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Reiki – die japanische Kunst der heilenden Hände

24. September 2009

Handauflegen hat Konjunktur: seit einigen Jahren steigt die Zahl derer, die durch Handauflegen Heilung oder zumindest Wohlbefinden vermitteln wollen. Und die Zahl derer, die sich behandeln lassen, nimmt gleichfalls zu. Reiki ist eine japanische Variante des Handauflegens. Handauflegen gibt es auch in Europa und der westlichen Welt seit Jahrhunderten, es galt jedoch als göttliche Gabe (oder Fluch) und ließ sich nicht auf Wunsch erlernen. Das unterscheidet Reiki von den überlieferten Formen des Handauflegens.

Reiki-Behandler berufen sich auf den buddhistischen Gelehrten Mikao Usui. Er entwickelte zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine energetische Heilweise, die er Usui Reiki Ryoho nannte, was sich etwa als „Usuis Methode der kosmischen (rei) Lebensenergie (ki)“ übersetzen lässt.

Die Legende berichtet folgendes über den Ursprung von Reiki: Usuis Schüler wollten wissen, wie Jesus durch Handauflegen heilte. Da Usui diese Frage nicht beantworten konnte, begann er, in allen möglichen Quellen nach Informationen zu dieser Heilmethode zu recherchieren. Nach erfolgloser Suche zog er sich zu einer mehrwöchigen Meditation zurück, in der ihm als Vision klar wurde, wie man durch Handauflegen heilen kann. Und – das ist bedeutsam daran – wie man durch bestimmte Einweihungen diese Fähigkeit in jedem Menschen wecken kann.

Diese Einweihungen sollen den Menschen stärker mit der universellen Lebensenergie verbinden und ihm erlauben, sie als eine Art Vermittler oder Kanal an andere Menschen weiterzugeben. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Reiki-Schulen, die jeweils eigene Varianten der Einweihung entwickelt haben.

Im so genannten Usui-System des Reiki sind drei Initiationen vorgesehen. Die erste ermöglicht es, sich selbst und andere mit Reiki zu behandeln. Bei der zweiten Einweihung bekommt der Initiand drei Symbole, die ihm helfen sollen, den Energiestrom zu verstärken und sogar über größere Distanzen Reiki-Energie zu senden. Die dritte Einweihung verstärkt nochmals den Energiefluss und ermöglicht es, selbst andere einzuweihen (manche Gruppen sehen dafür allerdings noch eine vierte Initiation, die zum ‚Lehrer’ vor).

Was passiert bei einer Reiki-Behandlung? Zunächst stimmt sich der Behandler auf den Patienten ein. Dann legt er dem sitzenden oder liegenden Patienten die Hände auf. Beginnend am Kopf, ‚bestrahlt’ er sowohl Vorder- als auch Rückseite des Körpers mit Reiki-Energie. Die wird sowohl vom Geber als auch vom Empfänger unterschiedlich wahrgenommen: mal als Wärme, mal als Kribbeln oder sogar als leicht schmerzhaft, wenn der Behandelte z. B. eine akute Entzündung hat.

Die Schulmedizin steht energetischen Heilweisen wie Reiki naturgemäß skeptisch gegenüber. Was sich nicht messen lässt, kann nicht wirken, so die Ansicht westlicher Wissenschaftler. Doch manchmal liegt das vielleicht an den Messgeräten, die zur Verfügung stehen. Jedenfalls berichten viele Menschen, dass sie sich nach einer Reiki-Behandlung wohler fühlen. Dass sich ihr psychischer und körperlicher Zustand gebessert hat.

In den USA gibt es übrigens wissenschaftliche Untersuchungen, die zumindest folgendes zeigen: Menschen, die durch Handauflegen nachgewiesenermaßen heilen, können die Schwingungsfrequenz in ihren Händen ändern. Und sie ändern das Spektrum der Schwingungsfrequenzen bei ihren Patienten. Das lässt sich einfach in Hertz messen, genauso wie Lichtstrahlen oder Radiofrequenzen.

Ob wissenschaftlich akzeptiert oder nicht – viele Menschen sind mit den Erfahrungen, die sie bei einer Reiki-Behandlung machen, sehr zufrieden. Davon zeugen zahlreiche Berichte auf Reiki-Websites und in Reiki-Zeitschriften. Und sollte ‚nur’ der Placebo-Effekt wirken, so hat der doch zumindest weniger Nebenwirkungen als so manches Antibiotikum.

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