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Ratenkredite – Das Darlehen für private Bedürfnisse

6. Juni 2009

Ob man es will oder nicht – einige Anschaffungen lassen sich im Leben einfach nicht umgehen und nicht immer hat man das Geld dafür parat liegen. Da bleibt dann nur noch der Weg zur Bank. Doch anstatt sein Konto maßlos zu überziehen, sollte man sich vielleicht mal über einen Ratenkredit Gedanken machen. Der passt sich nämlich den persönlichen Gegebenheiten an und ist sehr einfach und unkompliziert zu beantragen.

Der Ratenkredit ist ein privates Darlehen, das in vorher vereinbarten und festgelegten Raten über einen bestimmten Zeitraum zurück bezahlt wird. Die meisten Banken bieten diesen Kredit in Höhen von 2500 bis 25000 Euro an und legen Laufzeiten von bis zu 72 Monaten zur Rückzahlung des Darlehens fest. Das ist perfekt für alle, die dringend Geld für eine Anschaffung oder ähnliches brauchen, und nur begrenzte Mittel zur Tilgung des Darlehens haben.

Egal ob es die Hausbank oder eine Bank ist, bei der man kein Konto hat: Einen Ratenkredit bekommt man überall – wenn die Bonität positiv ist. Nach Beantragung des Kredits fragt die Kredit gebende Bank nämlich die Schufa ab, in der alle Kredite und vor allem die Zahlungsmoral vermerkt sind. Besteht ein negativer Schufa-Eintrag, z. B. eine lange nicht bezahlte Rechnung, wird der Kreditantrag von den herkömmlichen Banken garantiert abgelehnt.

Ist die Schufa-Auskunft positiv, steht einem Ratenkredit eigentlich nicht mehr viel im Weg. Zur Beantragung benötigt man dann nur einen Personalausweis und oft die letzten 3 Gehaltsabrechnungen. Einige Banken verlangen aber einer bestimmten Kredithöhe auch eine zusätzliche Sicherheit. Ist der Kredit zum Beispiel für ein Auto vorgesehen, kann der Fahrzeugbrief als Sicherheit bei der Bank hinterlegt werden.

Allerdings sollte man sich vor dem Abschluss des Ratenkredits mehrere Angebote geben lassen und direkt vergleichen. Der Zinssatz, der bei jedem Angebot unterschiedlich ist, kann nämlich schnell viel Geld ausmachen. Dabei setzen sich die effektiven Jahreszinsen, die bei einem Kreditangebot ausgewiesen sind, aus dem Nominalzins und den Kreditbearbeitungsgebühren zusammen. Hier kann man aber auch leicht verwirrt werden. Beträgt der Nominalzins 7% und die Bearbeitungsgebühr 2% ergibt sich nicht derselbe Effektivzins, wie bei einem Nominalzinssatz von 9% und gar keiner Bearbeitungsgebühr.

Um den Kreditnehmern bei der Entscheidung für einen Ratenkredit zu helfen, ist es den Banken vorgeschrieben, den Effektivzinssatz bei jedem Angebot zu nennen. In diesen Effektivzins fließen alle Kosten des Ratenkredites ein. Ist der Effektivzinssatz also niedrig, zahlt man im Endeffekt auch weniger für seinen Kredit. Und auch die Kosten, die mit den monatlichen Raten zu begleichen sind, sind niedriger.

Bei den monatlichen Raten sollte man genau überlegen, was für die persönlichen Verhältnisse das Beste ist. Kreditlaufzeiten von 72 Monaten sind aufgrund der geringeren Raten verführerisch, allerdings muss man dann auch mehr Zinsen bezahlen, da diese ja auf die Gesamtlaufzeit gerechnet werden. Höhere Monatsraten bei einer kürzeren Laufzeit können also günstiger sein, wenn man auch wirklich die Möglichkeit hat, sie ohne Probleme zu begleichen.

Der Ratenkredit ist also eine gute Möglichkeit sich Wünsche zu erfüllen oder Notwendiges anzuschaffen. Da er nicht zweckgebunden ist, eignet er sich für viele Dinge. Ein Vergleich der Konditionen ist aber auf jeden Fall anzuraten, damit man letztendlich nicht zuviel bezahlt.

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