Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Kunst’

Der Künstler Günther Uecker

24. Februar 2014 Keine Kommentare

Möchte man sich Kunst kaufen, sollte man unbedingt überlegen, sich etwas von Günther Uecker zuzulegen. Dieser Künstler hat es geschafft, neue Maßstäbe zu setzen, wenn man sich zum Beispiel ein Gemälde kaufen möchte. Insofern sollte man sich an einen guten Berater für Prägedruck oder Grafik wenden, denn Günther Uecker besticht auf den ersten Blick. Es lohnt sich, sich eines seiner Künstlerbücher von 2007 anzusehen, bzw. bei den Nagelbildern zu schmökern. Günther Ueckers Nagelbilder sind selten und wer möchte, kann im Internet danach recherchieren.

Neue Perspektiven für das Grenzverhältnis

Günther Uecker ist aber auch für seinen speziellen Prägedruck bekannt.  Seine Grafiken „Grenzverhältnis“ und „Regen“ sind bei Kennern sehr bekannt. Der Künstler Günther Uecker wurde durch seine jugendlichen Kriegserlebnisse stark geprägt. Das zeigt sich in seinen Werken bis heute. Vor allem hat er seine Liebe zu handfesten handwerklichen Arbeiten stark entwickelt. Die Nagelreliefs von ihm sind oft dreidimensional in der Farbe Weiß gehalten. Die einzigartigen Schattenwirkungen sind seinem Stil typisch entsprechend. So schafft es der Künstler, eine Brücke zwischen Bildhauerei und Malerei zu schlagen. Günther Uecker nahm im Jahr 1970 sogar an der Biennale Teil. Speziell seine Radierungen haben bis heute eine wichtige Bedeutung in der Kunst. Wer sich solche Kunst kaufen will, kann also tief in den Geldbeutel dafür greifen.

Die Künstlergruppe Zero

Günther Uecker unterrichtete sogar als Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf. Auch er war von der Künstlergruppe Zero stark geprägt. Seine Reliefs mit Nägeln kombinierte er mit besonderen Lichtinstallationen und fügte kinetische Einflüsse hinzu. Diese besonderen Werke erzielen heute Preise von bis zu 1 Million Euro. Dieser Künstler namens Günther Uecker hat es geschafft, Objektkunst, Genetik, Malerei und Lichtkunst miteinander zu vereinen und zu kombinieren und schafft dadurch neue Impulse einer anderen Zeit. Seine Arbeiten sind einzigartig, so dass man keine Gelegenheit auslassen sollte, wenn man sich Kunst kauften will und ein Werk von ihm vor sich hat.

Begehrte Gemälde und Kunst kaufen auf  Galeriewilmsen.de

Link To This Page
1. Click inside the codebox
2. Right-Click then Copy
3. Paste the HTML code into your webpage
codebox
 
Categories: Kunst Tags:

Madame Tussauds Wachsfiguren

7. Juni 2009 Keine Kommentare

Vor unglaublichen 172 Jahren hat Madame Tussaud ihr Wachsfigurenkabinett in London eröffnet. Nach wie vor ist das Museum mit den lebensecht wirkenden Nachbildungen berühmter Figuren aus der Geschichte und der Gegenwart – von der königlichen Familie Englands bis zu Robbie Williams und Christina Aguilera – ein Publikumsmagnet.

Vielseitiges Angebot

Wo sonst außer auf den Filmfestivals in Cannes oder auf einer der vielen Schickimicki-Partys in Hollywood hat man – noch dazu als Normalsterblicher – die Möglichkeit, derart viele Persönlichkeiten aus Film und Fernsehen hautnah und beinah lebensecht zu bestaunen? Wo sonst könnte man John Wayne mit gezücktem Zeigefinger das Fürchten lehren oder vor Hitler stehen und ihn mit einem verächtlichen Blick wissen lassen, was man von seiner damaligen Regentschaft hält? Neben dieser umfangreichen Ausstellung von Wachsfiguren sorgt zudem ein Gruselkabinett für Gänsehaut. Die Geschichte Londons bis in die Gegenwart wird veranschaulicht, man kann Captain Jack Sparrow & Co. auf seiner „Black Pearl“ aus dem Film „Fluch der Karibik“ bestaunen und sich gemeinsam mit Figuren der Queen oder anderen königlichen Familienmitgliedern ablichten lassen. Neben vielen weiteren Attraktionen wie dem „Big Brother Diary Room“ wird Schülern zudem in Workshops die Entstehung der Wachsfiguren näher gebracht.

Vom Hofe Versailles nach England

Madame Tussaud wurde als Marie Grosholtz am 1. Dezember 1761 in Straßburg geboren. Der Vater, ein elsässischer Offizier, starb kurz vor ihrer Geburt, sodass sich ihre Mutter gezwungen sah, mit ihren Kindern in ihre Schweizer Heimat zu ziehen. 1766 zogen sie weiter nach Paris zu ihrem um vieles älteren Bruder Dr. Philipp Curtius, einem Wachsbossierer und Schausteller, der 1770 seine eigene Wachsfiguren-Ausstellung eröffnete. Von ihm lernte Marie die Handwerkskunst der Wachsbildnerei. 1777 modellierte sie den berühmten Autoren und Philosophen Francois-Marie Arouet (Voltaire). Ihrem Geschick und der gönnerhaften Madame Elisabeth, der Schwester des Königs Ludwig XVI., hat sie es zu verdanken, am Hofe des Schlosses Versailles eine eigene Wohnung zu erhalten, um vor Ort die Köpfe der königlichen Mitglieder zu modellieren. Als ab 1789 im Zuge der Französischen Revolution die Köpfe des Adels ins Rollen gerieten, wurden Maries Wachsköpfe adeliger Herrschaften ebenso aufgespießt und mit Spott und Hohn durch die Straßen getragen. Ihre blaublütige Kundschaft – König Ludwig XVI. und Marie Antoinette nicht ausgenommen – verlor nach und nach den Kopf, während sie deren Totenmasken anzufertigen hatte, die für das Revolutionsmuseum bestimmt waren.
1794 vererbte Dr. Curtius seiner Nichte Marie die Wachsfiguren-Ausstellung, 1802 zog sie damit nach England, um dort und in Irland von Ort zu Ort zu ziehen. Erst 1835 eröffnete sie ein eigenes Wachsfiguren-Museum in Londons Baker Street, das sie 1842 ihren Söhnen Joseph und Francis übergab. 1884 wurde es von Madame Tussauds Enkel Joseph Randall an den jetzigen Standort in der Marylebone Road verlegt. 1925 zerstörte ein durch einen Kurzschluss entstandener Brand beinah alle Wachsfiguren, Kostüme, unbezahlbare Möbel, Gemälde und Relikte. Einzig die Gussformen blieben fast völlig erhalten, sodass das Museum nach 3 Jahren – um ein Kino und ein Restaurant erweitert – neu eröffnet werden konnte. 1940 zerstörte ein deutscher Luftangriff wieder große Teile der Ausstellung, vor allem aber das Kino und den Großteil der Gussformen. Die Figur Hitlers soll dabei übrigens zynischerweise nicht zu Schaden gekommen sein. 1958 wurde daneben ein Planetarium errichtet.
Mittlerweile existieren weitere Madame Tussauds-Wachsfigurenkabinette wie z.B. in Amsterdam, Hongkong, Las Vegas, Kopenhagen und New York City.

Kurze Ehe und zwei Söhne

Marie Grosholtz heiratete 1795 den Ingenieur Francis Tussaud. Die zwei Söhne Francis und Joseph – Letzterer hat ebenso das Wachsbildnerei-Handwerk erlernt – entstammen dieser Ehe, die nur wenige Jahre hielt. Am 16. April 1850 starb Marie Tussaud im Alter von 88 Jahren in London.

Link To This Page
1. Click inside the codebox
2. Right-Click then Copy
3. Paste the HTML code into your webpage
codebox
 
Categories: Kunst Tags: