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Artikel Tagged ‘Geldanlage’

Festgeld – Vorteile und Nachteile

26. August 2009 Keine Kommentare

Das Festgeld ist in erster Linie eine sichere Geldanlage, die dem Aufbau eines Vermögens dient. Der große Vorteil des Festgeldes sind die im Vorfeld vereinbarten Zinsen, die dem Anleger über die gesamte Laufzeit sicher gezahlt werden. Das Festgeld ist somit sicher vor Zinssenkungen.

Als Nebeneffekt der Finanzkrise, in der die Verbraucher wieder mehr auf Sicherheit orientiert sind, erlebt das Festgeld derzeit eine höhere Nachfrage, weil auch die Zinsen für Tagesgeldkonten stark gesunken sind. Anleger, die auf das Geld, welches sie fest anlegen, verzichten können, bekommen derzeit höhere Zinsen, als sie beim Tagesgeld erwarten können. Sparer können sich somit heute die Zinsen für die Zukunft sichern.
In den jetzigen Zeiten gibt die Anlage in Festgeld den Menschen wieder ein Stück Sicherheit und lässt sie beruhigt schlafen. Ein Festgeldkonto lässt sich bei vielen Banken online einrichten, kostet keine Gebühren und der Anlagezeitraum lässt sich zwischen drei Monaten und fünf Jahren oder noch länger frei wählen.

Wer sein Vermögen langsam aber sicher vermehren will, fährt mit Festgeld eine gute Vermögensaufbaustrategie, insbesondere dann, wenn er risikoreichere Investments in Aktien oder Aktienfonds vermeiden möchte und beim Tagesgeld davon ausgeht, dass der Tiefpunkt bei den Zinsen noch nicht erreicht ist.

Aber bei allen Vorteilen, das Festgeld hat auch Nachteile. Während der Laufzeit der Festgeldanlage ist das Geld nicht verfügbar und wenn, dann nur mit großen Zinsverlusten. Das heißt, der Anleger sollte nur Geld in Form von Festgeld anlegen, dass er sicher nicht benötigt und immer noch über ausreichend Liquidität verfügen. Ein weiterer Nachteil des Festgeldes ist, dass fast alle Banken bestimmte Mindestanlagebeträge fordern, die meist bei 2.500 oder 5.000 Euro liegen.

Ein weiterer Nachteil des Festgeldes ist, dass auch bei steigenden Zinsen während der Anlagezeit keine Umschichtung in attraktivere Produkte möglich ist. Der Anleger legt sich im wahrsten Sinne des Wortes fest.

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Bonuszertifikate: Viel Sicherheit, höhere Erträge

Anlagezertifikate sind im Zuge der Finanzkrise in Verruf geraten: Das einst rein philosophische Emittentenrisiko ist spätestens mit dem Fall der Lehman-Bank im September 2008 ins Bewusstsein der Anleger gerückt. Mittlerweile aber kehrt das Vertrauen zurück. Ein Grund dafür sind sicherlich sie außerordentlich attraktiven Renditen, die Anleger mit strukturierten Produkten erzielen können.

Bonuszertifikate gehören zu den Produkten mit dem attraktivsten Auszahlungsprofil. Sie ermöglichen es, mit einem überschaubaren Risiko eine Performance zu erzielen, die deutlich über der Performance sicherer Anlagen liegt.

Das Prinzip einer Bonus-Struktur in der klassischen Variante ist einfach. Die Papiere beziehen sich auf einen bestimmten Basiswert, wie etwa den Deutschen Aktienindex oder den EuroStoxx 50. Fällt dieser Basiswert, der in der Fachsprache auch als Underlying bezeichnet wird, während der Laufzeit des Zertifikates nie unter einen bestimmten Wert, erhält der Anleger den vereinbarten Bonus zuzüglich seiner Einlage zurückbezahlt.

Die Bonuszahlung erlaubt attraktive Renditen auch dann, wenn der Basiswert moderat fällt oder sich seitwärts bewegt. Steigt der Kurs des Underlyings über das Niveau aus Rückzahlung plus Bonus hinaus an, erhält der Inhaber des Zertifikates diesen Kurswert ausbezahlt – an steigenden Kursen wird also unbegrenzt partizipiert.

Fällt der Kurs das Basiswertes allerdings während der Laufzeit unter die Bonusbarriere, erlischt die Struktur: Anleger besitzen dann ein einem Indexzertifikat gleiches Wertpapier und erhalten am Ende der Laufzeit den einfachen Kurswert ohne Bonus ausbezahlt.

Im Vergleich zum Direktinvestment in den Basiswert fährt der Anleger mit einem Bonuszertifikat also nie schlechter: An steigenden Kursen wird unbegrenzt verdient, bei stark fallenden Kursen fällt der Verlust nicht größer aus als beim Direktinvestment und in stagnierenden Märkten wird die Rendite durch die Bonuszahlung aufgewertet.

Wie das ganze an einem Beispiel aussieht, ist auf der Seite http://www.investmentsparen.net/bonuszertifikate.html rechnerisch und grafisch veranschaulicht.

Es sei allerdings erwähnt, dass die Bonus-Struktur den Verzicht auf die Dividenden mit sich bringt, die der Basiswert während der Laufzeit ausschüttet. Hier müssen Anleger wachsam sein: Banken konstruieren gerne optisch attraktive Produkte, indem sie eine Laufzeit von beispielsweise 39 Monaten ansetzen, während der viermal die Dividende ausgeschüttet wird.

In unruhigen Börsenzeiten sind Bonuszertifikate am attraktivsten: Der Abstand zur „gefährlichen“ Bonus-Barriere ist dann am größten und die Bonuszahlung fällt besonders großzügig aus.

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Altersvorsorge: Viele Produkte überteuert

DieDeutschen haben die Zeichen der Zeit erkannt und sorgen in zunehmendem Maße für das Alter vor. Immerhin stehen ihnen dafür mit der gesetzlichen, der betrieblichen und der privaten Altersvorsorge drei Durchführungswege offen. So lobenswert die Akzeptanz des Unvermeidlichen auch ist, so sehr wird auch Geld für überteuerte Finanzprodukte verschwendet. Banken und Versicherungen denken bei der Beratung gerne an die eigene Provision – zulasten ihrer Kunden.

Ein klassisches Beispiel ist die Kapitallebensversicherung, die noch immer zu den beliebtesten Anlageformen in Deutschland gehört. Das Argument der Banken: Vermögensaufbau und Absicherung der Hinterbliebenen können „aus einer Hand“ abgedeckt werden. Der Nachteil für den Kunden: Die Rendite der Police wird durch Provisionen und andere versteckte Kosten gemindert.

Kombinierte Finanzprodukte sind meist unvorteilhaft. Besser ist es, die Hinterbliebenen mit einer Risikolebensversicherung abzusichern und den Vermögensaufbau separat vorzunehmen. Dies muss entgegen der Darstellung vieler Banken und Versicherungen nicht immer über Lebens- und Rentenversicherung geschehen. Auch die Einzahlung in einen Fonds über einen Sparplan kann zum Ziel führen – zu besseren Konditionen.

Durch die Änderung steuerlicher Regelungen im Jahr 2005 sind klassische Lebens- und Rentenversicherungen ohnehin nicht mehr so attraktiv wie früher. In der Einzahlungsphase sind nur noch Beiträge zu Riester- oder Rürup-Verträgen abzugsfähig. Die Erträge der Police werden nach Auszahlung der Hälfte des persönlichen Steuersatzes besteuert – die Steuerfreiheit nach 12 Jahren Vertragslaufzeit wurde ebenfalls zum 01.01.2005 abgeschafft.

Das Preis-Leistungsverhältnis von Lebens- und Rentenversicherungen ist nüchtern betrachtet schlecht. Der gesetzliche Garantiezins ist in den vergangenen Jahren stark gesunken und beträgt derzeit nur noch 2,25 Prozent. Er bezieht sich nur auf die Mittel, die der Lebensversicherer tatsächlich anlegt  – Verwaltungskosten und Provisionen sind nicht berücksichtigt.

Eine solche Verzinsung lässt sich jederzeit mit Tagesgeld und Festgeldern erwirtschaften, für die keine Kosten anfallen. Das zeigt ein aktueller Tagesgeld-Vergleich. Darüber hinaus müssen Vertragsinhaber mit großen Verlusten rechnen, wenn sie vorzeitig aus ihrem Vertrag aussteigen wollen – bei rund der Hälfte aller in Deutschland abgeschlossenen Policen ist dies der Fall.

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Kapitalerhalt in Zeiten der Finanzkrise

Das Jahr 2008 hat für die meisten Börsianer mit teils heftigen Verlusten geendet, nachdem im Jahresverlauf – ausgelöst durch die in 2007 aufgekommene Immobilienkrise – die Indizes weltweit um teilweise 40 bis sogar weit über 50 Prozent gefallen waren. Da stellt sich immer mehr Anlegern die Frage: wohin mit dem Geld in diesen Zeiten, um zumindest den Kapitalerhalt zu gewährleisten und damit die Krise auszusitzen.

In 2008 lautete die Antwort darauf: Tagesgeld. Bei täglicher Verfügbarkeit, ohne Mindesteinlage und bei fast allen inländischen Kreditinstituten durch Mitgliedschaft sowohl in der gesetzlichen Einlagensicherung als auch einem weiteren Sicherungsfonds sehr hoher Sicherheit ließen sich damit Zinsen von 4,00 oder sogar noch mehr Prozent erzielen. Wohlgemerkt in einer Zeit, in welcher sich die Aktienkurse auf Talfahrt befanden und auch Bundesanleihen trotz wesentlich längerer Laufzeit kaum höhere Zinsen boten.

Wie sieht nun die Lage in 2009 aus? In Folge der zahlreichen Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank und die wieder in Fluss gekommene Kreditvergabe zwischen den Geschäftsbanken sind die Zinsen, welche aufs Tagesgeld gezahlt wurden, kontinuierlich gesunken. Dies wird besonders deutlich, wenn man sich dazu entsprechende Langfristcharts anschaut, wie sie zum Beispiel vom Fachportal tagesgeldvergleich.net veröffentlicht werden (Link zur Webseite: Tagesgeldkonto Teilbereich Statistiken und Zinsentwicklung).

Dort werden für den 1. Juli 2009 bei 5.000 Euro Einlage und einem Monat Anlagedauer durchschnittliche Zinsen von 2,12 Prozent pro Jahr ausgewiesen. Zum 1. Juli 2008 waren es noch 4,10 Prozent pro Jahr. Bei 50.000 Euro Anlagesumme ist der Durchschnittszins im selben Vergleichszeitraum von 3,92 auf 2,00 Prozent pro Jahr gesunken.

Angesichts dieser Zinsen mag der eine oder andere vom Tagesgeld lieber Abstand nehmen wollen, aber mehrere Fakten sprechen nach wie vor für diese Art des Sparens:

Zum einen kann über das Geld täglich verfügt werden. Sobald sich die Kapitalmärkte also wieder beruhigt haben, können Börsianer damit von heute auf morgen wieder an der Börse investieren. Zum anderen steigen in Zeiten steigender Leitzinsen nach und nach auch wieder die Zinsen auf derartige Sparkonten. Und zu guter Letzt ist es die Realwertentwicklung, welche betrachtet werden muss. Diese ergibt sich aus der Verzinsung abzüglich Steuern und Inflation.

Und genau hier gibt es seit 2009 durch die Abgeltungssteuer für viele Sparer Vorteile, da Zinserträge nun nur noch mit pauschalen 25 Prozent zzgl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer besteuert werden. Dazu kommt aktuell eine Inflationsrate von um die null Prozent, welche mit der neuen Besteuerung am Ende dafür sorgt, dass die reale Rendite von Tagesgeldkonten trotz der auf den ersten Blick niedrigeren Zinsen in 2009 teilweise deutlich über der in 2008 liegt.

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Wohin mit dem Ersparten? Tipps zum Vermögensaufbau für Jugendliche!

Geld spielt für viele Personen, egal ob jung oder alt, eine zentrale Rolle. Sei es für die nächste Party, der erste Urlaub ohne die Eltern oder der Traum vom Führerschein und dem eigenen Auto. Immer früher befinden sich Jugendliche auf der Suche nach einem Job, neben dem Schulalltag. Schüler mit guten Leistungen können es sich zweifellos eher erlauben am Nachmittag im Supermarkt um die Ecke Regal einzuräumen als Jugendliche, die Jahr für Jahr nur knapp die Versetzung schaffen.

Auch wenn die meisten Neben- und Ferienjobs „lediglich“ mit Löhnen von 5 – 10 Euro bezahlt werden, schätzen sich die meisten Personen in der aktuellen Wirtschaftslage glücklich über jeden Job. Wer sich für die bevorstehenden Sommerferien einen Aushilfsjob für mehrere Wochen sichern konnte, darf sich glücklich schätzen und sieht in nächster Zeit einige hundert oder gar tausend Euro mehr auf seinem Girokonto.

Das Geld ist eingegangen, ein kleiner Teil wird hiervon in der Regel recht schnell in DVDs, CDs oder trendige Klamotten investiert. Der Großteil des Lohns bleibt im schlechtesten Fall unverzinst auf dem Girokonto, im besten Fall mit 0,50-1,00% auf dem Sparbuch. Doch auch mit kleineren Geldbeträgen und auch für Jugendliche und junge Erwachsene stehen lukrativere Möglichkeiten für die Geldanlage zur Verfügung.

Recht bekannt und in Deutschland gleichzeitig sehr beliebt sind Tagesgeldkonten. Von der Funktionsweise ähnelt das Tagesgeld sehr stark dem Girokonto, so kann, wie der Name bereits erahnen lässt, täglich über das angelegte Geld verfügt werden. Im Gegensatz zum Girokonto lassen sich mit dem Tagesgeldkonto jedoch keine Rechnungen bezahlen oder Einkäufe in Geschäften begleichen. Die Zinsen bewegen sich beim Tagesgeld zwischen 1,50 und 3,30 Prozent, nachdem diese zuletzt teilweise drastisch gefallen sind.

Als Alternative zum Tagesgeld findet das Festgeld aktuell immer mehr Anhänger. Der Vorteil: Während sich die Zinsen für das Tagesgeldkonto theoretisch täglich ändern können, ist der Zins beim Festgeldkonto garantiert. Der Nachteil: Das Ersparte wird für einen vorher festgelegten Zeitraum (von einem Monat bis zu 10 Jahren) „fest“ angelegt, während der Laufzeit kann über diese Geld nicht verfügt werden. Wer sich sicher ist, dass er für eine bestimmte Zeit auf einen Teil seines Geldes verzichten kann, fährt aufgrund der Zinsgarantie mit der Festgeldanlage besser. Viele Banken fordern jedoch eine Mindesteinlage (z.B. 500 Euro), beim Tagesgeld geht es bereits mit dem ersten Euro los.

Fazit: Das Tagesgeld und Festgeld ist auch für kleine Geldbeträge gut geeignet und sinnvoll. Durch die Inflation verliert das erarbeitete Geld auf dem Girokonto langsam aber sicher an Wert, während bei einer verzinsten Geldanlage die Inflation zumindest ausgeglichen werden kann. In Punkto Sicherheit fahren Verbraucher mit diesen Geldanlagen ebenfalls sehr gut, dank der Einlagensicherung sind die Sparguthaben in vielen Fällen für mehrere Millionen Euro pro Kunde abgesichert.

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