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Playstation Portable – PSP – Der mobile Alleskönner?

17. Juni 2009

Lange haben wir drauf gewartet – und jetzt ist sie endlich da, die Playstation Portable (kurz PSP)! Bisher konnten wir nur neidvoll nach Japan schauen, wo das kleine Gamewunder schon seit 9 Monaten die Herzen der Spielfreunde erfreut, doch jetzt endlich halten viele, viele Playstation-Fans die mobile Version der beliebten Spiele-Konsole in den Händen. Doch ist es wirklich nur eine Spiele-Konsole? Und was kann man sonst noch damit anstellen?

Der erste Blick auf die Playstation Portable beschert vielen schon mal feuchte Augen. Nicht nur der vermutete Spielspaß ist dafür ausschlaggebend, nein, allein das Design wirkt schon sehr edel. Schwarz ist die dominierende Farbe der PSP – oben glänzend und unten matt. Für ein wenig Abwechslung sorgt der silberne Streifen, der sich durch Gerät zieht und das edle Aussehen noch weiter unterstützt. Man kann es einfach kaum erwarten, sie endlich in der Hand zu halten.

Beim ersten Anfassen kommt einem allerdings die mobile Konsole doch noch etwas schwer vor; mit dem Akku kommt sie immerhin auf ein Gewicht von 260 Gramm. Aber sonst liegt sie gut in der Hand, ist schön griffig und die angeraute Rückseite sorgt dafür, dass sie auch im Eifer des Spiel-Gefechts nicht so einfach aus den Fingern gleitet. Auch die Tastenanordnung ist gut. Rechts und links vom Display findet man die Tasten und das Steuerungskreuz, dass man auch sonst von den Gamekontollern her kennt. Die Tasten sind auch groß genug, gut erreichbar – einzig der Analog-Stick ist etwas gewöhnungsbedürftig und langsam zu benutzen, doch da kann man drüber hinweg sehen.

Richtig interessant wird es natürlich, wenn man die Playstation Portable in Betrieb nimmt. Das 4,3“ große Display, das 16,77 Millionen Farben bei einer Auflösung von 480×272 Pixel darstellt, ist wirklich herausragend. Tolle Farben, scharfe Grafiken – was begehrt das Gamer-Herz mehr? Einzig die Anfälligkeit für Pixel-Fehler trübt das Vergnügen etwas. Sind es allerdings zu viele oder auch zu sehr im Blickfeld gelagerte Pixel, kann man das Gerät meist problemlos umtauschen.

Der erste Blick fällt bei der PSP nun auf das Menü, das schön übersichtlich und aufgeräumt wirkt. Nebeneinander aufgeführt sind die einzelnen Anwendungen, untereinander gelistet befinden sich dann die Funktionen. Die Steuerung wird mit dem Tastenkreuz vorgenommen und ist sehr intuitiv aufgebaut und somit leicht zu bedienen. Auch sehr positiv sind die vielen Einstellungsmöglichkeiten, die noch vorgenommen werden können.

Langsam geht es dann ans Eingemachte, schließlich entfaltet die Playstation Portable ihr Können erst im richtigen Einsatz. Zum Beispiel bei den Spielen, von denen es gleich zum Auslieferungstermin der PSP in Deutschland einige zur Auswahl gab. Eine schnelle Prozessorleistung, scharfe Grafiken und detailgetreue Darstellungen reißen einen sofort mit.

Aber nicht nur Spiele sind mit der PSP interessant. Auch Musikdateien, Videofilme und Bilder können mit den Multimedia-Anwendungen genutzt werden. Eine Auswahl an Musik-Alben und Video-Filmen sind im Handel bereits auf UMD, den Universal Media Discs, die von der Playstation Portable genutzt werden, erhältlich. Sie lassen sich einfach starten und stellen schon jetzt eine Alternative zum IPOD und ähnlichem dar.

Natürlich kann man auch eigene Dateien auf die PSP befördern. Dazu besitzt die PSP zum einen eine Infrarot-Schnittstelle, aber sie ist auch WLAN-fähig und kann außerdem mit USB 2.0 direkt mit dem PC verbunden werden. Beachtet man dann die erforderliche Ordnerstruktur der PSP, ist die Datenübertragung kein Problem. Gespeichert werden die Daten übrigens auf einem Memory Stick, der in verschiedenen Größen erhältlich ist. Die WLAN-Fähigkeit wird besonders diejenigen freuen, die auch zwischendurch mal ganz gern im Internet surfen. Einfach die Verbindungsdaten des Routers eintragen – und schon steht einem das World Wide Web zur Verfügung.

Wer einige Zeit die Funktionen der PSP ausgekundschaftet hat, wird schnell ihr wirkliches Problem kennen lernen: Den zu klein ausgefallenen Akku. Mit 1800 mAh ist er nicht wirklich für mobile Spiele-Konsolen ausgerichtet – bei Spielen macht er schon nach 3-5 Stunden schlapp. Musik kann man allerdings länger mit ihm genießen, 10 Stunden sind da keine Seltenheit, denn das Display schaltet sich freundlicherweise nach einiger Zeit selbständig aus und frisst von daher nicht so viel Energie. Anders ist es bei Filmen – da ist schon nach 2,5 Stunden das Vergnügen vorbei. Die Investition in einen Zweit-Akku ist hier also anzuraten.

Jetzt bleibt eigentlich nur noch der Sound zu erwähnen. Die eingebauten Mini-Lautsprecher der PSP verrichten ihren Dienst soweit recht gut. Die vollen Sound-Fähigkeiten testet man aber besser mit den beigefügten Kopfhörern mit Fernbedienung aus. Da kann man dann richtig genießen und muss wieder einmal zugeben, dass das Gerät auch einen wunderbaren mobilen MP3-Player abgibt.

In Deutschland wird die Playstation Portable derzeit im Value Pack zum offiziellen Verkaufspreis von 249 € angeboten. Im Pack enthalten ist die PSP, der Akku, ein Netzteil, ein Memory Stick DUO mit 32 MB Speicher, eine schwarze Nylon-Tasche, Kopfhörer mit Fernbedienung, eine Demo-UMD, eine Trageschlaufe und ein Reinigungstuch fürs Display.

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