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Krafttraining für die Gesundheit

8. Dezember 2009

Die heutige Lebensweise bringt einen eklatanten Bewegungsmangel mit sich. Das führt nicht nur zu einer verringerten Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislaufsystems, sondern auch zu schwachen Muskeln und geringer Kraft. Beides ist gesundheitlich negativ zu bewerten, beides erhöht das Risiko, übergewichtig zu werden.

Während die Vorteile eines Ausdauertrainings für die Gesundheit im Allgemeinen gut bekannt sind, wird Krafttraining eher selten mit Gesundheitsförderung in Zusammenhang gebracht. Dabei haben gut trainierte Muskeln, die nicht mit großen Muskelpaketen verwechselt werden sollten, eine Reihe von Vorteilen. Die positiven Wirkungen des Krafttrainings werden dabei mit zunehmendem Alter immer wichtiger, denn der natürliche Abbau des Muskels kann für lange Zeit kompensiert werden. Krafttraining ist also keineswegs eine Domäne der Jungen, Ältere profitieren sogar mehr als Jüngere.

Gut trainierte Muskeln bedeuten mehr Körperkraft, was die Verletzungsgefahr im Alltag verringert, eine gute Körperhaltung ermöglicht, Rückenschmerzen verringert oder sogar ganz vermeidet und das Risiko, Erkrankungen des Knochens wie zum Beispiel Osteoporose zu erleiden, verringert. Wer sich bei Stürzen, die jedem passieren können, mit genügend Kraft abfangen kann, der verletzt sich seltener und wenn, dann in geringerem Ausmaß. Mit ausreichend Kraft ist es also bis ins höhere Alter möglich, wie junge Leute nach einem Sturz einfach wieder aufzustehen. Zudem verbessert mehr Kraft auch die Körperbeherrschung, so dass sich so mancher Sturz noch rechtzeitig vermeiden lässt.

Eine gute Körperhaltung, wie sie durch ausreichende Kraft ermöglicht wird, vermeidet Fehlhaltungen, die mit Verspannungen und Schmerzen einhergehen. Weit verbreitet sind Rückenprobleme, die in vielen Fällen keine weitere Ursache haben als schlecht trainierte Muskeln, die das Gewicht des Körpers über die lange Zeit, die sitzend verbracht wird, nicht tragen können.

Krafttraining ist nicht besonders zeitintensiv, mit einem Training, das zweimal in der Woche über 30 Minuten ausgeführt wird, kann man sehr gute Erfolge erzielen. Verbreitet wird dabei an Kraftmaschinen oder Geräten trainiert, die die Bewegungen exakt vorgeben und dabei ein risikofreies Training bei einem Minimum an Betreuungsaufwand ermöglichen. Ein solches Training ist die zweitbeste Lösung.

Besser, allerdings auch aufwendiger, ist das Krafttraining an freien Hanteln. Denn anders als an den Geräten muss man hier die Gewichte nicht nur heben, sondern auch ausbalancieren. Das trainiert nicht nur die großen Muskeln, sondern auch die kleinen, tiefliegenden Muskeln, die für die Stabilisierung des Körpers verantwortlich sind. Ein Training an freien Gewichten erfordert qualifizierte Anleitung und einen Trainingspartner, ist also aufwendiger. Für Menschen, die nicht mit großen Muskelpaketen protzen, sondern mit verbesserter Kraft ihre Gesundheit fördern möchten, ist es aber die bessere Wahl.

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