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Archiv für die Kategorie ‘Fotografie’

Digitalkameras – Vor dem Kauf informieren!

17. Juni 2009 Keine Kommentare

Die Entwicklung der Digitalkameras geht rasant voran – und immer mehr Käufer sind verunsichert, auf was man nun wirklich achten muss. In dem Begriffs-Wirrwarr von Megapixeln, digitalem Zoom und verschiedenen Objektiven kommt schnell Verwirrung auf. Was steckt eigentlich hinter dem Fach-Chinesisch?

Der Markt von Digitalkameras ist riesig und die Käufer sind bereit gutes Geld für gute Qualität auszugeben. Doch schlechte Beratung und viele Begriffe, die nicht sofort schlüssig sind, wirken sich negativ auf die Kaufentscheidung aus. Kein Wunder, denn wer sich eine Digitalkamera kauft, möchte schöne Fotos und dabei nicht erst einen Techniker-Lehrgang absolvieren müssen. Was sagen also die Begriffe wirklich aus?

Akku

Wer von einer analogen auf eine digitale Kamera umsteigt, wird sich als erstes über den hohen Verschleiß an Batterien wundern. Durch Blitz-Funktion und Display verbrauchen digitale Kameras viel mehr Strom als ihre analogen Artgenossen. Am besten ist es deshalb, wenn man gleich auf Akkus zurückgreift, die wieder aufladbar sind. Das spart gegenüber herkömmlichen Batterien eine Menge Geld.
Wer viel Fotografiert, sollte sich auch gleich einen zweiten Satz Akkus besorgen und ihn auch mit sich führen. So ist gewährleistet, dass eine Foto-Tour nicht ein vorzeitiges Ende wegen Batterie-Problemen nehmen muss.

Auflösung

Die Auflösung ist wohl das Feature, dem man die meiste Aufmerksamkeit schenkt – leider manchmal auch zu unrecht. Allgemein nimmt man an je höher die Anzahl der Megapixel (Millionen Bildpunkte) ist, desto besser ist auch die Kamera. Dabei stehen die Megapixel aber nicht immer für die Bildqualität.
Für private Zwecke reichen Kameras mit 3 Megapixeln vollkommen aus. Sie liefern selbst bei Bildausdrucken bis zu einer Größe von 10×15 cm eine gute Qualität. Wer es etwas professioneller will und vielleicht auch Ausdrucke in DIN A4-Format benötigt, muss dann schon eher auf einen größeren Pixelwert zurückgreifen.

Farbtiefe

Die Farbtiefe ist ein Angabe, der meist nicht so viel Bedeutung beigemessen wird. Dabei ist gerade das interessant, wenn man schöne Fotos mit ausdrucksstarken und realitätsnahen Farben haben möchte. Die Farbtiefe definiert die maximale Anzahl von Farben, die eine Digitalkamera erfassen kann. Je höher der Wert ist, desto naturgetreuer ist auch das Ergebnis. True Color Darstellungen erfordern eine Farbtiefe von 24 Bit. Das ist auch der Minimalwert für eine hochwertige Kamera.

Objektiv

Das Objektiv ist wohl der wichtigste Bestandteil einer Kamera, wenn man auf Qualität wert legt. Mit einem guten Objektiv gibt es exzellente Farbwiedergaben und gut erkennbare Feinheiten. Auch reduziert ein gutes Objektiv Reflexionen und liefert ein unverzerrtes Bild. Wer aus dem Fotografieren ein Hobby oder mehr machen möchte, der sollte unbedingt darauf achten, das an der gekauften Kamera auch andere Objektive angebracht werden könne.

Zoom

Beim Zoom trifft man heute häufig auf die Bezeichnungen ‚optisch’ und ‚digital’. Beim optischen Zoom werden Gummilinsen gegeneinander verschoben und die Anfangsbrennweite dadurch multipliziert. Beim digitalen Zoom hingegen wird die Brennweite nur elektrisch auf das 4-fache erhöht. Es wird dabei nur ein Bildausschnitt näher heran gezogen, was negativen Einfluss auf die Qualität hat. Deshalb lassen Kenner den digitalen Zoom außer Acht und verlassen sich auf die Angabe des optischen Zooms.

Speichermedien

Klassische Filmrollen haben bei digitalen Kameras ausgedient. Hier werden die Bilder auf Speichermedien aufgenommen und können anschließend auf den Computer oder Drucker übertragen werden.
Lange Zeit waren die SmartMedia-Karten die Klassiker unter den Speicherkarten. Doch inzwischen trifft man häufiger auch Compact-Flash-Cards, die wesentlich robuster und flexibler sind.
Sony bietet für die eigenen Kameras Memory Sticks an, die in zwei verschiedenen Versionen auf dem Markt erhältlich sind.
Viele Geräte bieten heute aber auch schon Mulitfunktions-Slots an, in die alle handelsüblichen Karten hinein passen.

Fazit

Beim Kauf einer Digitalkamera gibt es wirklich viel zu beachten, wenn man lange Spaß mit dem Gerät haben will. Wer sich selbst nicht tiefer in die Materie einarbeiten will, sollte sich am besten in einem Fachgeschäft beraten lassen.

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