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	<title>Themenkatalog &#187; Kabellos</title>
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		<title>WLAN – Der kabellose Internet-Spa&#223;</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 09:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer einen Computer zu Hause stehen hat, kennt das Problem: &Uuml;berall liegen Kabel herum, werden zu Stolpersteinen oder m&uuml;ssen durch W&auml;nde hindurch verlegt werden, um einigerma&szlig;en Ordnung zu halten. Besonders wenn es um den Internet-Anschluss geht, m&uuml;ssen die Kabel oft &uuml;ber eine gr&ouml;&szlig;ere Distanz verlegt werden, was nicht gerade sch&ouml;n ist und auch oft etwas seltsam ausschaut. Abhilfe schafft da WLAN, denn Dank der Funktechnologie kann man damit ganz kabellos surfen – und das an jedem Platz der Wohnung oder des Hauses!</p>
<p><u>Was ist WLAN und was ben&ouml;tige ich daf&uuml;r?</u></p>
<p>WLAN ist die Abk&uuml;rzung f&uuml;r Wireless Local Area Network und steht f&uuml;r eine kabellose Netzwerkverbindung mit Hilfe von Funk-&Uuml;bertragungen. Alle Komponenten eine Netzwerks, also auch Drucker, Internet, Dateien und Server k&ouml;nnen per Funk angesprochen werden – und das variabel von jedem Platz der Wohnung oder des B&uuml;ros. Diese neu gewonnene Freiheit wei&szlig; man schnell zu sch&auml;tzen, zum Beispiel wenn man in Sommertagen den Arbeitsplatz einfach in den Garten verlegt!</p>
<p>Damit man die kabellose Netzwerk-Verbindung nutzen kann, ist spezielle Hardware erforderlich – man ben&ouml;tigt also Zusatzger&auml;te. An erster Stelle steht dort der so genannte Access-Point, der Basis-Station und Ausgangs-Punkt einer Funkzelle ist. Notwendig ist das Ger&auml;t, da die einzelnen Stationen des Netzwerks nicht direkt miteinander kommunizieren, sondern &uuml;ber den Access-Point Informationen und Daten austauschen. Oftmals ist der Access-Point auch gleich mit einem Router gekoppelt. So ein WLAN-Router, wie er dann genannt wird, erm&ouml;glicht dem Anwender einen direkten Zugang zum Internet.</p>
<p>Der Zugang funktioniert aber nur dann, wenn auch PC und Laptop mit der Hardware f&uuml;r WLAN ausgestattet sind. Bei einem Laptop ben&ouml;tigt man hier lediglich eine PC-Karte f&uuml;r die WLAN-Funktionalit&auml;t. Neuere Ger&auml;te haben die sogar schon fest eingebaut, so dass keine zus&auml;tzliche Hardware ben&ouml;tigt wird. Bei PCs sind PCI-Karten mit externem Antennenanschluss oder PCI-Erweiterungskarten, in die eine PC-Karte eingesteckt wird, von N&ouml;ten. Eine weitere M&ouml;glichkeit sind moderne USB-Versionen der WLAN-Karten, die flexibel einsetzbar sind.</p>
<p>Mit dieser Hardware wird also ein kabelloses Netzwerk aufgebaut. Sind mehrere Computer durch so ein Netzwerk miteinander verbunden, k&ouml;nnen sie Daten problemlos austauschen. Man spricht dabei von einem Ad-hoc-Netzwerk. M&ouml;chte man allerdings ins Internet, braucht man einen Access-Point. Damit richtet man ein strategisches Netzwerk ein, das dann auch als Infrastruktur-Netzwerk bezeichnet wird.</p>
<p><u>Die Reichweite der Funkverbindungen</u></p>
<p>Wer sich f&uuml;r eine WLAN-L&ouml;sung interessiert, wird sich wohl als erstes nach der Reichweite erkundigen. Schlie&szlig;lich will man die neu gewonnene, kabellose Freiheit ja auch nutzen k&ouml;nnen. In Geb&auml;uden h&auml;ngt die Reichweite des WLANs stark von den baulichen Faktoren ab. Der Empfang kann durch Reflexionen, St&ouml;rungen und Hindernisse beeintr&auml;chtigt werden. In normalen B&uuml;ro-Geb&auml;uden und Wohnh&auml;usern kann man allerdings von einer Reichweite von 30m ausgehen, auch wenn W&auml;nde und Decken dazwischen liegen.</p>
<p>Im Au&szlig;enbereich zeigt das WLAN seine St&auml;rke, denn dort k&ouml;nnen problemlos Entfernungen von 400m &uuml;berbr&uuml;ckt werden, wenn es keine Hindernisse gibt. Externe Antennen, die an WLAN-Antennen angeschlossen werden, verbessern die Reichweite noch einmal. Bei guten Sichtverh&auml;ltnissen und einer guten Rundstrahlantennen k&ouml;nnen sogar mehrere Kilometer &uuml;berbr&uuml;ckt werden!</p>
<p>Besonders interessant in der Au&szlig;en-Anwendung sind die so genannten HotSpots. Das sind &ouml;ffentliche WLAN-Zug&auml;nge die zumeist in gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dten zur Verf&uuml;gung gestellt werden. Sie erm&ouml;glichen das Surfen in Cafés, Restaurants und sogar beim Shoppen. Allerdings sind hier auch meist Geb&uuml;hren f&auml;llig, die nach Zeit- oder Datenvolumen berechnet werden. Es empfiehlt sich vorher Informationen dar&uuml;ber einzuholen, bevor man eine teure Rechnung pr&auml;sentiert bekommt.</p>
<p><u>Wie sicher ist WLAN eigentlich?</u></p>
<p>Ein weiteres wichtiges Thema ist die Sicherheit beim WLAN. Wie bei jeder Daten&uuml;bertragung mit Hilfe von Funk-Technologien, ist man vorm ‚Belauschen’ der &Uuml;bertragung prinzipiell nicht sicher. Es gibt allerdings eine Reihe von M&ouml;glichkeiten, wie man zumindest die Sicherheit eines kabelgebundenen Netzwerks erreichen kann. Diese Mechanismen werden als ‚Wired Equivalent Privacy’ (WEP) bezeichnet. Hierbei wird die Funk&uuml;bertragung in mehrere Frequenzen gespreizt und schlussendlich noch mit einer L&auml;nge von 128 Bit verschl&uuml;sselt.</p>
<p>Allerdings ist das WEP nicht wirklich sicher. Schon 1991 wurde das Verfahren in einem Versuch gecrackt. Anfangs dachte man an eine Sicherheitsl&uuml;cke im Algorithmus der Verschl&uuml;sselung. Der Fehler lag aber eher an dem WEP selbst, da einfach viel zu schwache Schl&uuml;ssel generiert wurden.</p>
<p>Um sein privates Netzwerk halbwegs sicher zu gestalten, braucht man allerdings nur ein paar Einstellungen zu ver&auml;ndern:</p>
<ul>
<li>Abschaltung des SSID Broadcasts, soweit das vom Router oder Access-Point unterst&uuml;tzt wird. Damit kann man schon mal nicht mehr so schnell entdeckt werden.</li>
<li>MAC-Filterung einschalten und den Zugriff nur f&uuml;r eigene Computer konfigurieren</li>
<li>Einschalten der entsprechenden Verschl&uuml;sselungen</li>
</ul>
<p>Anleitungen, wie diese Einstellungen vorzunehmen sind, findet man &uuml;berall im Internet und oft auch in PC-Zeitschriften, die sich mit dem Thema besch&auml;ftigen. Damit ist dann ein Standard-Schutz gew&auml;hrleistet.</p>
<p>Des Weiteren kann man sein WLAN durch VPN (Virtual Private Network) absichern. Erm&ouml;glicht man den einzelnen Stationen des Netzwerks (Clients) den Zugang nur noch &uuml;ber VPN, k&ouml;nnen unverschl&uuml;sselte Protokolle von au&szlig;en im wahrsten Sinne des Wortes nicht dazwischen funken. Das Besondere an VPNs ist, dass die Daten mit Hilfe von Chiffrier- und Authentifizierungs-Techniken abh&ouml;r- und manipulationssicher ausgetauscht werden.</p>
<p><u>Fazit</u></p>
<p>Mit ein paar Einstellungen kann man beim WLAN also sicher und kabellos das Internet genie&szlig;en – und das von jedem Ort innerhalb des Funknetzes. Wer dennoch Bedenken hat, die vor allem im Gesundheitsbereich liegen, der kann beruhigt sein. WLAN-Produkte sind nicht gef&auml;hrlich, denn ihre elektromagnetische Strahlung liegt weit unterhalb der Grenzwerte und ist sogar niedriger als bei Handys.</p>
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