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Artikel Tagged ‘Griechenland’

Malta – Strand und Kultur

7. Juni 2009 Keine Kommentare

Wem Paris zu arrogant, London zu spießig und Wien zu klischeehaft ist, der sollte seine Urlaubsfühler nach Malta strecken. Diese kleine Inselgruppe im Süden von Sizilien ist seit Jahren ein beliebtes Reiseziel für Strandlieger wie auch Kultururlauber.

Warum Malta ?

Malta ist ein von sehr vielen Kulturen geprägtes Land. Über Jahrtausende waren die unterschiedlichsten Kulturen wie Phönizier, Römer und Griechen in Malta präsent und prägten die kulturelle Entwicklung der Inselgruppe. 1533 schenkte der spanische König dem Johanniterorden Malta – daraus entstand der allseits bekannte Malteserorden. Durch diese Vielfalt an kulturellen Einflüssen ist Malta ein ideales Reiseziel für kulturhungrige Reisende, die nebenbei auch Entspannung suchen.

„Malti“ – ein Sprachengemisch

Die maltesische Sprache „Malti“ ist eine Mischsprache aus Arabisch, Italienisch, Französisch und Englisch. Dieser Kauderwelsch ist für Nicht-Malteser absolut unverständlich und deshalb hat sich Englisch auf Malta als Amtssprache etabliert.

Saubere Unterkünfte

Die Unterkünfte sind – die Hotels betreffend – sehr sauber. Im Gegensatz zu anderen südlichen Ländern haben die Malteser ein sehr ausgeprägtes Umweltbewusstsein und einen akzeptablen Hygienestandard. Aufgrund des wachsenden Tourismus ist es möglich, dass neben einem Hotel eine Baustelle besteht, die bereits um sechs Uhr morgens voll befahren ist. Achten Sie deshalb bei Ihrer Buchung auf eventuelle Hinweise oder fragen Sie bei Ihrem Reisebüro nochmal genau nach!

Städtebesichtigungen und Ausflüge

Highlight auf Malta ist mit Sicherheit die Hauptstadt Valletta. In den engen Gassen inmitten der teils aus dem 15. Jahrhundert stammenden Häuser zu flanieren ist ein besonderes Erlebnis. Eine Hafenrundfahrt und eine Besichtigung der Festung St. Elmo sollten ebenso in keinem Programm fehlen.
Wem nach noch mehr Kultur zumute ist, sollte einen Ausflug ins mittelalterliche Medina unternehmen. Neben dem Charme einer Festungsstadt bietet Medina auch noch ein zusätzliches Extra für kulturell Interessierte: Im Kathedralmuseum befindet sich eine interessante Sammlung an Kupferstichen und Holzschnitten von Albrecht Dürer.
Wer sich übrigens in Zukunft im Alltag durch eine handgeschmiedete Ritterrüstung schützen möchte, der wird in den kunsthandwerklichen Geschäften in Medina sicherlich fündig.

Sollten Sie sich auf die nördliche Nachbarinsel Gozo begeben wollen, ist ein frühzeitiges Aufbrechen zum Hafen von Cirkewwa (Marfa Point) an der Nordküste Maltas ratsam. Je nach Tageszeit und Saison sind Wartezeiten von bis zu zwei Stunden keine Seltenheit. Auf Gozo sind vor allem die neolithischen Tempel von Ägantija und das Azure Window – eine Felsformation am Meer – sehenswert.

Busfahren zu empfehlen

Wer sich auf Malta einen fahrbaren Untersatz leiht, muss entweder verrückt oder mutig sein. Abgesehen vom Linksverkehr gelten auf Malta anscheinend keinerlei Verkehrsregeln. Die einzigen Menschen, die sich im Verkehr zurechtzufinden scheinen, sind die ortskundigen Busfahrer. Sich auf Malta in einen der teils nostalgisch anmutenden Busse zu begeben ist garantiert die sicherere Lösung. Das Busnetz in Malta ist zudem sehr gut ausgebaut und man erreicht ohne Probleme alle Sehenswürdigkeiten der Insel.

Verhaltensregeln auf Malta

Die Malteser sind ein sehr gastfreundliches, zuvorkommendes und hilfsbereites Volk. Da sie jedoch sehr streng katholisch sind, darf man die religiösen Einrichtungen nicht ohne entsprechende Kleidung betreten. Das heißt in den meisten Fällen:

  • keine kurzen Hosen oder Röcke
  • keine Oberbekleidung, bei der man die Schultern sieht

Diese Regeln gelten sowohl für Männer als auch für Frauen.

Malta – Urlaubsziel für alle Geschmäcker

Kurz und gut: Malta bietet für jeden Urlaubscharakter etwas. Egal ob Strandurlaub oder kulturelle Erweiterung, ein Besuch auf Malta sollte in keinem Urlaubs-Lebenslauf fehlen.

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Santorin – Vulkanische Perle der Ägäis

7. Juni 2009 Keine Kommentare

Wer einmal einen besonderen Augenschmaus erleben möchte, sollte sich einen Besuch auf der griechischen Insel Santorin gönnen. Dieses rund 71 km2 große Paradies in der Ägäis ist die südlichste Insel der Kykladen. Sie liegt ca. 100 km nördlich von Kreta und zählt rund 9.700 Einwohner. Die höchste Erhebung – der Eliasberg (575 m) – besteht aus Marmor und Tonschiefer. Eine interessante Entstehungsgeschichte ist aber längst nicht alles, was dieses wunderschöne Fleckchen Erde zu bieten hat. Tauchen Sie ein in eine faszinierende Welt aus Geschichte, Vulkanismus und Traumstränden.

Die Entstehung der „Vulkaninsel“

Santorin ist die mit Sicherheit bekannteste und zugleich faszinierendste Insel der Kykladen. 300 Meter hohe Kraterwände – die Restkörper eines gigantischen Vulkans – ragen aus dem tiefblauen Meer dem Himmel entgegen. Kleine, weiße Häuser schmiegen sich an den Kraterhang – die Orte Fira und Oia. Das beeindruckende Panorama lässt sich auch wunderbar von Schiffen aus erleben. Sowohl die einzigartige Architektur, als auch die Mischung aus Farben und Licht verleihen Santorin nicht nur eine atemberaubende Schönheit, sondern machen diese Insel auch zu einem für den Tourismus unentbehrlichen Juwel.

Vor rund 4000 Jahren ereignete sich hier eine der schlimmsten Vulkankatastrophen der Menschheitsgeschichte. Nach einer jahrhundertelangen Ruhepause erwachte der Vulkan mit einem verheerenden Ausbruch wieder zum Leben. Die Auswirkungen sind noch heute mit bloßem Auge nachvollziehbar. So wurde die Gestalt der Insel völlig verändert: Aus einem fast geschlossenen Ring sind nur drei Bruchstücke übrig geblieben. Doch neben der Zerstörung durch den Vulkanausbruch werden weitere schwerwiegende Folgen wie Flutwellen, Ascheregen, Missernten und Erdbeben für den damaligen gesamten östlichen Mittelmeerraum vermutet.
In historischer Zeit haben sich durch unterseeische Ausbrüche im Meer in der Mitte des ehemaligen Vulkanes neue Eruptionskegel gebildet. Eine davon – die „Insel“ Nea Kaimeni – stößt heute noch fortwährend Schwefeldämpfe aus.

Wunderschönes Juwel mit den meisten Sonnenstunden Griechenlands

Bereits im Altertum wurde Santorin „Kallisti“ – die Allerschönste – genannt. Danach folgte der Name Thera und seit der Zeit der Kreuzfahrer schließlich Santorin. Das an der Westküste liegende Thira ist der Hauptort der sichelförmigen Insel. Erkennbar ist Thira an den niedrigen, weißen Häusern – dem typischen Baustil auf Santorin. Neben der Hauptstadt Thira sind vor allem die Orte Kamari und Perissa bei den Badeurlaubern sehr beliebt.

Wer sich für einen Aufenthalt auf der „Vulkaninsel“ entschieden hat, kann sich doppelt freuen. Neben optischen Highlights weist Santorin – wie alle Inseln der Kykladen – die meisten Sonnenstunden Griechenlands auf. Im Zeitraum Juli bis September ist kaum mehr als ein Regentag pro Monat zu verzeichnen. Im August erreicht die Quecksilbersäule bis 29 Grad Celsius, der Höchststand der Wassertemperaturen liegt bei 25 Grad Celsius – ebenfalls im August. Von Dezember bis Februar herrscht Regenzeit, mit durchschnittlich neun Tagen Regen pro Monat und ca. 11 Grad Celsius.

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