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Kosten zur Sicherung für Gehwege und Bordsteine.

8. Dezember 2009

Wer eine Immobilie oder ein Grundstück besitzt, wird zwangsläufig im Laufe der Zeit mit den Kosten zur Sicherung für Bordsteine oder/ und Gehwege Bekanntschaft schließen. Denn führt ein Weg am Grundstück vorbei, so sind Sie als Eigentümer gesetzlich dazu verpflichtet, die Gehwege und Bordsteine in Ordnung zu halten und für deren Sicherheit jeder Zeit zu sorgen.
Das bedeutet, dass Sie den Gehweg von Schnee und Eis zu befreien sowie den Weg von Laub, Unkraut und Müll zu reinigen haben. Weiter müssen Sie Hydranten, Regenrinnen, usw. frei halten.
Plant jedoch Ihre Gemeinde oder Stadt eine Erneuerung der öffentlichen Verkehrsstraße, dann könnten auf Sie jede Menge Kosten zukommen, unter anderem auch Kosten zur Sicherung der angrenzenden Gehwege und Bordsteine.
Ob Sie letztlich diese Kosten tatsächlich übernehmen muss, können Sie in der Baugenehmigung nachgelesen. Dort steht dann als mögliche Auflage zur Baugenehmigung, dass der Bordstein und Gehweg durch Sie als angrenzender Grundstückseigentümer zu schützen ist.
Vor dem Baubeginn findet in der Regel ein Vororttermin durch einen Mitarbeiter des zuständigen Straßen- und Tiefbauamtes statt. Diesen Termin können Sie durch einen Anruf bei dem Bauamt Ihrer Gemeinde oder Stadt erfahren. Vereinbaren Sie am besten gleich einen festen Termin, um an der Besichtung teilzunehmen und so die notwendigen Maßnahmen zur Sicherung der Bordsteine und Gehwege zu erfahren.
Schwere Baumaschinen und –fahrzeuge verursachen regelmäßig hohe Schäden beim Überfahren der Bordsteinkante. Reparaturen an Gehwegen und Bordsteinen können schnell einige hundert Euros betragen.
Nun können Sie mit einer schweren Schutzfolie den Weg und den Bordstein abdecken und eine Schicht Teer aufbringen lassen. Durch die Schutzfolie lässt sich der Teer später problemlos entfernen. Das ist natürlich mit Kosten in Höhe bis zu 1.000 EUR verbunden.
Betrifft die Benutzung von Gehwegen und Bordsteinen maximal eine Einfahrt, so sollten Sie mit dem Bauleiter sprechen, ob ein provisorischer Weg aus Holzplanken mit einer Unterbauverstärkung aus Gehwegplatten ausreicht. Das ist schnell in Eigenarbeit hergestellt und bei weitem nicht so kostenintensiv wie der erste Vorschlag.
Da jede Baufirma eine Versicherung für eventuelle Schäden besitzt, sollten Sie auf alle Fälle, Vor- und Nachherfotos anfertigen. So werden Schäden dokumentiert und im Bedarfsfalle kann ein Anwalt hier eine Entschädigung erreichen.
Angenommen Sie haben absolut nicht die Mittel, um für die vorgeschriebene Sicherheit der Gehwege und Bordsteine zu sorgen, dann gibt es immer noch die Möglichkeit, einen formlosen Härtefallantrag mit einer Kostenübernahme an das zuständige Bauamt Ihrer Stadt oder Gemeinde zu stellen. Wenn Sie eine Selbstauskunft beilegen, wird dieser Antrag in der Regel innerhalb von 4 Wochen meistens für Sie positiv entschieden.

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