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Light-Produkte – Ideallösung nur auf den 1. Blick

17. Juni 2009

Gesundheit, Fitness, Schlankheit und Schönheit, eine Ernährung die alles ermöglicht. Schlemmen und dabei so bleiben wie man ist. So locken uns „light“- beziehungsweise. „leicht“-Produkte. Weniger Zucker und weniger Fett, stattdessen reduzierte Lebensmittel.
Sind sie vergleichbar, die leichten Lebensmittel, die immer mehr Altbewährtes aus heimischen Supermarktregalen verdrängen? Nein – sind sich immer mehr Verbraucherschützer einig. Der Magen erwartet Fett und wird mit Fettimitaten abgespeist, es wird Zucker gefordert, lediglich Süßstoff zugeführt. Die Folge daraus ist nicht zu übersehen. Ein Drittel mehr Light-Produkte werden verzehrt, weil der Körper unbefriedigt nach mehr schreit.

Kurz notiert:

Kalorienreduziert – sollen Lebensmittel sein, deren Energiegehalt um mindestens 40% reduziert ist.
Fettarme Produkte – müssen mindestens 40% weniger Fett aufweisen als vergleichbare Durchschnittsprodukte.
Kalorienarm – darf ein Produkt nur bezeichnet werden, wenn 100 Gramm davon nicht mehr als 50 kcal, bez. 100 Milliliter eines Getränks nicht mehr als 20 kcal, enthalten.

Die Begriffe „leicht“ oder „light“ sind gesetzlich nicht geschützt. Folglich muss sich diese Bezeichnung nicht unbedingt auf eine Kalorienreduktion beziehen. Viele Produkte tragen den verkaufsfördernden Aufdruck ohne tatsächlich kalorienarm zu sein, sondern lediglich leicht verdaulich oder luftig und locker.
Nur bei Milchprodukten besteht derzeit eine gesetzliche Festlegung. So darf “light” Käse maximal 32,5 Prozent Fett enthalten. „Light” Joghurt 1,8 Prozent Fett nicht überschreiten.

Grundsätzlich gilt: Die Energietabelle unbedingt beachten. Lebensmittel, die nicht oder nicht ausreichend beschriftet sind, gar nicht erst konsumieren.

Ernährungswissenschaftler haben erwiesen, dass bei natürlichem Fett wesentlich schneller ein Sättigungsgefühl eintritt. Statt zu Light-Salami sollte man viel eher zu magerem Schinken greifen. Weil der immer noch bedeutend weniger Fett enthält. Allzu viel Süßes vom Speiseplan streichen und durch frisches oder getrocknetes Obst ersetzen. Bringt mehr und macht auf Dauer glücklicher und schlanker(!) als jede Lightprodukt-Diät.

„Gesundheitlich“, so der Sprecher der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik Sven-David Müller, „besteht keine Gefahr. Light-Produkte sind weder appetitstimulierend, noch können normale Mengen an Süßstoff Krebs verursachen.“
„Es ist möglich Fett und Zucker einzusparen und damit eine Gewichtsreduktion zu erzielen, verwendet man statt Butter Halbfettmargarine, statt Zucker Süßstoff“, so Müller.
Absurd sei auch die Behauptung der Verbraucherschützer, kalorienreduzierte Lebensmittel mogeln unserem Magen etwas vor. Die Sättigung ist vom Volumen des entsprechenden Lebensmittels abhängig und kalorienreduzierte Lebensmittel haben ein ebenso hohes Volumen wie Vergleichsprodukte.

Fazit: Light-Produkte können uns beim Einsparen von Kalorien helfen, ersetzen aber nicht die allzu wichtige Ernährungsumstellung.
Eine vernünftige Ernähung und Bewegung sind die besseren Alternativen und ein sicheres Fundament für eine gesunde und schlanke Zukunft.

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