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Die richtige Anlagestrategie in Zeiten der Wirtschaftskrise

13. Oktober 2009

Momentan sind die Möglichkeiten der Geldanlage vielfältig, aber nicht jede Strategie ist immer das Richtige. Viele Lockangebote kursieren in der Welt des Geldes. Ob man nun sein Geld risikofreudig an der Börse investieren will, oder lieber auf Nummer sicher geht und das Geld in eine Festgeldanlage steckt, muss zunächst einmal jeder für sich selbst entscheiden.

Wir möchten hier eine Strategie für die Geldanlage Tagesgeldkonten vorstellen, weil es momentan die beste und flexibelste Anlagemöglichkeit darstellt.

Ein Tagesgeldkonto ist in etwa mit einem Sparbuch vergleichbar. Jedoch sprechen die höheren Zinsen deutlich für ein Tagesgeldkonto, ebenso wie die tägliche Verfügbarkeit des Geldes. Diese Zinsen werden, je nach Bank, monatlich, vierteljährlich oder jährlich ausgezahlt.

Momentan schwanken die Zinsen auf Tagesgeldkonten zwischen 1,00% und 2,50%. Das Eröffnen eines Tagesgeldkontos ist völlig kostenlos und kann jederzeit wieder gekündigt werden. Bei den vielen Angeboten gilt es auch hier genauer hinzuschauen, in Bezug auf die eigenen Bedürfnisse und Anforderungen an ein solches Konto.

Es gibt Tagesgeldkonten, die in einer Kombination mit einem kostenlosen Depotkonto angeboten werden (DAB Bank), oder es gibt eine kostenlose Kreditkarte von der Bank dazu, mit der es möglich ist weltweit kostenlos Geld abzuheben (DKB Bank, comdirect, Netbank).

Wer viel Wert auf hohe Zinsen legt, eröffnet momentan am besten ein Konto bei der Bank of Scotland (BoS). Dabei sollte sich aber nicht mehr Geld als 57.000 Euro auf dem Konto befinden, da diese Einlagen bei der BoS nur bis zu diesem Geldbetrag abgesichert sind.

Vor einem Kontoabschluss lohnt also in jedem Fall ein Tagesgeldkonto Vergleich .

Die beste Strategie ist nun der Besitz von mehreren Tagesgeldkonten. Da sich momentan die Zinsen ständig ändern, kann, im Falle des Besitzes mehrerer Konten, das Geld leicht auf das Konto mit den meisten Tagesgeldzinsen „umgeparkt“ werden.

Ebenso ein Vorteil dieser Strategie ist, dass das Geld verteilt wird. Falls wirklich einmal eine Bank in Insolvenz gehen sollte, ist nicht das gesamte Geld verloren, obwohl laut Gesetz eine Einlagensicherung bis zu 50.000 Euro pro Person vorgeschrieben wird (ab dem nächsten Jahr sogar bis zu 100.000 Euro).

Es gilt also darauf zu achten, ob sich die Bank im sogenannten Einlagensicherungsfonds befindet. Mit dieser Strategie des „Tagesgeldkontohopping“ vermehrt sich das Geld zurzeit am schnellsten.

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