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Wohin mit dem Ersparten? Tipps zum Vermögensaufbau für Jugendliche!

29. Juni 2009

Geld spielt für viele Personen, egal ob jung oder alt, eine zentrale Rolle. Sei es für die nächste Party, der erste Urlaub ohne die Eltern oder der Traum vom Führerschein und dem eigenen Auto. Immer früher befinden sich Jugendliche auf der Suche nach einem Job, neben dem Schulalltag. Schüler mit guten Leistungen können es sich zweifellos eher erlauben am Nachmittag im Supermarkt um die Ecke Regal einzuräumen als Jugendliche, die Jahr für Jahr nur knapp die Versetzung schaffen.

Auch wenn die meisten Neben- und Ferienjobs „lediglich“ mit Löhnen von 5 – 10 Euro bezahlt werden, schätzen sich die meisten Personen in der aktuellen Wirtschaftslage glücklich über jeden Job. Wer sich für die bevorstehenden Sommerferien einen Aushilfsjob für mehrere Wochen sichern konnte, darf sich glücklich schätzen und sieht in nächster Zeit einige hundert oder gar tausend Euro mehr auf seinem Girokonto.

Das Geld ist eingegangen, ein kleiner Teil wird hiervon in der Regel recht schnell in DVDs, CDs oder trendige Klamotten investiert. Der Großteil des Lohns bleibt im schlechtesten Fall unverzinst auf dem Girokonto, im besten Fall mit 0,50-1,00% auf dem Sparbuch. Doch auch mit kleineren Geldbeträgen und auch für Jugendliche und junge Erwachsene stehen lukrativere Möglichkeiten für die Geldanlage zur Verfügung.

Recht bekannt und in Deutschland gleichzeitig sehr beliebt sind Tagesgeldkonten. Von der Funktionsweise ähnelt das Tagesgeld sehr stark dem Girokonto, so kann, wie der Name bereits erahnen lässt, täglich über das angelegte Geld verfügt werden. Im Gegensatz zum Girokonto lassen sich mit dem Tagesgeldkonto jedoch keine Rechnungen bezahlen oder Einkäufe in Geschäften begleichen. Die Zinsen bewegen sich beim Tagesgeld zwischen 1,50 und 3,30 Prozent, nachdem diese zuletzt teilweise drastisch gefallen sind.

Als Alternative zum Tagesgeld findet das Festgeld aktuell immer mehr Anhänger. Der Vorteil: Während sich die Zinsen für das Tagesgeldkonto theoretisch täglich ändern können, ist der Zins beim Festgeldkonto garantiert. Der Nachteil: Das Ersparte wird für einen vorher festgelegten Zeitraum (von einem Monat bis zu 10 Jahren) „fest“ angelegt, während der Laufzeit kann über diese Geld nicht verfügt werden. Wer sich sicher ist, dass er für eine bestimmte Zeit auf einen Teil seines Geldes verzichten kann, fährt aufgrund der Zinsgarantie mit der Festgeldanlage besser. Viele Banken fordern jedoch eine Mindesteinlage (z.B. 500 Euro), beim Tagesgeld geht es bereits mit dem ersten Euro los.

Fazit: Das Tagesgeld und Festgeld ist auch für kleine Geldbeträge gut geeignet und sinnvoll. Durch die Inflation verliert das erarbeitete Geld auf dem Girokonto langsam aber sicher an Wert, während bei einer verzinsten Geldanlage die Inflation zumindest ausgeglichen werden kann. In Punkto Sicherheit fahren Verbraucher mit diesen Geldanlagen ebenfalls sehr gut, dank der Einlagensicherung sind die Sparguthaben in vielen Fällen für mehrere Millionen Euro pro Kunde abgesichert.

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