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Archiv für die Kategorie ‘Internet’

IPTV – Was ist das eigentlich?

8. Dezember 2009 Keine Kommentare

IPTV steht für nichts anderes als Fernsehen und Filme übertragen und schauen über das Internet. IP ist dabei das sogenannte „Internet Protocol“, das die Grundlage für die Technologie stellt.

Wichtig ist, IPTV von öffentlichem Internet-Fernsehen direkt am Computer zu unterscheiden; Zwar ist IPTV auch über den Computer möglich, in der Regel wird jedoch der Fernseher verwendet. Der Unterschied liegt darin, dass IPTV ein garantiertes Angebot zum Festpreis des gewählten Anbieters ist, während es für Internet-Fernsehen im öffentlichen Internet keine Funktionsgewährleistung gibt – falls z.B. nicht genügend Bandbreite vorhanden ist, damit alle daran interessierten Internetuser gleichzeitig Internet-Fernsehen können.

Technisch funktioniert öffentliches Internetfernsehen ähnlich, jedoch läuft IPTV über den heimischen Fernseher, der dazu extra vom IPTV-Veranstalter freigegeben werden muss. Auch andere Empfangsgeräte wie eben der PC oder auch das Handy sind möglich, aber die Angebote der Firmen auf dem deutschen Markt sind überwiegend auf IPTV am Fernseher zugeschnitten. Erforderlich um diese wahrzunehmen ist ein geeigneter DSL-Anbieter, der zusätzlich zu DSL auch IPTV zur Verfügung stellt. Denn Breitband- und IPTV-Anbieter müssen identisch sein. Außerdem ist mindestens eine DSL-Übertragungsgeschwindigkeit (je nach Anbieter unterschiedlich) von 16 Mbit/s erforderlich. Bei der Installation von IPTV wird eine sogenannte Set-Top-Box benötigt, die ähnlich einem Sat-Receiver funktioniert und die empfangenen Daten für den Fernseher „lesbar“ macht.

Vorteil von IPTV sind die neuen Möglichkeiten, die auch der Rückkanal der DSL-Leitung ermöglicht. So ist es z.B. bei interaktiven Serien möglich, direkt am Fernseher über das weitere Geschehen mit abzustimmen. Bei Quizsendungen ist ein „Mitraten“ denkbar. Außerdem kann der TV-Konsument nun auch ohne Videorecorder Sendungen für sich aufnehmen lassen; davon abgesehen kann er über Video-on-Demand Filme und Serien dann anschauen, wenn er es will, und nicht nur, wenn diese im Programm laufen. Über die Breitband-DSL Leitung ist es des Weiteren auch möglich, am Fernseher direkt im Internet zu surfen und z.B. Youtube oder ähnliche Video-Host-Seiten aufzurufen. Zudem gibt es einen erweiterten „Teletext“ der zahlreiche Informationen bereitstellen kann und auch um digitale Programmzeitschriften erweitert werden kann.

Nachteile hat die neue Technologie aber auch; durch die Digitalität ist es dem Anbieter (theoretisch) einfach, sich das Fernsehverhalten des Konsumenten zu „merken“; manche Set-Top-Boxen bieten dies sogar als speziellen Service, um dem Fernsehzuschauer besser passende Sender „herauszusuchen“. Datenschützer fürchten daher in Zukunft den gläsernen TV-Zuschauer.

Auch Probleme praktischer Art gibt es: Denn wollen gleichzeitig mehrere Personen in einem Haushalt IPTV nutzen, so muss es im Moment noch für jeden Fernseher eine eigene Set-Top-Box geben. Außerdem reichen dann auch die 16 Mbit/s der DSL-Leitung oft nicht mehr aus, sondern man braucht eine schnellere Breibandverbindung. Zum Beispiel via VDSL. Leider ist das bis zu 50 MBit/s schnelle VDSL noch nicht über all verfügbar. Hier finden Sie einen praktischenTest, ob VDSL verfügbar ist oder nicht. Wird die Leitung unter Umständen zum Fernsehzeitpunkt zeitgleich z.B. auch für einen Dateiendownload am PC genutzt,  so können dann ebenfalls schnellere Leitungen notwendig sein.

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VDSL Verfügbarkeit: viele Städte bereits am Anschluss der Zukunft

11. September 2009 Keine Kommentare

Sprach man vor noch nicht allzu langer Zeit über die Verfügbarkeit von VDSL, so war fast jedem, der sich mit dem derzeit schnellsten Internetzugang über Telefonleitung beschäftigte klar, dass diese nur in großen Städten vorhanden ist. Mittlerweile hat sich jedoch so einiges auf diesem Markt getan: Die Telekom öffnete vor noch nicht allzu langer Zeit das VDSL-Netz für 1&1 und Vodafone, die T-Home Entertain Produkte wurden im Vergleich zu den ersten Tarifen deutlich günstiger, und die Verfügbarkeit stieg auch in kleineren Städten immer mehr an.

VDSL im Detail

VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) steht für die momentan schnellste Internetanschluss-Variante, die über Kupferleitungen Geschwindigkeiten von maximal 50 Mbit/s und bis zu 10 Mbit/s Upload realisieren kann. VDSL verwendet eine völlig andere Übertragungstechnik als wie ADSL und ADSL+. Grob gesagt wird bei VDSL ein anderes Frequenzband sowie eine andere Übertragungsmodulation verwendet. Durch die enorm hohen Geschwindigkeiten verringert sich jedoch die Reichweite von VDSL gegenüber bisherigem ADSL: maximal circa 800 Meter lang sollte eine Kupferleitung bis hin zur Verteilerstelle für einen VDSL50-Anschluss sein, da es andernfalls zu langsameren Geschwindigkeiten kommen kann. Ist die Wegstrecke zwischen Verteiler und Endkunden in der Praxis deutlich länger, so schaltet die Telekom den VDSL-Anschluss in aller Regel auch nicht, da es unter Umständen zu größeren Übertragungsfehlern kommen kann.

Einige Städte verfügen bereits über eine gute VDSL Verfügbarkeit, so zum Beispiel auch Stuttgart, München, Berlin, Frankfurt am Main, Offenbach, Tübingen, Ulm und noch weitere Städte und Regionen. Allerdings gibt es dort noch nicht flächendeckendes VDSL50 ans Anschlussart; 25 Mbit/s sind eher verfügbar als wie die schnellere 50 Mbit/s Variante.

Interesse am eigenen VDSL-Anschluss?

Wer sich für einen VDSL Anschluss der Zukunft interessiert, der sollte neben einem ausführlichen Tarifcheck auch einen VDSL Verfügbarkeitscheck vorab völlig unverbindlich und kostenlos bei T-Home durchführen. Anhand der Festnetz-Telefonnummer oder einer vollständigen Adresse überprüft das System direkt online die Verfügbarkeit am gewünschten Standort innerhalb von wenigen Sekunden. Sofern die Verfügbarkeitsprüfung positiv ausfällt gibt es bereits VDSL-Tarife für unter 60 Euro pro Monat mit denen man dann schnelles Internet und Fernsehen in High Quality Qualität genießen kann.

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Das mobile Internet

27. Juni 2009 Keine Kommentare

Wer das Internet nutzen möchte, braucht keinen Festnetzanschluss mehr. Denn das mobile Internet mit UMTS ist eine wahre Bereicherung für den Alltag. Ob im Park kurz die E-Mails abfragen oder einfach nur zum Surfen, das mobile Internet bietet mehr Komfort als das Surfen am heimischen PC. Sogar im Urlaub und teilweise auch im Ausland kann das Internet mobil genutzt werden.

Fast jeder Mobilfunkprovider hat das UMTS-Netz im Programm. Darüber hinaus bieten sie auch die entsprechenden Datengeräte an, um das Internet mobil zu nutzen. Der Preis ist auch bezahlbar und somit steht dem mobilen Internet nichts mehr im Wege.

Jeder Provider hat unterschiedliche Preismodelle für das mobile Internet. Ob T-Mobile, Vodafone, O2, E-Plus, Base oder Fonic, jeder möchte in diesem Bereich an erster Stelle stehen, doch eines haben diese Unternehmen gemeinsam, sie bieten alle eine Flatrate für das mobile Surfen an. Die Gebühren fangen bei rund 18 Euro im Monat an. Allerdings muss hierzu ein Vertrag über 24 Monate abgeschlossen werden. Wer sich nicht für die lange Laufzeit verpflichten möchte, bekommt das mobile Internet auch als Prepaid Variante. Abgerechnet wird über Tagesflatrates. Einzig O2 bietet eine echte Monatsflatrate auch zu einem Preis von monatlich 25 Euro an. Aber im Gegensatz zu den anderen Mobilfunkanbietern wird die Geschwindigkeit erst bei einem Datenvolumen von 10 GB gedrosselt. Bei anderen Unternehmen beginnt die Speedbremse bereits bei fünf GB.

Die Hardware besteht aus einem USB-Stick, in dem die SIM-Karte eingeschoben wird. Die Installation der Software erfolgt automatisch. Seit dem die Netbooks (Mini-Laptops) auf dem Markt sind, haben auch die Mobilfunkbetreiber den Markt für sich entdeckt. In Verbindung mit einem Laufzeitvertrag bekommen die Verbraucher zu Ihrem mobilen Internet das Netbook gleich mit dazu.

Wer will bei solchen Aussichten da noch das klassische Festnetz nutzen? Als Alternative zu DSL via Telefonanschluss ist das mobile Internet sehr empfehlenswert.

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Google AdWords – Profi-Blog zum Lernen und Diskutieren

Was versteht man unter Google AdWords? Google definiert AdWords als Form der Internetwerbung, welche durch den Betreiber der Suchmaschine (Google) eingeführt wurde. Die vierzeiligen Text-Annoncen, die bei der Eingabe eines Suchbegriffs in der der rechten Spalte, oder teilweise auch über den organischen Ergebnisse eingeblendet werden, ergänzen die organischen Ergebnisse ergänzen. Viele Suchmaschinen wie das alte Yahoo.com, msn search, jetzt Bing, oder Ask.com haben das AdWords-Konzept teilweise übernommen. Mit Google AdWords werden Kampagnen optimiert. Durch geschickt angelegte Texte werden Seitenbesucher im besten Falle zu Kunden bzw. zu Käufern des beworbenen Produktes.

AdWords ist ein Werbeprogramm, was für kommerzielle und private Betreiber von Webseiten ausgelegt wurde. Google AdWords ist die verbreitetste Form von Internetwerbung. Sich ähnelnde Werbeprogramme werden aber auch von anderen Suchmaschinen betrieben. Die AdWords-Textanzeigen werden durch das Wort „Anzeige“ dargestellt. Die Konfiguration der Anzeige muss vom Inserenten selbst vorgenommen werden. Die Listung in der rechten Spalte ist kostenpflichtig. Der Inserent bietet bei Google einen Maximalpreis, den er für einen Klick bereit ist zu zahlen. Die Position der Textanzeige ist abhängig vom Gebot pro Klick und internen Qualitätsfaktoren wie der Klickrate und der Relevanz des Textes, ab. Je höher der gebotene Preis ist, desto besser wird die Textanzeige dargestellt. Neuerdings bewertet AdWords auch die Qualität der Zielseite bezüglich der beworbenen Suchwörter.

Der Sinn von Google AdWords ist es also die Suchanfragen der Nutzer mit für sie relevanten Anzeigen zu verbinden, damit hochwertiger Traffic auf die Seite gelangt. Die Keywordauswahl beeinflusst maßgeblich die Auswahl der ausgegebenen Suchergebnisse. Das Keyword-Tool von Google leistet bei der Suche nach relevanten Keywords gute Hilfe, denn es analysiert und vergleicht unterschiedliche Keywords miteinander und zeigt deren Relevanz und Mitbewerberdichte an. Anhand der Keywörter kann ein geeigneter Anzeigentext entwickelt werden und bei AdWords als Kampagne freigeschaltet werden. Mit einer Verknüpfung zu Analytics von Google wird der Erfolg der Kampagne direkt online und zeitnah gemessen werden.

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Vom Vitamin B zum Networking

17. Juni 2009 Keine Kommentare

Heute schon genetworked (bzw. netgeworked)? Nein? sollten Sie aber. Die Zeit der Einzelkämpfer ist vorbei. Was früher Vitamin B hieß und etwas leicht Anrüchiges besaß, nennt sich heute Networking und ist ein Muss. Das Internet macht es leicht, virtuelle Ersatzfamilien zu bilden und ein engmaschiges Netz aus Beziehungen zu knüpfen. Das Zauberwort heißt Community.

Eine Community beruht auf gleichen Interessen, Vorlieben und Abneigungen. Im Gegensatz zum Vitamin B von früher geht es bei Communities eher selten um Geschäftliches – wobei es durchaus einige gibt, bei der das gemeinsame, verbindende Interesse eben gerade in der Anbahnung von Geschäftskontakten besteht.

openBC ist so eine Gemeinschaft. Ein offener Business Club, bei dem jeder kostenlos sein Profil online stellen kann. Rubriken wie Suche, Biete, vorherige Firmen, Interessen und viele weitere bilden die Basis für ein ausgeklügeltes Such-System, das in vollem Umfang allerdings nur Premium-Mitgliedern zur Verfügung steht. Aber auch ohne Premium-Mitgliedschaft, die etwas über 5 Euro monatlich beträgt, hat man hier die Möglichkeit interessante Menschen kennen zu lernen. Ob ehemalige Kollegen, Schulfreunde oder – man staunt, wie klein die Welt ist. Aus rund 50 eigenen Kontakten können schnell, durch die Suche über mehrere Ecken, “Kontakte meiner Kontakte” genannt, mehr als 3.000 Kontakte werden.

Diese bleiben allerdings wirklich virtuell, wenn sie nicht, wie in der wirklichen Welt gepflegt werden. Durch regelmäßige Textbeiträge in den unterschiedlichen Foren der Gemeinschaft oder durch regelmäßigen Austausch von E-Mails.

Ähnlich ist es bei Flickr, der Online-Bilderschau, bei der man mit einem Klick den Hobby-Fotografen, dessen Bilder man besonders ansprechend findet, zu seinen Kontakten hinzufügen kann. Das Problem dabei: Die Flut der Bilder wächst so schnell, dass man kaum noch Zeit findet hinzuschauen. Und wer will all die Kontakte pflegen, die man aus einer Laune heraus schnell mal per Mausklick zum eigenen Konto hinzufügt? Das virtuelle Leben, wenn man es denn ernst nimmt, droht das wirkliche zu verschlingen.

Qype hingegen will beides miteinander versöhnen. Wer kein echtes Leben vorzuweisen hat, kann bei dieser Gemeinschaft auch keinen echten Beitrag leisten. Denn Qype gibt Tipps für das wirkliche Leben. Wo kann man in Hamburg gut und günstig Fisch essen, wo ist der beste Secondhand-Laden für Kinderkleidung in München, welche Berliner Bar hat besonders freundliche Bedienungen? Natürlich sind es eher die Großstädte, die ergiebige Ausbeute an Ratschlägen versprechen, doch auch für Gescher, Egling oder Kierspe findet man Hinweise. Und das, obwohl Qype über das Betaversions-Stadium noch nicht hinausgekommen ist.

Die Stichworte mit den meisten Eintragungen sind übrigens: Cafe, Bar, Essen, Restaurant, Kneipe, Pizza. Eben das wirkliche Leben, in dem man sich nicht nur chattenderweise vor dem Bildschirm trifft, sondern Auge in Auge gegenübersitzt.

Die Lieblingsorte im Internet teilt man via Social Bookmarks, zum Beispiel mit einem kostenlosen Konto bei del.icio.us. Auch hier kann man sich ein eigenes Netz aufbauen, beziehungsweise ein Network aus Links, Contacts und Tags. Schließlich ist die Sprache der Communities meist Denglish.

Wem das alles zu virtuell ist, der besinnt sich vielleicht auf die Anfänge des Networkings und ruft mal wieder ein paar alte Freunde an, die er (oder sie) lange nicht gesehen hat. Ganz nach dem Motto: Jedes Netz beginnt mit dem ersten Knoten.

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