettige Haut heraus. Die Unterschiede liegen in den pflanzlichen Wirkstoffen. Während die trockene mit einem Gesichtstonic aus Orangenblütenwasser, Calendula, Iriswurzel und Curcuma erfrischt wird, beruhigt und kühlt die empfindliche Haut ein Mix aus Rosenblütenwasser, Kamille, Aloe Vera, Wildrosenfrüchten, Sandelholz und Amla.

Da Menschen mit Kapha-Haut eine von Natur aus fettende Haut haben, verzichtet die Firma Maharishi Ayurveda mit Sitz in Herkenbosch, Niederlande, auf eine Kapha-Creme: „Wir empfehlen, unsere Reinigungsmilch zu verwenden, die einen leicht rückfettenden Effekt hat und das Gesicht und Dekolletee danach mit unserem Skin Refresher zu nähren und zu erfrischen. Auf diese Weise profitieren auch Menschen mit Kapha-Haut von der Wirkung der ayurvedischen Kräuter,“ erläutert Karin Eva Bau vom Maharishi Marketing.

Die verschiedenen Anbieter ayurvedischer Kosmetik unterscheiden sich vor allem in den eingesetzten Pflanzenwirkstoffen. Zum Beispiel importiert das Stuttgarter Ayurveda Kontor seine gesamte Produktpalette – von Nahrungsergänzungsmittel über Kosmetika bis zu Massage-Ölen – direkt aus Indien. Originalrezepte und 5000 Jahre Erfahrung stehen hier hoch im Kurs. Auch die Qualitätskontrolle, zum Beispiel Rückstandskontrollen auf Schadstoffe übernehmen indische Labors.

Ganz anders bei Wellments. Der Hersteller aus Innsbruck bevorzugt europäische Heilpflanzen. Denn ihrer Meinung nach gehört es zur ayurvedischen Philosophie, dass wir uns mit dem pflegen und ernähren, was uns umgibt. Statt exotischer Botanik wie Sandelholz, Nussgras und Kamaliensamenöl, finden sich in der Wellments-Pitta-Creme grüne Bekannte wie Kornblume, Malve, Mädesüß und Stiefmütterchen. Nur die Grundlage, das schützende Sesamöl, erinnert an die Herkunft der Schönheitspflege.
Trotz unterschiedlicher Rezepte der einzelnen Unternehmen gibt es grundlegende Prinzipien. Im Mittelpunkt der Ayurveda-Kosmetik stehen immer Massagen mit hochwertigen Ölen. „Wir arbeiten vor allem mit verjüngenden und vitalisierenden Massagetechniken für Gesicht, Kopf, Nacken und Brust sowie am ganzen Körper.

Die Massagen entspannen, stimulieren das Hormonsystem und den Stoffwechsel und aktivieren spezielle Vitalpunkte (Marmas) die der Verjüngung dienen“, erläutert Kerstin Rosenberg, Geschäftsführerin vom Mahindra Institut in Birstein. Außer Ölen kommen natürliche Peelings, Frischfruchtmasken, Hydrolathe und Kräutersude sowie nährende und feuchtigkeitsspendende Pflegecremes zum Einsatz.

Im Gegensatz zu herkömmlicher Kosmetik geht es in der ayurvedischen Körperpflege nicht darum, fehlende Stoffe zu ergänzen. Denn eine trockene Haut, die ständig mit reichhaltigen Pflegestoffen verwöhnt wird, gewöhnt sich an die guten Gaben. Statt eigene Feuchtigkeit zu produzieren, legt sie sich buchstäblich auf die faule Haut.

Ein Stiefkind der indischen Schönheitspflege ist bisher die dekorative Kosmetik. Hier bieten die Hersteller vor allem Kajalstifte an. Dafür gibt es ein riesiges Sortiment an Nahrunsergänzungen und Tees. Alle Zielgruppen vom Kind über die werdende Mutter bis zum Senior können sich spezielle Pulver oder Tabletten bestellen. Für das seelisch-körperliche Gleichgewicht sorgen außerdem Kräutertees.

Grundsätzlich sind Ayurveda-Produkte einfach, sanft und natürlich. Chemikalien, mineralische Öle und synthetische Duftstoffe sind verboten. Ebenfalls tabu sind Inhaltsstoffe, für die Tiere ihr Leben opfern mussten. Üblich ist es dagegen, Ghee, ein traditionell hergestelltes Butterfett, als Grundlage zu benutzen. Undenkbar ist es auch, ayurvedische Produkte an Tieren zu testen.
Ayurveda ist zwar grundsätzlich natürlich, aber nicht unbedingt Naturkosmetik. Nur der Pionier der Ayurveda-Kosmetik, Maharishi, hat sich beim BDIH zertifizieren lassen und darf sich damit offiziell Naturkosmetik nennen.

„Leider ist der Begriff Ayurveda nicht geschützt, wodurch viele Produkte auf dem Markt sind, die bis auf den Namen nichts mit Ayurveda zu tun haben“, bedauert Julius Ehret vom Ayurveda Kontor. So muss die Kundin genau hinschauen, ob auch wirklich Ayurveda drin ist, wo Ayurveda drauf steht. Grundsätzlich gilt: Je besser es riecht, desto weniger Ayurveda. So können hochwirksame Neemprodukte der Nase ganz schön einheizen. Das Problem mit dem mangelnden Duft kennt auch Karin Bau von Maharishi: „Auf der Beauty-Messe haben ich schon gehört, dass unsere Produkte nicht gut genug riechen.“ Deswegen enthalten die meisten Kosmetika wohlduftende Aromaöle, die den Geruch der eigentlich wichtigen Heilpflanzen überdecken. Das muss jedoch mit dem Grundsatz einer reinen, auf wenige Wirkstoffe beschränkten Rezeptur abgewogen werden.

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Mühlenwanderweg im Schwäbisch-Fränkischen Wald

25. September 2009 Keine Kommentare

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach: Mühlenwanderweg im Schwäbisch-Fränkischen Wald

Mit einem quietschenden Ruck öffnet der Müller die Schleuse seines Mühlenbachs: Auf einen Schlag schießt das gestaute Wasser durch den Kanal und setzt das oberschlächtige Mühlrad langsam in Bewegung. Im Inneren der Mühle bringt die Kraft des Wassers dann die schweren Mühlsteine zum Drehen, die das Korn zermahlen.

Nach diesem Prinzip arbeiteten in früheren Jahrhunderten die Müller in einigen Tausend Mühlen in Baden-Württemberg. Aber sind das alles nur längst verblichene Bilder aus der Vergangenheit? Sicher: Es gibt heute keine historischen Wassermühlen mehr, die wirtschaftlich betrieben werden. Turbinen für die Wasserkraft, Dampfmaschinen, Elektrizität und andere Energieformen haben die alten Mühlräder längst abgelöst.

Und doch existieren noch einige dieser Zeitzeugen früherer Handwerkskunst: Hier im Südwesten zum Beispiel in großer Zahl im Schwäbisch-Fränkischen Wald.

Der Mühlenwanderweg, der an neun dieser historischen Säg- und Mahlmühlen vorbei führt, lockt heute Besucher aus ganz Deutschland, ja sogar ausländische Touristen an. Er liegt im Herzen des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald im Nordosten von Stuttgart. Auf über 900 Quadratkilometern laden ausgedehnte Mischwälder, klare Bäche in malerischen Wiesentälern und romantisch gelegene Seen ein zum Wandern, Radfahren, Reiten oder Baden.

Ein guter Ausgangspunkt, die Mühlen zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden, ist die seit dem 12. Jahrhundert nachgewiesene Heinlesmühle im Tal der Rot zwischen Welzheim und Gschwend. In dem stattlichen Fachwerkhaus war bis Mitte des 19. Jahrhunderts eine renommierte Schildwirtschaft und zeitweise die Schultheisserei für das nahe gelegene Vorderwestermurr.

Welche wirtschaftliche Bedeutung die Mühlen damals hatten, verdeutlicht das Steueraufkommen: Von 42 Gulden der jährlichen Einnahmen brachte allein die Heinlesmühle 10 Gulden auf. Neben der Landwirtschaft, dem Handwerk und dem Potasche-Sieden gehörten die Mühlen damit zu den wichtigsten Wirtschaftzweigen.

Wie Perlen an einer Kette lagen die Mühlen damals an der Rot, jeweils mit soviel Abstand, dass die Wasserkraft ausreichte, um die Mühlräder in Gang zu setzen. Unter den Müller kam es immer wieder zu Streitereien, wenn einer dem anderen „das Wasser abgrub“. Ein Konflikt, der über viele Jahrhunderte so häufig war, dass sich die Redewendung bis in unsere Zeit erhalten hat. Nicht zuletzt deshalb weiß man heute noch einiges über die Geschichte der Müller, weil sie so oft gestritten haben und es darüber Aufzeichnungen in den Akten der Gemeinden gibt.

Wer heute dem romantischen Tal der Rot dem Wasser aufwärts folgt, hört nur noch ein friedliches Plätschern, das nicht mehr an das harten Leben von damals erinnert. Über Holzbohlen führt der Weg durch feuchte, ungedüngte Wiesen, die früher nur als Einstreu für die Ställe geschnitten wurden.

Was damals für die Bauern schlechte, weil zu nasse Flächen waren, ist heute ein Kleinod nicht nur für botanisch Interessierte: gelb blühende Trollblumen, Breitblättriges Knabenkraut und so manche andere seltene Arten zeigen hier ihre Schönheit direkt am Wegesrand.

Schon kurz darauf erreicht man das nächste Highlight der Strecke: Die vom Hag- und Gauchhausener Bach betriebene Menzlesmühle aus dem 14. Jahrhundert. Sie liegt so idyllisch im Tal, zwischen Wald und blumenreichen Wiesen, davor ein umzäunter, alter Bauerngarten – man möchte am liebsten verweilen und für immer hier bleiben.

Das Wanderzeichen mit dem Mühlradsymbol weist jedoch unerbittlich bergauf, durch den Wald in Richtung Ebersberg. Auf der freien Kuppe oben angekommen, sollte man sich einen Abstecher in die wildromantische Hägelesklinge nicht entgehen lassen. In dieser imposanten Felsenschlucht – sie steht seit 1969 unter Naturschutz – suchte im 19. Jahrhunderts der Deserteur Johannes Hägele Zuflucht von den herzöglichen Häschern. Wie lange er in dieser luftfeuchten Klinge zwischen Moosen und Farnen ausharren musste, ist nicht überliefert.

Ein ausgeschilderter Rundweg bringt den Wanderer auf steilem, aber kurzem Wege zurück zum Ausgangspunkt und damit wieder auf den Mühlenweg. Der schlängelt sich durch den Wald bergab ins Tal der Blinden Rot zur Ebersberger Mühle. Die 1604 erbaute Sägemühle gehörte einst mit Teilen des gleichnamigen Weilers dem Kloster Adelberg auf dem Schurwald. Heute bringt eine Wasserturbine die Mahl- und Sägeanlage in Schwung.

Über die kleinen Weiler Strohhof, Schadberg und Schillinghof steigt der Mühlenweg schließlich wieder ab ins Tal der Rot zur Hummelgautsche. Die kleine Sägemühle hat ihren Namen von der angrenzenden „Hummelwiese“ und ihrem langsam gautschenden Sägegatter.

Nur zu besonderen Anlässen wie beispielsweise am Mühlentag, den die Deutsche Mühlengesellschaft immer am Pfingstmontag ausrichtet, wird die alte Sägeanlage noch einmal in Betrieb gesetzt. Ganz langsam schiebt sich der eingespannte Baumstamm durch die auf- und absenkende Säge und es dauert eine halbe Ewigkeit, bis daraus einige wenige Bretter geschnitten sind. Wie mühsam war das und wie wertvoll musste das Ergebnis für die Bauern gewesen sein!

Nach einem halben Kilometer talaufwärts erreicht der Rundweg wieder seinen Ausgangspunkt, die Heinlesmühle.

Infos für Wanderer

Der Mühlenwanderweg hat insgesamt eine Länge von 32 km und ist als Rundweg mit einem Mühlradsymbol ausgeschildert. Am Wanderparkplatz bei der Heinlesmühle informiert eine Tafel über mögliche Wanderrouten. Für Tagestouren sind zusätzlich Teilstrecken des Mühlenwegs als drei kleinere, zwischen 10 und 12 km lange Rundwege mit farbigen Symbolen ausgewiesen. Hier beschrieben ist der braun markierte Rundweg 1.

Für weitere Wanderungen empfiehlt sich die offizielle Karte des Naturparkvereins: „Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald“ im Maßstab 1:50 000, Blatt 28, Hg. Landesvermessungsamt Baden-Württemberg.

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Tipps zum Biogarten: Für Bier kriechen Schnecken meilenweit

25. September 2009 Keine Kommentare

In den ersten warmen Frühlingsnächten rücken sie an: die Schnecken. Schleimspuren und Fraßstellen zeugen am Tag danach von ihrer heimlichen Fressorgie. Doch man sollte trotz drohender Invasion nicht gleich zur chemischen Keule greifen. Schnecken nehmen im Ökosystem eine sinnvolle Aufgabe wahr, indem sie organische Abfälle zerkleinern und so am Aufbau des Humus mitwirken.

Mehrere biologische Bekämpfungsmethoden in Kombination anzuwenden verspricht den besten Erfolg. Dabei kommt es auf zwei Dinge an: Erstens Barrieren zu schaffen, die Schnecken von den Beeten abhalten; zweitens bereits eingedrungenen Schnecken zu beseitigen.

Zäune aus Kunststoff oder Metall sind ein wirksames Hindernis für Schnecken. Der Fachhandel bietet sie in vielen Variationen an. Es lohnt, sich etwas umzuschauen – die Preisunterschiede sind beachtlich. Auf Elektrozäune reagieren Schnecken sehr empfindlich und ziehen sich zurück. Allerdings können Kriechströme bei feuchter Witterung – also gerade dann, wenn Schnecken aktiv sind – ihre Wirkung stören. Auch ein Band aus Holzasche oder Sägemehl hält die Kriechtiere von den Beeten ab, wenn es breit genug und trocken ist. Nach jedem Regen muss man es jedoch erneuern.

In den umschirmten Beeten gilt es dann, die Schnecken nachhaltig zu dezimieren. Am einfachsten ist es, Verstecke wie umgedrehte halbe Pampelmusenschalen, alte Bretter oder Dachziegel auszulegen und die Schnecken dort gezielt einzusammeln. Bekannt und durchaus erfolgversprechend sind auch Bierfallen. Der Geruch von Bier lockt Schnecken selbst aus größerer Entfernung an. Ein mit Gerstensaft gefüllter, in die Erde eingegrabener Joghurtbecher kann zur tödlichen Schwimmübung für die Bauchfüßer werden. Allerdings ist der Einsatz dieser Lockfalle nur in Kombination mit wirkungsvollen Schneckenzäunen sinnvoll. Sonst nimmt die Zahl der Kriechtiere trotz der Fangerfolge eher zu als ab. Eine neuere Methode ist der Einsatz natürlicher Parasiten gegen die Schneckenplage. Mit Wasser vermischt werden winzige Fadenwürmer (Nematoden) auf den Boden aufgebracht. Sie dringen in die Schnecken ein und führen zu einer tödlichen Krankheit. Nematoden reduzieren den Schneckenbestand beachtlich. Außerdem meiden die Schnecken so behandelte Flächen eine zeitlang.

Indische Laufenten oder Khaki-Campbell kursieren zwar in manchen Kreisen als Geheimtipp gegen Schnecken – doch das ist eher ein Freilandexperiment für Hobbybiologen mit viel Zeit und Muße. Neben ausreichendem Auslauf erfordern die Enten fachgerechte Betreuung und wirksamen Schutz gegen Füchse und Marder. Es heißt zwar, dass beide Entenarten nicht so scharf auf frisches Gemüse sind und sich eher an Schecken laben. Aber der Autor hat hier andere Erfahrungen gemacht. Auch Beerenobst ist vor den Watscheltieren nicht sicher. Mehr Erfolg verspricht es, natürliche Gegenspieler der Schnecken zu fördern: Kröten, Igel, Vögel, Käfer und ihre Larven jagen nach den schleimigen Kriechern. Ein naturnaher, nicht steril aufgeräumter Garten bietet ihnen Schlupfwinkel und Lebensraum.

Der im Biogarten unerlässliche Komposthaufen sollte nicht zu dicht an den Beeten liegen. Im Kompost widmen sich Schnecken zwar mit Eifer ihrem Job, Pflanzenabfälle zu zerkleinern. Doch sie bleiben leider nicht dort, sondern lassen sich von frischen, jungen Pflänzchen nur zu gerne zu einer Spritztour ins benachbarte Beet locken. Zudem legen sie ihre Eier im Kompost ab, die dann mit dem Humus auch auf die Beete verteilt werden. Unser Tipp: die Miete mindestens fünf Meter von den gefährdeten Beeten platzieren. Wenn Kompost sachgerecht aufgesetzt wird, erhitzt er sich auf bis zu 70° C. Das halten weder Schneck noch Eier aus.

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Parfum – magische Verführung, die Leidenschaft weckt

25. September 2009 Keine Kommentare

Unser Geruchsinn erfasst etwa 10.000 verschiedene Gerüche, und kann diese – einmal erfasst – auch nicht mehr vergessen. Düfte wecken Erinnerungen in uns und lösen so Gefühle aus. Ob die ätherischen Spuren nun positive oder negative Eindrücke in uns erwecken, hängt natürlich von den persönlichen Erfahrungen ab, die wir mit einem Geruch verbinden.

Das Wort Parfum stammt aus dem lateinischen und bedeutet „per“ = durch und „fumum“ = Rauch oder Dampf – was aus der Verwendung von Räucherstoffen abgeleitet wurde. Es gibt Belege die zeigen, dass bereits unsere Vorfahren vor 4000 bis 7000 Jahren Parfum herstellten. Ob Räucherstäbchen, Aromaöl oder Parfum – das Prinzip ist jeweils, dass die Aromastoffe sich verflüchtigen und gemischt und verdünnt mit Luft unsere Nase und unsere Sinne betören.

Woraus besteht Parfum? In erster Linie aus hochprozentigem Alkohol – und, je nach Qualität, aus 20–30 % flüssigem Gemisch von Duftstoffen, die sowohl natürlicher als auch künstlicher Art sein können. Man unterteilt den Parfumduft in Kopf-, Herz- und Basisnote. Die Kopfnote ist der Geruch, den man bei einem Parfum zuerst wahrnimmt. Dafür werden leicht flüchtige Öle verwendet, z.B. Zitrone. Bei der Herznote (auch Bouquet genannt) können alle Blütenöle eingearbeitet werden. Sie ist nach dem Abklingen der Kopfnote zu erkennen und für den Charakter des Parfums entscheidend. Die Basisnote – der Fond – besteht aus Essenzen von Wurzeln, Moosen, Hölzern und Balsamen. Dieser Duft fixiert die Mischung und kommt erst später zum Ausdruck. Zusätzlich gibt es noch Gewürznoten, die ausschließlich aus Gewürz- und Kräuterölen stammen.

Die Grundzutaten für ein Parfum kann man sogar im eigenen Garten finden, z. B. Moos oder Baumrinde. Aus den Rohstoffen werden Essenzen gewonnen. Da sich aus fast allem Geruchsessenzen herstellen lassen und es zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten gibt, ist die Zahl möglicher Varianten für ein neues Parfum unendlich. Hauptstadt der Parfumherstellung die französische Stadt Grasse, seit dem Mittelalter in diesem Chambre etabliert. Als wertvollste natürliche Parfum-Düfte werden Moschus und Amber gehandelt. Obwohl sie mittlerweile auch synthetisch hergestellt werden können, enthalten Luxusparfums noch heute die natürlichen Essenzen. Auch Rosen- und Irisöl sind sehr teuer, da Tonnen von Blüten gebraucht werden, um nur einen Liter Öl zu erhalten.

Gerüche können berauschen, ja, sogar manipulieren. Aber welcher Duft einem Menschen zusagt, ist weitgehend Geschmacksache. Einen Duft, der jedem zusagt, gibt es wohl nur in Patrick Süskinds Roman „Das Parfum“. Doch hier wird dem Parfumeur Grenouille seine Kreation des „perfekten“ Parfums zum Verhängnis. Dass Parfum wirkt ist jedenfalls unumstritten. Darum weiß jeder Parfumeur sehr genau, wann – und zu welcher Jahreszeit – ein bestimmter Duft auf den Markt kommen soll.

Wird es draußen dunkler und kälter, wächst der Appetit auf Frisches wie Limette und Mandarine. Fruchtige Düfte vermitteln einen Eindruck von Vitalität und Lebensfreude. Vor allem Zitrusnoten gelten als wahre Gute-Laune-Düfte. Warme und sinnliche Noten wie Moschus und Vanille hingegen erinnern an Schwere und Süße. Ein hoher Anteil Duftöl zeugt für die gute Qualität eines Parfums: der volle Duft hält viel länger an und die Haltbarkeit wird ebenfalls erhöht. Je größer der Alkoholanteil, umso rascher verfliegt der Duft.

Wer denkt, dass wir als Konsumenten gefeit sind vor duftenden Manipulationen, der möge sich vor Augen führen (oder vor die Nase), dass selbst Waschmittel, Toilettenpapier und andere Haushaltsprodukte parfumiert sind, um den Kaufreiz zu erhöhen. Denn wohlriechende Reinigungsmittel sind uns meist lieber als solche, die gar nicht oder gar unangenehm riechen. Reinigungsmittel mit Zitronenduft sollen uns sogar zum Putzen animieren, wird behauptet. Auf jeden Fall riechen sie gut und machen das Putzen zumindest für die Nase zu einem kleinen Vergnügen.

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Schokolade – die süßeste Versuchung

24. September 2009 Keine Kommentare

Schokolade lieben wir wie keine andere Süßigkeit. Egal ob Zartbitter, Vollmilch, mit einer Creme gefüllt, als Praline oder Trinkschokolade. Durch das Einarbeiten von Mandeln, Nüssen, Haselnüssen, Rosinen, Kaffee und Honig in Speiseschokolade, Milchschokolade oder auch in die besonders schmackhafte weiße Schokolade erhält man nach diesen Zusätzen benannte Schokoladesorten.

Schokolade gibt es in so vielen Sorten, dass bestimmt keiner von uns diesem Genuss widerstehen kann. Manchmal naschen wir sie auch gerne, wenn wir frustriert, traurig oder im Stress sind. Denn Schokolade macht bekanntlich glücklich.

Schokolade und ihre Herkunft

In den feucht-heißen Ländern, wie in Brasilien, an der Elfenbeinküste Westafrikas oder in Indonesien werden die Früchte des Kakaobaumes geerntet, in denen die Zutat der Schokolade steckt: die Kakaobohne. Sie schmeckt jedoch nicht schokoladig, sondern bitter. In der Schokofabrik werden die wertvollen Kakaobohnen geröstet, aufgeknackt, von ihren Schalen befreit und anschließend in schweren Mühlen fein zerrieben. Das Fett, die so genannte Kakaobutter, wird herausgepresst und aufgefangen. Übrig bleibt feines Kakaopulver. Zusammen mit anderen Stoffen wie Milchpulver, Zucker, der Kakaobutter und Vanillearoma wird es zu richtiger Schokolade gerührt. Je nachdem welche Schokolade entstehen soll, kommen die Zutaten dazu. Damit die Schokolade zart schmelzend auf der Zunge zergeht, muss die warme, noch flüssige Schokolade mehrere Stunden in einer Spezialtrommel geglättet werden.

Macht Schokolade süchtig?

In der Schokolade sind Substanzen, welche eine Sucht erregende Wirkung haben. Man müsste allerdings 20 bis 30 Kilogramm von der Schokolade essen, damit man einen solchen Effekt bemerkt. Aber wer kann schon 30 Kilogramm Schokolade auf einmal verputzen? Deshalb spricht man hier nicht von einer Sucht, sondern von einer Leidenschaft. Solch eine Leidenschaft ist durch fast nichts zu bremsen, denn zu allen Jahreszeiten bieten die Supermärkte Unmengen von verschiedenen Schokoladen und Pralinen an und fordern somit auf, der Seele etwas Gutes zu tun.

Was gut schmeckt, ist leider nicht immer gut für unseren Körper, denn zu viel Schokolade macht auch dick. Also lieber nur ein paar Stückchen auf der Zunge zergehen lassen und sie dabei mit allen Sinnen so richtig genießen.

Mittlerweile weiß bekanntlich jeder, dass Schokolade glücklich macht. Wenn wir nur ein paar Stückchen von ihr essen produziert unser Körper so genannte „Endorphine“. Das sind Glücksstoffe im Blut. Aber auch Serotonin ist ein Botenstoff, der gute Laune auslöst. Der Zucker in der Schokolade ruft einen schnellen Insulinausstoß hervor, was wiederum unsere Laune hebt.

Infos für Mann und Frau

Eine Frau greift öfter zu einer Tafel Schokolade, was mit dem Hormonhaushalt zu tun hat. Nach dem Eisprung sinkt der Serotoninspiegel im Körper. Die Folge sind Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Schwermut, welche von der Schokolade zum Teil abgefangen werden können. Kurz nach der Menstruation sinkt der Blutspiegel und damit auch oft die Stimmung. Ein gutes Stück Schokolade zur rechten Zeit kann auch hier helfen sich wieder wohl und glücklich zu fühlen.

Abnehmen mit Schokolade

Auch wenn es unmöglich klingt, es gibt sogar eine Schokolade-Diät, wo man nur Schokolade verzehren darf. Man muss sich allerdings an einen genau festgelegten Plan halten, der vorschreibt wann und wie viel Schokolade gegessen werden darf. Bei der Schoko-Diät kommt es auch darauf an, wie viel Milchanteil in der Schokolade enthalten ist und um welche Sorte es sich handelt.

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Nordic Blading – Was ist das?

24. September 2009 Keine Kommentare

Jeder kennt Nordic Walking und jeder kennt Inline-Skating. Nordic Blading ist Inline-Skates mit Stöcken und stammt wie das Nordic Walking aus Finnland. Die Skatebewegung auf acht oder zehn Rollen wird wegen dem intensiven Stockeinsatz zu einer gesunden Ganzkörperbelastung. Beim Nordic Blading werden neben der Beinmuskulatur auch der komplette Oberkörper inklusive Rücken und Bauch trainiert. Zudem wird die Koordination von Armen und Beinen gefördert. Für den Freizeitsportler ist Nordic Blading eine optimale Ergänzung zum herkömmlichen Inline-Skaten.

Was bewirkt Nordic Blading?

Die Herzfrequenz ist aufgrund der größer beanspruchten Muskelmasse im Vergleich zum gewöhnlichen Inline-Skaten ohne Stöcke höher. Nordic Blading ist um ca. 40 % effektiver als herkömmliches Skaten und das bei gleicher Geschwindigkeit. Nicht nur dass es effektiver ist, es steigert den Puls zur optimalen Fettverbrennung, strafft die Schulter und Brustmuskulatur und stärkt zusätzlich noch die Arme. Selbst bei niedrigem Tempo wird unsere Fitness verbessert, Muskelverspannungen im Nacken und in der Schulterregion lösen sich und selbst Anfänger finden hiermit eine sichere Bewegungsform.

Welche Ausrüstung ist erforderlich?

Inlineskates und Nordic Blading-Stöcke (Carbonstöcke) sind Grundvoraussetzung, aber eine zusätzliche Schutzausrüstung sollte man trotzdem nicht vergessen. Dazu zählen ein Helm, Handschuhe und Knieschützer. Jetzt kann der Spaß beginnen. Der Carbonstock sieht auf den ersten Blick wie ein Skilanglaufstock aus, dennoch unterscheidet er sich von diesem durch eine speziell entwickelte Kombispitze aus Metall und Gummi, die auf Asphalt einen optimalen Halt gibt.
Vorsicht: Ein zu kurzer oder zu langer Stock kann zu beträchtlichen Überlastungserscheinungen, von Verspannungen bis hin zu chronischen Schäden, führen.
Auch auf normale Stöcke sollte man besser verzichten, denn diese verstärken die Vibrationen und das kann zu Arm- und Handgelenksschäden führen.

Berechnung der Stocklänge

Um die optimale Stocklänge zu bestimmen, multipliziert man die Körpergröße mit 0,9 und das Ergebnis addiert man dann mit 2,5 cm. Körpergröße x 0,9= … + 2,5. Die Länge kann nach individuellen Gewohnheiten variieren; ist also von Person zu Person verschieden.

Ein besonderer Kick

Besonders schön zum Nordic Blading sind flache und breite Wege, auf denen nicht allzu viel los ist. Dort kann der Spaß beginnen, denn die Stöcke können frei geschwungen werden. Für fortgeschrittene Skater wartet im bergigem Gelände ein besonderer Kick: Bergauf unterstützt intensive Armarbeit das Vorankommen, bergab kann nach Lust und Laune gewedelt werden, wie im Winter auf Alpinski.

Die Zahl der Nordic Blading-Anhänger steigt. Wer sich also an der frischen Luft bewegen möchte, sollte es vielleicht einmal mit dieser Sportart probieren. Mit Nordic Blading als neuer Trendsportart erweitern sich die Möglichkeiten des Inline-Skatings, egal ob Skilanglauftraining im Sommer, Sommerbiathlon oder einfach nur ein Ganzkörpertraining für den Fitnesssportler. Nordic Blading stellt somit eine echte Alternative zum Joggen oder Radfahren dar.
Probieren Sie es einfach aus!

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Sharon Stone

24. September 2009 Keine Kommentare

Sharon Stone – eine „Zicke“ mit Herz

Sie nähert sich gefährlich dem Fünfziger, doch das hindert sie nicht daran, sich hüllenlos vor der Kamera zu räkeln. Mit der Figur einer Mittzwanzigerin kann sie sich das aber auch leisten. Im neuen Kinostreifen „Basic Instinct 2“, der Ende März in den Kinos angelaufen ist, spielt sie, wie damals vor 14 Jahren, die sexgierige Mörderin Catherine Tramell. Während der Erotik-Thriller, dessen Dreh sie bei den Produzenten mit der Drohung einer Klage erzwungen hat, sich zu einem Flop in den USA und Deutschland zu entwickeln scheint, wird Sharon Stones Leistung an sich in dem Film gewürdigt. Doch wie ist das kühle Sexmonster wirklich? Wie viel von Catherine Tramell steckt in Sharon Stone?

Sharons einfache Wurzeln

Als Sharon Vonne Stone wurde sie im März des Jahres 1958 in Meadville (Pennsylvania, USA) geboren. Ihr Vater verdiente als Fabrikarbeiter das Brot für die Familie, Mutter Dorothy war Hausfrau und Avon-Beraterin. Damals hat noch keiner geahnt, dass aus dem zweiten von insgesamt vier Kindern einmal eine der bestbezahlten Schauspielerinnen Hollywoods und das Sexsymbol der 90-iger Jahre wird. Sich ihrer Schönheit sehr wohl bewusst, nahm sie an zahlreichen Schönheitswettbewerben teil und wurde mit 17 Miss Pennsylvania.

Sharon schlug vorerst jedoch keine Laufstegkarriere ein, sondern studierte Kreatives Schreiben und Kunstgeschichte. Immerhin kann sie einen IQ von 154 aufweisen. Zum Vergleich: Einstein hatte nach Überlieferungen 150.
Nach ihrem Abschluss stieg sie dann doch ins Modelgeschäft ein und avancierte zum Starmodel. Obendrein wurden Werbeproduzenten auf sie aufmerksam und engagierten sie für kurze Spots.

Die Filme vor und nach „Basic Instinct“

Bekannt geworden durch ihre Werbespots, erhielt sie anno 1980 eine winzige Filmrolle in Woody Allens „Stardust Memories“. Einige unbedeutende Engagements in zweitklassigen Drehs folgten, bis sie 1983 ihre erste Hauptrolle bekam – in „Magnum“. 1985 und 1988 spielte sie in den zwei Quatermain-Filmen neben Richard Chamberlain. 1987 erhielt sie eine Rolle in „Police Academy IV“. 1988 in „Nico“ mit Steven Seagal. 1989 „Moon Trek“ mit Martin Sheen und Christian Slater. Ihre Rolle als abgebrühte Ehefrau im Arnold Schwarzengger-Streifen „Total Recall“ brachte ihr 1990 den weltweiten Durchbruch.

Der Erotik-Schocker „Basic Instinct“ im Jahre 1992 gemeinsam mit dem Weltstar Michael Douglas machte sie über Nacht zum Sexsymbol Hollywoods, zu einer der begehrtesten Schauspielerinnen international und bescherte ihr den „Golden Globe“. In der Folge nahm Sharon zahlreiche weitere Filmangebote an: „Sliver“ mit William Baldwin (1993), „The Specialist“ (1994) mit Sylvester Stallone und den Western „Schneller als der Tod“ (1995).

Einen weiteren „Golden Globe“ und eine Oscar-Nominierung erhielt sie für den Film „Casino“ 1995 an der Seite des Robert De Niro und Joseph Pesci. Es folgten weitere Filme wie beispielsweise „Last Dance“, „Gloria“, „Diabolisch“ (1996), „Sphere“ (1998), „The Mighty“ (1998) und „Women Love Women“ (2000). 2004 spielte sie in „Catwoman“ neben Halle Berry, 2005 in „Broken Flowers“ mit Bill Murray. Momentan hat Sharon Stone eine kleine TV-Serie namens „Nightmares and Dreamscapes: From the Stories of Stephen King“ am Laufen. Überdies ist ein Streifen namens „Bobby“ in Produktion.

Den riesigen Erfolg von „Basic Instinct“ konnte sie nicht mehr wiederholen.
„Basic Instinct 2“, der Ende März 2006 in die deutschsprachigen Kinos kam, wird von Kritikern als „langweilig“ verrissen und floppte in den USA wie auch in Deutschland. Die Kinobesucher scheinen sich nicht mehr für eine Fortsetzung des damaligen Aufregers zu interessieren. „Verbotene“ Einblicke wie etwa damals zwischen Sharons gespreizte Beine ohne Unterhöschen sind heutzutage in den Kinos kein Skandal mehr.

Huldigungen für ihr Können

1993 wurde sie mit dem MTV Movie Award für „Basic Instinct“ in der Kategorie „Best Female Performance“ und „Most Desireable Female“ ausgezeichnet. 1995 bekam sie den „Women in Film Crystal Award“ verliehen, 1996 den „Golden Globe“ für „Casino“. 2000 erhielt sie den „Lucy Award“. 2003 bekam sie einen Stern auf dem berühmten “Walk of Fame”. 2004 erhielt sie den „Emmy Award“ für einen Gastauftritt in der „The Practice“.

Allrounderin Sharon

Ein zweites wirtschaftliches Standbein neben ihrer Karriere als Filmschauspielerin hat Sharon Stone sich 1995 mit der Gründung einer Produktionsfirma namens „Chaos Productions“ geschaffen.
Seit Herbst 2005 macht sie außerdem Werbung für eine „Anti-Aging-Linie“ des Kosmetik-Konzerns „Christian Dior“ und neuesten Berichten zufolge soll Mrs. Stone es auch als Sängerin probieren zu wollen. Zusätzlich scheint der „Playboy“ Interesse an Nacktfotos von Sharon bekundet zu haben. Eine Annahme dieses Angebots schließt sie nicht rigoros aus.

Drei Ehen – allesamt gescheitert

Sharon wurde einmal zitiert, sie könne jeden Mann auf der Welt haben. Anscheinend wollen die Männer aber s i e nicht … Zumindest scheint die schöne Schauspielerin kein Glück in der Liebe zu haben. Sie trachtet ihren Männern zwar nicht wie in „Basic Instinct“ nach dem Leben, aber dennoch scheint etwas an ihr die Männer in die Flucht zu schlagen.

In erster Ehe war sie mit dem Schauspieler George Englund Jr., dem Sohn der Oscar-Preisträgerin Cloris Leachman, verheiratet. Von 1984-1987 teilte der Produzent Michael Greenburg mit ihr das Ehebett. Greenburg ist durch seine mit Richard Dean Anderson gegründete Produktionsfirma „Gekko Film Corporation“ („Mac Gyver“, „Star Gate SG1“) bekannt. 1998 heiratete Sharon den Verleger des „San Francisco Chronicle“ Phil Bronstein, der 2004 die Scheidung einreichte. Der smarte Bronstein bezeichnete Sharon als „rüde und hart“. Sie selbst gab kurz nach der Scheidung zu, sich in dieser Ehe wie eine „Zicke“ benommen zu haben. Ihre Allüren hätten ihre Ehe ruiniert. Diese Einsicht kam eindeutig zu spät.

Auch keiner der nachfolgenden Liebhaber und Lebensgefährten hielt sich lange. Inzwischen ließ Sharon mit der Meldung aufhorchen, ihre Vorliebe für junge Männer entdeckt zu haben. Im Frühjahr des Jahres 2005 gingen freizügige Fotos der barbusigen Sharon auf Bora Bora durch die Boulevard-Presse. Natürlich urlaubte sie dort nicht allein. Die Begleiter wechselten allerdings schon nach zwei Tagen.

Nicht gut Kirschen essen

Einige Menschen, die der Diva näher kamen oder mit ihr zusammen arbeiten mussten, sprechen eine nicht sehr schmeichelhafte Sprache über sie. Der Starfotograf Richard Avedon tat beispielsweise nach heftigen Auseinandersetzungen im Rahmen einer Fotosession kund, sie habe kein Interesse an ihren Mitmenschen und ihrer Umgebung, sie interessiere sich nur für ihren Effekt auf andere.
Am Set sei sie zickig, berichteten wiederum Kollegen, die mit ihr drehten. Sie wäre zu spät zu den Dreharbeiten gekommen, hätte auf Änderung der Dialoge bestanden und hätte sogar einmal einen Anruf vor laufender Kamera entgegen genommen. Desgleichen hätte sie ständig wegen Kleinigkeiten herumgenörgelt. Außerdem behauptet sie von sich „grausam“ intelligent zu sein, geht andererseits freilich nicht ungern mit ihrem hohen Intelligenzquotienten hausieren.
Im Jahre 2004 klagte sie angeblich einen Schönheitschirurgen an, der behauptet hatte, sie hätte unter seinem Messer gelegen. Er würde damit ihren Ruf als Naturschönheit und damit ihre Karriere gefährden. Schönheits-Operationen lehnt sie ab – lieber sähe sie aus wie ein ungemachtes Bett, hat man sie verlauten hören.

Operiert musste sie in der jüngeren Vergangenheit trotzdem werden. Im Herbst 2001 hatte sie eine Gehirnblutung erlitten, deren Ursache man nicht wirklich erforschen konnte. Ihre weitere Karriere war damals in Frage gestellt, doch eine Operation verhalf ihr wieder zur vollständigen Genesung. Die Ärztevereinigung von Nordkalifornien mutmaßte aufgrund von Studien einen Zusammenhang zwischen Sharons übermäßigem Körpertraining und der Hirnblutung und schuf einen neuen Begriff für Menschen über 40, die übertriebene Fitness betreiben und dafür die Rechnung in Form von gesundheitlichen Gebrechen präsentiert bekommen: Das Sharon-Stone-Syndrom.

Ein Herz für Kranke, Kinder und Obdachlose

Ihre weiche Seite zeigt sie im Familienleben. Gemeinsam mit Phil Bronstein hat sie den 2000 geborenen Roan Joseph Bronstein adoptiert. Nach der Scheidung von Bronstein hat sie noch einen zweiten Sohn namens Laird Vonne Stone im Mai 2005 bei sich aufgenommen. Die Mutter des Jungen war eine ihr unbekannte Texanerin. Auf die Frage, warum sie keine eigenen Kinder habe, antwortete sie, dass sie dafür schon zu alt gewesen sei. Immerhin war sie bei der Adoption des Roan Joseph schon über 40. Bei der Adoption des zweiten Kindes war sie bereits 47 und hatte keinen Lebenspartner. Sie halte die Adoption für eine wundervolle Einrichtung.

Für hungrige und vernachlässigte Kinder setzt sie sich außerdem über die Stiftung „Planet Hope“ ein. Nebenbei unterstützt sie zudem Obdachlose und sammelt seit 1995 Spenden für die AIDS-Forschung (AMFAR – American Foundation for AIDS Research). Neben dem Kampf gegen Aids ist ihr ebenso das Fortschreiten der Erforschung von Brustkrebs wichtig.
Zugunsten der Tsunami-Opfer wirkte Sharon 2005 als Co-Autorin beim Benefiz-Song „Come Together Now“.

Man muss ihr obendrein zugestehen, dass sie mit ihrem Beispiel Schauspielerinnen ab 40 Mut macht, sich von Produzenten nicht mit Rollen als Großmütter und böse Schwiegermütter abspeisen zu lassen und sie zeigt den Frauen überall in der Welt auf, dass man mit schon bald 50 noch immer attraktiv und sexy sein kann.

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Reiki – die japanische Kunst der heilenden Hände

24. September 2009 Keine Kommentare

Handauflegen hat Konjunktur: seit einigen Jahren steigt die Zahl derer, die durch Handauflegen Heilung oder zumindest Wohlbefinden vermitteln wollen. Und die Zahl derer, die sich behandeln lassen, nimmt gleichfalls zu. Reiki ist eine japanische Variante des Handauflegens. Handauflegen gibt es auch in Europa und der westlichen Welt seit Jahrhunderten, es galt jedoch als göttliche Gabe (oder Fluch) und ließ sich nicht auf Wunsch erlernen. Das unterscheidet Reiki von den überlieferten Formen des Handauflegens.

Reiki-Behandler berufen sich auf den buddhistischen Gelehrten Mikao Usui. Er entwickelte zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine energetische Heilweise, die er Usui Reiki Ryoho nannte, was sich etwa als „Usuis Methode der kosmischen (rei) Lebensenergie (ki)“ übersetzen lässt.

Die Legende berichtet folgendes über den Ursprung von Reiki: Usuis Schüler wollten wissen, wie Jesus durch Handauflegen heilte. Da Usui diese Frage nicht beantworten konnte, begann er, in allen möglichen Quellen nach Informationen zu dieser Heilmethode zu recherchieren. Nach erfolgloser Suche zog er sich zu einer mehrwöchigen Meditation zurück, in der ihm als Vision klar wurde, wie man durch Handauflegen heilen kann. Und – das ist bedeutsam daran – wie man durch bestimmte Einweihungen diese Fähigkeit in jedem Menschen wecken kann.

Diese Einweihungen sollen den Menschen stärker mit der universellen Lebensenergie verbinden und ihm erlauben, sie als eine Art Vermittler oder Kanal an andere Menschen weiterzugeben. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Reiki-Schulen, die jeweils eigene Varianten der Einweihung entwickelt haben.

Im so genannten Usui-System des Reiki sind drei Initiationen vorgesehen. Die erste ermöglicht es, sich selbst und andere mit Reiki zu behandeln. Bei der zweiten Einweihung bekommt der Initiand drei Symbole, die ihm helfen sollen, den Energiestrom zu verstärken und sogar über größere Distanzen Reiki-Energie zu senden. Die dritte Einweihung verstärkt nochmals den Energiefluss und ermöglicht es, selbst andere einzuweihen (manche Gruppen sehen dafür allerdings noch eine vierte Initiation, die zum ‚Lehrer’ vor).

Was passiert bei einer Reiki-Behandlung? Zunächst stimmt sich der Behandler auf den Patienten ein. Dann legt er dem sitzenden oder liegenden Patienten die Hände auf. Beginnend am Kopf, ‚bestrahlt’ er sowohl Vorder- als auch Rückseite des Körpers mit Reiki-Energie. Die wird sowohl vom Geber als auch vom Empfänger unterschiedlich wahrgenommen: mal als Wärme, mal als Kribbeln oder sogar als leicht schmerzhaft, wenn der Behandelte z. B. eine akute Entzündung hat.

Die Schulmedizin steht energetischen Heilweisen wie Reiki naturgemäß skeptisch gegenüber. Was sich nicht messen lässt, kann nicht wirken, so die Ansicht westlicher Wissenschaftler. Doch manchmal liegt das vielleicht an den Messgeräten, die zur Verfügung stehen. Jedenfalls berichten viele Menschen, dass sie sich nach einer Reiki-Behandlung wohler fühlen. Dass sich ihr psychischer und körperlicher Zustand gebessert hat.

In den USA gibt es übrigens wissenschaftliche Untersuchungen, die zumindest folgendes zeigen: Menschen, die durch Handauflegen nachgewiesenermaßen heilen, können die Schwingungsfrequenz in ihren Händen ändern. Und sie ändern das Spektrum der Schwingungsfrequenzen bei ihren Patienten. Das lässt sich einfach in Hertz messen, genauso wie Lichtstrahlen oder Radiofrequenzen.

Ob wissenschaftlich akzeptiert oder nicht – viele Menschen sind mit den Erfahrungen, die sie bei einer Reiki-Behandlung machen, sehr zufrieden. Davon zeugen zahlreiche Berichte auf Reiki-Websites und in Reiki-Zeitschriften. Und sollte ‚nur’ der Placebo-Effekt wirken, so hat der doch zumindest weniger Nebenwirkungen als so manches Antibiotikum.

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Categories: Gesundheit Tags:

Auflagen und Bettrahmen für Wasserbetten

16. August 2009 Keine Kommentare

Über einen angenehmen Schlaf in einem Wasserbett entscheiden nicht nur die Wasserkerne, sondern auch die Auflagen. Auf dem Vinyl selbst kann man nicht liegen. Es ist kein hautfreundliches Material. Um letztendlich ein angenehmes Schlafgefühl zu haben, sollte man eine hochwertige Auflage aus angenehmen Textilien einsetzen. Es bieten sich Baumwolle und Microfasern an. Atmungsaktivität ist hierbei das Zauberwort!

Die Auflagen sollten aus Hygienegründen auch bei hohen Temperaturen waschbar sein. Auf die Befestigungsmöglichkeiten sollte man achten. Der Idealfall ist ein Reissverschluß, der unterhalb der Soft-Side-Schaumkante den Bezug verschließt.

Feuchtigkeit wird von guten Auflagen aufgenommen; die aufsteigende Wärme sorgt nun für die Trocknung der Auflage. Ein gutes Schlafen ist somit möglich. Eine gute Auflage, bzw. Bezug erfüllt diese Anforderungen. Auflagen mit starker Polsterung geben einen guten Comfort. Wende-Auflagen, sind ausgestattet mit Sommer- und. Winterseite. Die Sommerseite verfügt über Materialien, die kühlend auf den Körper einwirken, so dass erst gar nicht so viel Feuchtigkeit abgegeben wird. Sie hat gute Eigenschaften in Bezug auf die Feuchtigkeitsaufnahme und -abgabe. Die Winterseite sorgt durch die Verwendung von Thermostoffen für wohlige Wärme.

Ein Soft-Side-Wasserbett-System ist im Grunde genommen ein freistehendes Element. Ein Bettgestell für diese Art von Bett ist reine Dekoration. Aus optischen Gründen kann man dann das System in den Rahmen einbauen, oder den Rahmen um das System stellen. An den Rahmen wird in diesem Zusammenhang keine Anforderung (Stabilität) gestellt.

Bei Hardside-Wasserbetten ist ein massives Bettgestell notwendig, weil keine Soft-Side-Schäume im Einsatz sind. Die Höhe des Rahmens sollte ca. bei 22 cm liegen, eine Stabilität von 24 mm ist angebracht. Diese Art von Bettrahmen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und Designs. Beim Gestellbau können unterschiedlichste Materialien verwendet werden, die Hauptsache ist die Stabilität.

Der Umbau eines normalen Bettgestells zum Hard-Side-Bettgestell stellt schon eine Herausforderung da. Ggf. sollte man einen Fachmann kontaktieren.

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Magersucht – Klapprig um jeden Preis

29. Juni 2009 Keine Kommentare

Es beginnt vielleicht mit dem kleinen Speckröllchen, das einen an den Hüften stört. Oder die vier bis fünf Kilo, die die Waage dem Empfinden nach zuviel anzeigt. Schließlich sehen die Models auf den Laufstegen und in den Versandhauskatalogen doch viel anders aus: Glatte Haut und kein Gramm Fett auf den Rippen! Schön!!? Zumindest macht uns das die Modebranche glauben. Viele Frauen zwingt dieses Streben nach perfektem Aussehen in den stetigen Kampf mit ihrem Gewicht. Manche können dann oft nicht mehr bremsen. Die Folge: Essstörungen bis hin zur Magersucht.

Problematik

Nicht nur Laufsteg-Models der Modegiganten Armani & Co. sind von dem gefährlichen Schlankheitswahn betroffen, der erst kürzlich dem jungen brasilianischen Model Ana Carolina Reston das Leben gekostet hat. Die Modebranche hat einfach großen Einfluss auf das Schönheitsempfinden der Gesellschaft. War Marilyn Monroe mit ihren üppigen Formen in den 50-igern noch ein erstrebenswertes Sexsymbol, würde sie in der heutigen Zeit wahrscheinlich aufgrund ihrer Rundungen nicht einmal eine Film-Hauptrolle bekommen. Das Schönheitsempfinden hat sich immens geändert und in den letzten Jahren leider ein extremes Ausmaß angenommen: Die Models auf den Laufstegen können sich auf ihren Zahnstochern kaum noch gerade halten, ihre Oberschenkel sind genauso dünn wie ihre Waden. Ihre Wangen sind eingefallen. Am liebsten würde man ihnen etwas Essbares zuwerfen. Sie sehen einer Todkranken auf einer Intensivstation ähnlicher als einem Mädchen, das mitten im Leben steht. Die Gesellschaft verinnerlicht sich diese Bilder und eifert ihnen – unverständlicherweise – nach. Leider sind zudem nun mittlerweile nicht nur Frauen sondern auch immer mehr Männer von Essstörungen wie Magersucht und Bulimie betroffen. Tendenz steigend.

Häufigste Arten der Essstörungen und Behandlung

Essgestörte Menschen definieren sich nur mehr über ihr Gewicht und ihre Figur. Ihr Selbstwertgefühl hängt von ihrem Durchstehvermögen dem Essen gegenüber ab. Es dreht sich jeder Gedanke um den ersehnten Gewichtsverlust. Obwohl Magersüchtige wegen ihres stetigen Gefühls „zu dick“ zu sein nur minimale Kost zu sich nehmen, fühlen sie sich nach dem – für normale Verhältnisse sehr kargen – Mahl oft trotzdem schlecht und haben Schuldgefühle. Menschen, die der Ess-Brech-Sucht, genannt Bulimie, verfallen sind, speisen hingegen mit Genuss und in Überfülle. Um die Kalorien trotzdem nicht büßen zu müssen, bringen sie sich nach ihren Fressattacken zum Erbrechen. Über 200.000 junge Menschen leiden allein in Deutschland an Magersucht oder Bulimie. Angeblich verlaufen sogar 15 Prozent der Erkrankungen tödlich. Die häufigsten Todesursachen sind Infektionen, Unterernährung, Wasser- und Elektrolytverlust und Selbstmord – aufgrund von Depressionen.

Bei frühzeitiger Behandlung kann das gestörte Verhältnis zum Essen und zum eigenen Körper mit umfangreichen und meist langwierigen Psychotherapien im Krankenhaus oder auch ambulant meist wieder ins Lot gebracht werden. Einzige Voraussetzung: Die Einsicht und der Wille des Patienten: Wohl die größte Hürde wie bei jeder Suchterkrankung.
Für Betroffene und deren Angehörige gibt es übrigens eine sehr hilfreiche Webseite einer Selbsthilfegruppe für Essstörungen: http://www.hungrig-online.de.

Fazit

Wenn alle Schuld vielleicht auch nicht auf die Modeverantwortlichen zu schieben ist, die mit ihren klapprigen Püppchen die Welt verrückt machen, so ist doch zu hoffen, dass die Rufe der empörten Öffentlichkeit mit der Zeit fruchten werden und bald wieder gesund wirkende Models über den Laufsteg spazieren. Nicht zuletzt ist aber wohl auch an die Eigenverantwortlichkeit der Gesellschaft für sich selbst zu appellieren. Denn: „Viel zuviel Wert auf die Meinung anderer zu legen ist ein allgemein herrschender Irrwahn“, sagte einst schon Schopenhauer (1788-1860) und da hatte er wohl sehr recht…

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Derivate – was ist das?

29. Juni 2009 Keine Kommentare

Oft liest und hört man von Aktienoptionen, doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff? Kain Kapital hat sich nach dem Gespräch über Aktien mit seinem Sohn Phil entschieden, ein paar Bücher über Geldanlagen zu lesen. Dabei hat er festgestellt, dass es außer Aktien noch viele andere Anlagemöglichkeiten gibt. Eine Gruppe davon sind die so genannten Derivate, die auch als derivative Finanzinstrumente bezeichnet werden.

Das sind Produkte, die von Geldinstituten ausgegeben werden und deren Marktwert sich von dem Wert des Basisinstruments, zum Beispiel der Aktie, ableitet. Daher kommt auch der Name, denn derivare ist lateinisch und heißt ableiten. Zu den Derivaten gehören Finanzprodukte wie Zertifikate, Futures, Optionen, Optionsscheine, Forwards und Swaps.

Das ist für Kain wieder viel zu viel unverständliches Fachchinesisch und er pickt sich erstmal die Optionen raus, um mehr über die Derivate zu lernen. Durch den Kauf einer Option erwirbt man das Recht, eine Aktie in der Zukunft zu einem vorher vereinbarten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Deshalb wird eine Aktienoption auch als bedingtes Termingeschäft bezeichnet.

Der Käufer erwirbt das Recht, hat aber nicht die Pflicht, während eines festgelegten Zeitraums, der so genannten Kontraktlaufzeit oder auch Lebenszeit, oder am Ende der Laufzeit zum Ausübungsdatum eine bestimmte Menge Aktien zu einem im voraus festgelegten Preis, dem Ausübungspreis, zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option). Der Verkäufer erhält den Kaufpreis der Aktienoption und hat die Verpflichtung, den Basiswert zum vorher bestimmten Preis zu kaufen (wenn er einen Put verkauft hatte) oder zu verkaufen (Call).

„Puh“, denkt sich Kain, „das muss ich mir aber jetzt erstmal an einem Beispiel klar machen“. Er überlegt sich, wie das wohl für Aktien seiner „Kapital & Kumpels Kegelkugelmanufaktur AG“, kurz KKK AG, funktionieren würde.

Wenn eine Bank Aktienoptionen verkauft, muss sie sich festlegen, wie lange die Optionen gültig sind, wieviele Aktien pro Option gekauft oder verkauft werden können und wie hoch der Marktpreis der Aktien sein soll.

Die Peanuts Bank verkauft also Optionsscheine für je 10 KKK AG Aktien, die zwei Monate gültig sind. Der Preis der Aktien, die man für den Optionsschein bekommt, liegt bei 40 €. Wenn jetzt in diesen zwei Monaten der Aktienkurs vielleicht auf 45,- € steigt, kann man seine Option geltend machen und bekommt pro Optionsschein 10 Aktien zum Kurs von 40 €. Verkauft Kain dann direkt die Aktien weiter, hat er 5 € mal 10 Gewinn gemacht, also 50 € pro Optionsschein. Das ist dann eine Call-Option.

Bei einer Put-Option hat man das Recht, der Peanuts Bank 10 Aktien für 40 € zu verkaufen. Fällt also der Kurs der KKK AG Aktie in der Laufzeit der Option auf 35 €, kann man die Aktien kaufen und sie für 40 € an die Bank verkaufen. Wieder hat man einen Gewinn von 50 € pro Optionsschein gemacht.

Da fällt Kain auf, dass man so ja mit fallenden Aktienkursen Gewinn machen kann! Aber was kosten die Optionsscheine? Der Preis der Optionsscheine hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen von den Ausstattungsmerkmalen, also dem Ausübungspreis, der Restlaufzeit und dem aktuellen Kurs des Basiswertes. Zum anderen von komplizierten Modellen und Marktparametern, die aber zum Verständnis des Grundprinzips der Optionen nicht wichtig sind.

Der innere Wert einer Option ergibt sich aus der Differenz des Ausübungspreises und des aktuellen Aktienkurses. Der Ausübungspreis für eine Call-Option mit 10 Aktien zu 40 € wäre also 400 €. Ist der aktuelle Aktienkurs bei 45 €, dann ist der innere Wert der Option 50 €.
Die Restlaufzeit beeinflusst den Optionspreis, da bei einer längeren Restlaufzeit die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass sich der innere Wert der Option noch ändert.
Der Optionspreis wird dann mit komplizierten mathematischen Modellen berechnet, die alle diese Faktoren berücksichtigen. Als Obergrenze kann man aber sagen, dass die Option niemals mehr wert sein kann als der Basiswert, von dem sie abgeleitet ist.

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Muttersöhnchen – Kann das gut gehen?

28. Juni 2009 Keine Kommentare

„Die höchste und tiefste Liebe ist die Mutterliebe“, schrieb einst der Philosoph Ludwig Feuerbach. Eine gute Beziehung zwischen Eltern und ihren Kindern ist fürwahr wichtig für deren weiteres Gedeihen. Doch misslingt der Abnabelungsprozess, ergibt das massive Probleme in den späteren Partnerschaften. Frauen kommen mit Muttersöhnchen einfach nicht zurecht.

Männer erwarten in der Ehe zu viel Fürsorge

In Italien messen angeblich nicht wenige Männer die Qualitäten ihrer Frauen an ihren Müttern. Nicht selten werfen italienische Männer ihren Frauen bei der Scheidung vor, nicht wie ihre Mama zu sein. Grund ist wohl unter anderem, dass den meisten Männern – in Italien und auch überall sonst – in ihren Ehen und Partnerschaften ganz einfach das Umsorgtsein fehlt. Zwanzig Jahre oder mehr waren sie es gewohnt, von ihrer Mutter bekocht zu werden, von ihr die Wäsche gewaschen zu bekommen und wenn sie krank waren, wurden sie gepflegt. Die Frau von heute ist jedoch berufstätig, kümmert sich zudem auch noch um die Kinder und findet oft für ausgiebiges Kochen, regelmäßiges Waschen und zeitgerechtes Bügeln seiner Lieblingshemden, geschweige denn Mitleidhaben mit dem armen vor sich hin schnupfenden Ehemann, einfach keine Zeit. Mann muss plötzlich selbständig werden. Weigert er sich und orientiert sich weiterhin an der Mutter, lässt sich von ihr warme Suppe ans eheliche Bett bringen, gibt ihr die Lieblingshose zum Nähen mit und zwingt die Familie an den sonntäglichen Mittagstisch bei Mama, dann reagieren viele Frauen wohl nicht zu Unrecht mit Ärger. „Muttersöhnchen“ wird kein Mann gerne geschimpft und mit dem Begriff „Muttersohn“ ist eigentlich die extreme Form der Abhängigkeit des Sohnes von der Mutter gemeint. Dieser Sohn bleibt Zeit seines Lebens bei seiner Mutter wohnen und verbringt auch die meiste Zeit mit ihr. Solche Männer haben meist überhaupt keine Partnerschaften und bleiben der Frauenwelt somit erspart. Die abgeschwächte Form des Muttersohnes ist somit die viel „gefährlichere“. Starke Bindungen zwischen Mutter und Sohn stellen einfach für deren Frauen eine immense psychische Belastung dar. Wenn nur Mutters Essen gelobt wird und Termine dauernd nach dem Terminkalender der Mutter orientiert sind, sich die Ehefrau laufend ihrer Schwiegermutter gegenüber zurückgestellt fühlt, ist die Partnerschaft in hoher Gefahr.

Mögliche Gründe und Ursachen

Einer der Gründe, wieso Söhne sich oft nicht genügend von ihren Müttern ablösen, ist Psychologen zufolge das schlechte Gewissen. Mütter haben ihr halbes Leben für ihre Söhne „geopfert“ und ihnen alle Wünsche erfüllt. Nun ist es an dem Sohn, sich zu revanchieren und es ihr recht zu machen. Bei manchen könnte auch der fehlende oder sich aus welchem Grunde auch immer im Hintergrund haltende Familienvater Ursache der verstärkten Bindung zwischen Mutter und Sohn sein. Fehlt die väterliche Autorität, so kann Experten zufolge keine Freiheit geschaffen werden, die den Söhnen den Weg ins Leben außerhalb der Familie zeigt.

Wandel der Zeit

Welcher der vielen komplexen Gründe auch immer für die starke Bindung zwischen Mutter und Sohn und die fehlende Ablösung schuld sein mag, es wird sich vielleicht in den nächsten Jahrzehnten ändern. Kinder, die heutzutage mit einer berufstätigen Mutter aufwachsen, sind das laufende Umsorgtsein von Kindesbeinen an nicht so sehr gewohnt und somit selbständiger.
Den Muttersöhnen von heute jedoch sei eines mit auf den Weg gegeben: Wenn ihnen ihre Partnerschaft wichtig ist, so sollten sie das gute Verhältnis zu ihrer Mutter beibehalten, sich aber eindeutig abgrenzen und ihr eigenständiges Leben führen.

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Categories: Familie, Freundschaft & Liebe Tags:

Savants – die Wissenden

28. Juni 2009 Keine Kommentare

Als Savants oder Inselbegabte bezeichnet die Wissenschaft Menschen, die trotz einer kognitiven, also die Wahrnehmungsfähigkeit einschränkenden, psychischen oder geistigen Behinderungen in einem gewissen Bereich geniale Fähigkeiten an den Tag legen. Zur Zeit sind weltweit ca. 100 Savants bekannt, wovon etwa die Hälte als Autisten gelten.

Der wahre „Rainman“

Als Mega-Savant wird der mittlerweile 54-jährige Amerikaner Kim Peek angesehen. Die Fähigkeiten des autistischen Mannes sind so bemerkenswert, dass seine Geschichte dem Drehbuchautor Barry Morrow als Grundlage für den Film „Rainman“ diente. Als Dustin Hoffman für seine Darstellung in diesem Film den Oscar erhielt, widmete er ihn in seiner Rede Kim Peek.

Kim war von Anfang an kein gewöhnliches Kind. Sein Kopf war um etwa ein Drittel größer als bei anderen Kindern und auch beim Laufen und Sprechen lag er in der Entwicklung weit hinter Gleichaltrigen zurück. Andererseits entwickelte er sonderbare Gewohnheiten, wie etwa das Sortieren von Papierschnipseln, wobei er auf Störungen während dieser Tätigkeit hysterisch reagierte. Bis zum Weihnachtsfest 1963 schenkte man Kims Behinderung keine besondere Beachtung, als etwas Seltsames geschah.

Als Kim zur Bescherung ein Weihnachtsgedicht aufsagen sollte, rezitierte er die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium, die er am selben Tag in der Kirche gehört hatte. Ab diesem Zeitpunkt wurde man auf Kims Talent aufmerksam.

Mittlerweile zählen seine Begabungen zu den bemerkenswertesten dieser Welt. Der Mega-Savant kennt den Inhalt aus 12.000 (!) Büchern, sowie sämtliche Postleitzahlen, Telefonvorwahlen, Busverbindungen und das gesamte Straßennetz der USA und Kanada auswendig. Trotz dieser zweifellos genialen Begabung ist Kim aufgrund seiner Behinderung nicht fähig, sich ein Sandwich zu machen.

Mögliche Ursachen des Savant Syndroms

Die genauen Gründe für die Entstehung von solchen Inselbegabungen kennt die Wissenschaft noch nicht. Man geht jedoch davon aus, dass eine überhöhte Ausschüttung des männlichen Sexualhormons Testosteron während der embryonalen Entwicklung ein Grund für die anormale Entwicklung des Gehirns bei Savants ist. Weiters konnte man beobachten, dass bei Savants die Filtermechanismen des Kleinhirns gestört sind. Während bei normalen Menschen nur die als relevant erachteten Informationen in das Bewußtseinszentrum des Großhirns gelangen, scheinen Savants einen Zugriff auf alle jemals aufgenommen Informationen zu haben und diese abrufen zu können, ungeachtet ihrer Relevanz.

Im Prinzip funktionieren Savants wie Computer. Sie rufen Informationsblöcke aus ihrem Gehirn ab, verketten diese untereinander und speichern sie als neue Information ab. Dieses Prinzip führt zu Gedankenleistungen, die unser gewöhnliches Denken als sehr blass erscheinen lässt.

Fenster in ein neues Universum

Die Wissenschaft betrachtet Savants als ein Fenster in ein neues Universum mitten in uns. Wie würde wohl eine Welt aussehen in der es möglich wäre, jedem von uns die geistigen Fähigkeiten eines Savants zu geben?

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Das Borderline-Syndrom

28. Juni 2009 Keine Kommentare

Immer wieder hört man in den Medien von Gewalttaten, bei denen gerne von „Kurzschlusshandlungen“ gesprochen wird. Scheinbar grundlos fügen manche Menschen ihrem Umfeld schweren Schaden zu, ohne danach einen Auslöser nennen zu können. Nicht selten ist die Ursache dafür eine schwere Persönlichkeitsstörung, die unter dem Namen Borderline-Syndrom bekannt ist.

Was ist das Borderline-Syndrom?

1938 untersuchte der Psychoanalytiker Adolph Stern Patienten, deren Erkrankung mit den damaligen psychoanalytischen Methoden nur unzureichend behandelt werden konnten. Da er die charakteristischen Anzeichen als Grenzfall (engl. Borderline) zwischen Psychose und Neurose sah, spricht man auch heute noch vom Borderline-Syndrom oder von einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS).

Die Symptome bei am Borderline-Symptom erkrankten Personen sind sehr vielfältig und individuell. Meist treten bei diesen Menschen Schübe von Angst, Depression oder Wut auf, die oft nur wenige Stunden aber auch einige Tage anhalten können. Diese Schübe führen durch die mangelnde Impulskontrolle der Betroffenen zu selbstzerstörerischen Tätigkeiten wie Alkohol- oder Drogenmissbrauch, Selbstverletzungen, riskanten Sexualpraktiken bis hin zum Selbstmord.

Ein weiteres Symptom ist das häufige Auftreten von Wahrnehmungsstörungen ähnlich einer Psychose. Im Gegensatz zu Psychotikern sind Borderline-Erkrankte in der Regel jedoch fähig, ihre Halluzinationen als solche zu erkennen und fühlen sich dadurch gegenüber ihrer eigenen Persönlichkeit fremd.

Im sozialen Bereich sind Borderline-Erkrankte höchst instabil. Durch ihr gestörtes Selbstbild kann die Bewunderung oder Liebe für andere Menschen oft schlagartig in Hass oder Feindschaft umschlagen. Die Schwierigkeit, das Verhalten anderer richtig zu deuten führt meist zu einer Überinterpretation der Situation, die die Borderliner nicht selten als feindselig empfinden.

Ursachen des Borderline-Syndroms

Obwohl die genauen Ursachen für die Manifestation des Borderline-Syndroms nicht genau bekannt sind, ist bei vielen Borderline-Patienten eine Vorgeschichte aus sexuellem Missbrauch, häuslicher Gewalt, Vernachlässigung oder emotionaler Kälte der Eltern vorhanden. Diese meist im Kindesalter ausgelösten Ereignisse scheinen ein Hauptgrund für das spätere Auftreten der schweren Persönlichkeitsstörung zu sein.

Da die Betroffenen durch ihren selbstschädigenden Lebensstil gekennzeichnet sind, werden sie auch wesentlich häufiger Opfer von Gewaltverbrechen und Vergewaltigungen. Dieser Umstand führt wiederum zu einer Verstärkung des Krankheitsbildes und fördert die suizidalen und autoagressiven Tendenzen.

Therapierbarkeit

Die Behandlungsmöglichkeiten für Borderline-Patienten haben sich in den letzten Jahren stark verbessert. In Gruppen- oder Einzeltherapiesitzungen wird versucht, die traumatischen Vor- und Früherfahrungen aufzuarbeiten. Unterstützend können auch die Zielsymptome mit Hilfe von Antidepressiva, Stimmungsstabilisatoren und Neuroleptika (Anti-psychotische Medikamente) behandelt werden.

Obwohl nicht so bekannt wie Schizophrenie oder manische Depression, tritt das Borderline-Syndrom häufiger auf und dürfte mittlerweile 2-3% der Erwachsenen betreffen. Dank umfangreicher psychischer Betreuung und moderner Therapien kann heutzutage vielen Betroffenen auf lange Frist ein selbständiges und sinnvolles Leben ermöglicht werden.

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Eifersucht – Kann man sie besiegen ?

23. Juni 2009 Keine Kommentare

Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht was Leiden schafft“ sagte schon der Philosoph Friedrich Schleiermacher. Eifersucht wird als „innere Katastrophe“ empfunden und beschrieben. Die betroffenen Menschen leiden unter dieser Gefühlsregung sehr stark und fühlen sich ohnmächtig, dagegen etwas zu unternehmen. Es stellt sich aber die Frage, ob man überhaupt mit Erfolg dagegen ankämpfen kann? Ist es nicht eine normale Reaktion auf ein Ereignis – ähnlich einem Reflex?

Ein Gefühl der Vernachlässigung

Wenn es sich um die gesunde Eifersucht handelt, so dauert dieses Gefühl nur kurz an und verfliegt gleich wieder, wenn der Partner sich einem wieder voll zuwendet. Fühlt man sich jedoch vom Partner über längere Zeit stark vernachlässigt und sieht ihn stattdessen mit einer anderen Person viel netter und charmanter umgehen, ist allerdings die Beziehung in Frage gestellt und Ärger über den Partner steigt auf, der einem zuwenig Aufmerksamkeit schenkt. Man fühlt sich ausgeschlossen, innerlich verwundet und unbedeutend.

Völkergruppen ohne Besitzansprüche und ohne Eifersucht

Eifersucht begann – so heißt es – erst mit der Herrschaft des Mannes – dem Patriarchat. Auch bei Kulturen ohne Privateigentum gab und gibt es Berichten zufolge kaum Neid oder Eifersucht, beispielsweise bei einigen Naturvölkern, den Eskimos oder den Nayar in Indien. In den Industrieländern dagegen hat sich mit den starken Besitzansprüchen zugleich die Eifersucht und der Neid gebildet.

Manche Gruppen in der westlichen Welt versuchen allerdings, sich von dieser negativen Gefühlsregung freizumachen. „Kerista-Village“ zum Beispiel ist eine in Amerika gegründete Lebensgemeinschaft mehrerer Männer und Frauen, die zu allen gegengeschlechtlichen Personen der Gruppe gleichwertige Liebes- und sexuelle Beziehungen unterhalten. Angeblich sind diese Menschen frei von Eifersucht. Jedoch ist es ihnen nicht erlaubt, mit Personen außerhalb dieser Gemeinschaft intim zu verkehren.

Keine Eifersucht ohne Liebe – keine Liebe ohne Eifersucht?

In unseren Breiten gehören laut einer Umfrage Liebe und Eifersucht für 80 % der befragten Männer und Frauen untrennbar zusammen. Fast ein Drittel der Befragten gab an, sehr eifersüchtig zu sein. Eifersucht kann eine Partnerschaft stärken, indem sie einem selber und dem Partner zeigt, dass er einem wichtig ist. Sie kann allerdings, wenn sie in extremer und krankhafter Form auftritt, gleichwohl Beziehungen zerstören. Doch wo ist da die Grenze – und was kann man gegen die Eifersucht tun?

Der Unterschied zwischen Mann und Frau

Das männliche und das weibliche Geschlecht gehen mit der Eifersucht verschieden um. Männer versuchen, ihre Eifersucht zu leugnen. Sie suchen meist einen Ausgleich für das in Mitleidenschaft gezogene Selbstwertgefühl. Sie sind desgleichen vielfach eifersüchtig, wenn ihre Partnerin in ihrer Arbeit voll aufgeht, ihrer Meinung nach zuviel Zeit mit der Familie oder einer Freundin verbringt oder sich intensiv einem Hobby widmet. Da das Aggressionspotential bei Männern deutlich höher ist, ist Eifersucht das häufigste Motiv für Gewalttaten und Mord. Frauen suchen die Ursache bei sich und bekommen Schuldgefühle. Sie versuchen, die Beziehung zum Partner zu verbessern und akzeptieren eher professionelle Hilfe.

Prominente Eifersüchtige

Als prominentes Beispiel für Liebesbeziehungen, die übertriebene Eifersucht nicht überdauert haben, dient Marilyn Monroes Ehe mit dem Baseballstar Joe DiMaggio. Es war die zweite von ihren insgesamt drei Ehen. DiMaggio hatte beispielsweise den Dreharbeiten zu Billy Wilders Komödie „Das verflixte siebte Jahr“ beigewohnt, in der Marilyns Kleid vom Wind des U-Bahnschachts hoch geweht wurde. Er soll über diese Filmszene unheimlich aufgebracht gewesen sein. Marilyn hielt seine Eifersüchteleien und seinen Neid auf ihren Erfolg kein Jahr lang aus und ließ sich von dem Baseballspieler nach 274 Tagen Ehe scheiden.

Napoléon und Joséphine sind ein weiteres berühmtes Ehepaar, bei dem die Wogen hoch gegangen sein müssen. Während Napoléon Joséphine sehr verehrt und ihr glühende Liebesbriefe zukommen lassen hat, reagierte Joséphine stets kühl. Sie hatte ihn aus gesellschaftlichen Gründen geheiratet und verfiel in eine leidenschaftliche Affäre mit Leutnant Hippolyte Charles. Napoléon begann aus Eifersucht einen Rachefeldzug gegen seine Frau, indem er sie systematisch mit den verschiedensten jungen und hübschen Frauen zu betrügen begann. Joséphine wiederum reagierte ihrerseits mit heftigen Eifersuchtsszenen auf die Eskapaden ihres Mannes. Nach einiger Zeit des Kampfes und da die Ehe kinderlos blieb, ließen sich die beiden 1809 scheiden.

Maximiliane LaRoche hatte wenig später nachdem Johann Wolfgang von Goethe sich in sie verliebt hatte, einen anderen geheiratet. Goethe besuchte sie dennoch weiterhin, was bald zu grässlichen Szenen der Eifersucht führte. Diese und weitere Erfahrungen aus seinem Leben haben ihn zu seinem erfolgreichen Werk „Die Leiden des jungen Werther“ (1774) inspiriert.

Krankhafte Eifersucht verlangt nach Therapie

Stark eifersüchtige Menschen benötigen die Bestätigung durch andere und wissen mit sich selbst wenig anzufangen. Die Ursachen liegen oftmals in Depressivität, wenig Selbstwertgefühl, Alkohol- und Tablettensucht und häufig in Vertrauensmissbrauch in vorherigen Beziehungen.

Bei krankhafter Eifersucht dauern diese Zustände des Missgefühls an, es kreisen die Gedanken des Betroffenen laufend nur um dieses Thema. Sogar das Berufsleben und soziale Kontakte können durch diese extremen Auswüchse der Eifersucht empfindlich oder sogar ganz vernachlässigt werden. Der Partner wird zum hilflosen Opfer von Nachstellungen, und nicht haltbarer Vorwürfe. Das Handy des Partners wird heimlich abgefragt, die Taschen und die Geldbörse auf Beweise für eine eventuelle Untreue durchstöbert. Der Partner oder die Partnerin wird eingeschränkt und die laufenden Verdächtigungen zerstören nach und nach die Liebe und damit schlussendlich die Beziehung. Bei diesen anormalen Störungen wird von Experten empfohlen, eine Psychotherapie oder angebotene Eifersuchtssprechstunden in Anspruch zu nehmen, um sich von diesem Zwang zu befreien.

Selbstbewusstsein stärken

Ratgebern zufolge hilft vor allem das Stärken des eigenen Selbstbewusstseins, um Eifersucht entgegen zu wirken. Das Unabhängigmachen vom Partner, d.h. die Gestaltung des Lebens ebenso mit anderen Freuden wie Hobby, Arbeit, Freunden, Familie wird zur Ablösung vom Partner als zentralen Lebensmittelpunkt und damit von negativen Gefühlen bei kleinen und größeren Enttäuschungen empfohlen.

Das Gefühl der Eifersucht, wenn der Partner sich m e h r um jemand anderen kümmert als den Lebens- und Liebespartner, kann man wahrscheinlich aber nicht wirklich ablegen, auch nicht bei stärkstem Selbstbewusstsein. Es ist vielleicht schwächer, wenn man obendrein in anderen Bereichen seine Selbstbestätigung und seinen Ausgleich findet. Aber sobald man liebt, ist man emotionell angreifbar. Ganz vermeidbar ist das Aufwallen von eifersüchtigen Gefühlsregungen daher wohl nicht – und soll es vielleicht auch nicht sein.

Bei der Frage, ob man die Eifersucht besiegen kann, sollte man sich ebenso fragen, ob man gegen die starken Gefühle der Liebe mit Erfolg ankämpfen kann? Kann man es?

Die Antwort wissen Sie selbst!

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Sanfte Reinigung bei empfindlichen Zähnen

23. Juni 2009 Keine Kommentare

Unter sensiblen Zahnhälsen leiden viele Menschen. Für sie ist es unmöglich Eis auf heißen Himbeeren zu essen. Kommen die Zähne mit Heißem, Kaltem, Süßem oder Saurem in Berührung, zieht und schmerzt es gewaltig. Ein sehr unangenehmes Gefühl. Schuld daran ist die Rückbildung des Zahnfleisches. Die Zahnhälse werden freigelegt und haben keinen Schutz mehr. Zahnfleisch kann sich aufgrund einer Entzündung, der so genannten Parodontitis, zurückbilden. Aber auch Alterserscheinungen oder der rabiate Einsatz von elektrischen oder zu harten Zahnbürsten können Auslöser sein.

Was kann man tun?

In der Oberfläche der freigelegten Zahnhälse befinden sich Reizleiterkanäle, die den Außenreiz direkt an den sehr empfindlichen Zahnnerv weiterleiten. Die Folge sind sensible und empfindliche Zähne. Sogar Berührungen können schmerzhaft sein.

An erster Stelle steht die Vermeidung von Schmerzauslösern. Starke Kälte- und Wärmereize, vor allem im Wechsel, tun richtig weh. Heißer Kaffee und kaltes Eis zusammen sind erst mal zu streichen.
Die Zähne sollten mit einer weichen Zahnbürste geputzt werden. Das ist nicht nur besser für das Zahnfleisch, es ist auch viel angenehmer beim Zähneputzen.
Spezielle Zahnpasten bilden eine Schutzschicht auf den Zahnhälsen und machen sie somit widerstandsfähiger. Es sollte Aminofluorid darin enthalten sein. Außerdem muss man auf milde Putzkörper in der Zahncreme achten. Bei sensiblen Zahnhälsen also bitte keine zahnaufhellende Paste verwenden. Die darin enthaltenen Putzkörper scheuern zu sehr.
Tägliche Massagen des Zahnfleisches können den Zahnfleischschwund stoppen. Massiert wird zweimal täglich mit den Finger in kreisenden Bewegungen von innen nach außen mit leichten Druck. Antibakterielle Spülungen oder Salbeitee können die Wirkung unterstützen.

Werden die Beschwerden nicht besser sollte man seinen Zahnarzt aufsuchen. Oft haben sich Bakterien unter dem Zahnfleisch eingenistet. Diese müssen medizinisch entfernt werden.

Auf das richtige Zähneputzen kommt es an!

Für optimale Zahnpflege ist die richtige Putztechnik entscheidend. Zweimal täglich sollen die Innen- und Außenflächen und die Kauflächen oben und unten gründlich geputzt werden. Die Innen- und Außenflächen der Zähne werden in kreisenden Bewegungen mit geringem Druck vom Zahnfleisch zur Zahnkrone hin geputzt. Bei den Kauflächen wird die Zahnbürste hin und her bewegt. Geputzt wird ca. drei Minuten, wenn möglich mit einer fluoridirden Zahncreme. Fluor härtet die Zähne ab und baut bei regelmäßiger Anwendung einen Langzeitschutz auf.

Entgegen der landläufigen Meinung muss eine Zahnbürste nicht super hart sein. Mittel und weich sind, vor allem bei empfindlichen und sensiblen Zähnen, am Besten. Bei Verwendung von einer elektrischen Zahnbürste muss darauf geachtet werden, dass der Druck nicht zu stark ausgeübt wird. Zahnärzte empfehlen als Faustregel, dass der Druck der Zahnbürste beim Zähneputzen nicht höher sein sollte als die Kraft die man benötigt, um auf einer Küchenwaage 150 Gramm anzuzeigen.

Wer denkt viel hilft viel hat leider nicht recht. Zweimal tägliches Zähneputzen und die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide sind viel effektiver als viermal seine Zähne regelrecht zu schrubben. Bei häufigem Zähneschrubben kann der Zahnschmelz angegriffen werden und die Zähne haben keinen Selbstschutz mehr vor Bakterien und Karies. Lieber zwischendurch mal einen Zahnpflegekaugummi kauen!

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Haut zum Vorzeigen

23. Juni 2009 Keine Kommentare

Der Frühling kommt – und mit ihm auch die Zeit, in der die Rocke kürzer und die Tops auch wieder knapper werden. Da braucht man oft noch mal eine Schnell-Kur für die Haut, damit man sie auch herzeigen kann. Mit allen Hausmitteln und modernen Pflegeprodukten ist das schnell erledigt und die bewundernden Blicke der Männer bestätigen, dass es sich wirklich lohnt!

Der Winter ist nicht gerade die optimale Jahreszeit für unsere Haut. Wir verstecken sie unter dicken Stoffschichten, lassen ihr kaum Licht zukommen. Trockene Heizungsluft und eisige Kälte tun ihr übriges dazu und sorgen dafür, dass die Haut austrocknet, rissig wird und nicht gerade frisch und schön aussieht. Deshalb ist es umso wichtiger, noch vor Frühlingsbeginn die Notbremse zu ziehen und der Haut etwas wirklich Gutes zu tun.

Feuchtigkeit – das A und O

Die günstigste Frischekur für die Haut ist und bleibt das Trinken. Gilt es schon immer als gesund mindestens zwei Liter Wasser pro Tag zu trinken, sollte man jetzt noch einen Liter drauf legen. Das tankt die Haut von innen auf und bereits nach ein paar Tagen sind die ersten Erfolge zu sehen. Und wo wir schon bei Getränken sind: Greifen Sie doch mal wieder zu Buttermilch – die müssen Sie aber nicht unbedingt trinken, sondern viel eher dem Badewasser hinzufügen. Buttermilch sowie Sahne spenden der Haut viel Feuchtigkeit und lassen sie geschmeidiger werden.

Für ein schönes Dekolletee lohnt es sich, auf die Neuheiten der Kosmetik-Industrie zurückzugreifen. Cremes und Gels, die mit Feuchtigskeitsbindern wie Kollagen oder Pathenol versetzt sind, polstern die Haut auf und lassen sie somit elastischer aussehen. Algenextrakte stärken zudem noch die Gefäße – und schon können tief ausgeschnittene Shirts richtig glänzen.

Straffe Haut

Gerade in kurzen Röcken und engen Hosen ist ein schöner Po ein Muss. Da soll nichts hängen und auch auf unschöne Dellen kann jede Frau gut verzichten. Pflegeprodukte, die unter die Haut gehen, helfen schnell gegen Wassereinlagerungen, schlaffe und auch raue Haut. Besonders wirksam sind saure Inhaltsstoffe, wie Extrakte aus Zitrusfrüchten. Aber auch Bambus ist nie verkehrt, denn damit wird das Bindegewebe gestärkt und außerdem gibt es noch eine Extraportion Feuchtigkeit.

Vom Po geht es weiter abwärts zu den Beinen. Sie gehören zu den Körperteilen, die im Winter erfahrungsgemäß am meisten vernachlässigt werden. Außerdem haben sich einige Pfunde von den Weihnachtsfesten daran festgesetzt – und die gilt es schnell zu verlieren. Auch da kann die Kosmetikindustrie mit so genannten Slim-Produkten nachhelfen. Glykolsäure, Baubus sowie Koffein und Gingko kurbeln den Fettabbau an, straffen das Gewebe. Am besten trägt man diese Pflegeprodukte knetend oder zupfend auf und sorgt somit gleich noch für eine bessere Durchblutung.

Schöne Füße

Unseren Füßen sollten wir ausgiebige Bäder gönnen, in denen raue Stellen erweicht werden. Zusatzstoffe wie Kamille oder Aloe sorgen außerdem für streichelzarte Haut. Nach den Bädern können kleine Hornhaut-Flecken mit einer entsprechenden Feile entfernt werden und zum Schluss trägt man noch eine reichhaltige Feuchtigkeitscreme auf und lässt sie einziehen. Dann gibt man auch in Sandalen und Highheels wieder eine gute Figur ab.

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