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Alkoholiker

26. Oktober 2009

Alkoholiker werden in den meisten Köpfen der Gesellschaft die Menschen genannt, die irgendwo auf der Parkbank sitzen und den ganzen Tag Alkohol trinken. Sicherlich werden von diesen auch einige alkoholkrank sein, aber dieses Klischee vom Alkoholiker unter der Brücke entspricht bei weiten nicht den Tatsachen. Alkoholiker und alkoholgefährdete Menschen kann man in allen Gesellschaftsschichten antreffen und jeder, der Alkohol trinkt, geht das Risiko ein, alkoholkrank zu werden.
Dabei spielt es keine Rolle, ob den ganzen Tag über Alkohol getrunken wird, nur am Abend oder auch nur an einigen Tagen der Woche oder des Monats. Ob jemand zum Alkoholiker wird, lässt sich auch nicht im Vorfeld sagen oder an einem bestimmten Trinkverhalten festmachen. Auch die Art der alkoholischen Getränke ist nicht ausschlaggebend. Es gibt Alkoholiker, die trinken bzw. haben nur Bier oder Wein getrunken und es gibt Alkoholiker, die harte alkoholische Getränke, wie Schnaps trinken. Ein wichtiger Aspekt ist der Grund für den Alkoholkonsum. Trinkt jemand, weil ihm der Alkohol schmeckt, wie eben auch nichtalkoholische Getränke oder wird der Alkohol wegen der berauschenden Wirkung getrunken.
Ob jemand alkoholkrank ist, kann der die Betroffene nur selbst wissen. Andere Menschen können zwar an Hand von Anzeichen und gesundheitlichen Folgeerkrankungen eine Einschätzung über die mögliche Alkoholerkrankung oder Alkoholgefährdung geben, die auf verschiedenen Anzeichen beruhen, aber wissen kann und vor allem muß es der oder die Betroffene selbst.
Müssen aus der Grund der eigenen Einsicht in die Alkoholabhängigkeit, weil nur etwas gegen die Alkoholsucht getan werden kann, wenn der Alkoholkonsum als Krankheit eingesehen wird. Mit anderen Worten, man kann nur jemanden helfen, der eingesehen hat, das er Hilfe braucht.
Hilfe für Alkoholiker gibt es sehr viele, die aber nur etwas nutzen kann, wenn die Hilfe auch angenommen wird. Das Wichtigste ist, zu erkennen, das man zwar alleine handeln muss, aber alleine kaum eine Chance hat, dauerhaft nüchtern zu bleiben. Viele Situationen können zu einem Rückfall führen, die man aber vorher nicht sehen kann. Deshalb ist es wichtig, sich auszutauschen und aus den Erfahrungen Langzeittrockener zu lernen, die diese Situationen bereit erlebt und nüchtern überlebt haben.

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