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Artikel Tagged ‘Mobilfunk’

Vor und Nachteile des mobilen Internets

26. August 2009 Keine Kommentare

Das mobile Internet ist eine wunderbare Sache. Von überall aus kann man im Internet surfen, Emails abrufen oder Zuhause auf den eignen Rechner zugreifen, um fehlende Bilder und Dokumente zu übertragen.
Seit mehr als zwei Jahren nutze ich das mobile Internet auf dem Handy und auf dem Laptop und möchte nicht mehr ohne.
Doch es gibt noch einige Nachteile die das mobile Internet noch nicht gleich würdig mit einem DSL-Anschluss machen. Wie oben schon angedeutet kann man ohne Probleme auf allen Internetseiten im Internet surfen. Jedoch gibt es gerade für Smartphones wie dem iPhone oder Android-Handys, extra angepasste Webseiten, um zum einen die Ladezeiten zu verkürzen und zu anderem die Übersichtlichkeit zu wahren. Denn die Displays der Smartphones sind klein und deshalb sind angepasste Webseiten sehr von Vorteil.
Surft man jedoch mit Laptop und Surf-Stick im mobilen Internet, dann erlebt man das Internet wie Zuhause aus der Dose. Wohnt man in einer größeren Stadt dann erlebt man das mobile Internet sogar mit unglaublich schneller Geschwindigkeit, die mit der DSL-Geschwindigkeit gleichzusetzen ist. Aktuell kann man mit bis zu 14 Mbit/s im Mobilfunknetz von Vodafone surfen. Bei T-Mobile und O2 aktuell mit bis zu 7,2 Mbit/s, doch bis Ende 2009 sollen Geschwindigkeiten von 28 Mbit/s in Ballungszentren möglich sein. Das die Werte nur theoretisch sind, merkt man spätestens beim ersten Ausflug ins Internet. Denn gerade in den Abendstunden sinkt die Geschwindigkeit drastisch, weil viele Personen auf eine Basisstation zugreifen und sich dadurch die Geschwindigkeit an alle aufteilt. Nachts und am Vormittag sind meistens die höchsten Geschwindigkeiten zu erreichen. Trotzdem sind die Geschwindigkeiten akzeptabel und reichen für gelegentliche und längere Ausflüge. Mobil Surfen können Sie von überall aus, selbst in der tiefsten Provinz steht Ihnen das mobile Internet zur Verfügung, jedoch da mit geringer Geschwindigkeit, aber selbst das reicht zum twittern, chatten und emailn.
Der wohl größte Nachteil des mobilen Internets sind die gedrosselten UMTS Flatrates. Denn ab aktuell 5 GB Datenvolumen werden alle bisher angebotenen Angebote auf GPRS gedrosselt um die UMTS-Netze vor Auslastung zu schützen. Das bedeutet, 5 GB Datenvolumen kann mit maximaler anliegender Geschwindigkeit heruntergeladen werden, bevor dann die Geschwindigkeit gedrosselt wird. Allerdings kann danach weiter mit GPRS gesurft werden und es fallen keine extra Kosten an. Ab dem kommenden Monat steht dann wieder 5 GB Volumen zur Verfügung. Ein weiterer Nachteil ist der Verbot bzw. die Unterlassung von VOIP und Instant Messaging (IM). Das bedeutet das Nutzer nicht Skype und ICQ benutzen dürfen. Doch der erste Mobilfunkanbieter O2 hat gestern VOIP und IM ausdrücklich erlaubt und T-Mobile und Vodafone planen VOIP unter Zahlung einer monatlichen Gebühr ebenfalls zu erlauben. Mit Voice-over IP ist es möglich, kostengünstig über das mobile Internet zu telefonieren.

Fazit: Das mobile Internet macht Riesen Spaß, gerade auf dem Handy ist es eine echte Bereicherung zu SMS und MMS. Wenn die Drosselung und die UMTS-Netze noch weiter ausgebaut werden, so dass UMTS fast flächendeckend verfügbar ist, dann könnte das mobile Internet den herkömmlichen DSL Anschluss sogar ablösen, denn die Geschwindigkeiten sehen in Zukunft identisch aus.

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Handyapps für jeden Zweck

26. August 2009 Keine Kommentare

Die letzten Jahre haben so manche Innovation im Mobilfunkbereich gebracht. Zu diesen Innovationen gehören nicht nur Tatsachen wie jene dass Handys immer kleiner und handlicher werden sowie die Gesprächsqualität immer besser, sondern auch dass man Mobiltelefone weitaus vielseitiger verwenden kann als noch vor wenigen Jahren. Viele Features gehören heute zum Alltag, von denen man vor einigen Jahren nicht zu träumen wagte. Ein ganz besonders wichtiger Punkt ist hierbei die teils fest integrierten sowie die teils aufspielbaren Applikationen.

In den Anfängen des Handybooms war es schon ein oft bestauntes Gimmick dass man in seinem Handy so etwas wie einen Terminkalender oder ein Telefonbuch haben konnte. Inzwischen ist dass eher eine Selbstverständlichkeit und Nutzer auf aller Welt freuen sich über fortschrittliche Applikationen wie etwa Routenplaner, mobile Lexika oder Mediaplayer auf dem mobilen Endgerät. Somit sind sowohl die Ansprüche der Endnutzer wie auch die technischen Möglichkeiten gewachsen. Immer leistungsstärkere Modelle machen es zu einer Leichtigkeit für die Entwickler solcher “Apps” sie möglichst zahlreich auf dem Mobiltelefon unterbringen zu können.

Doch auch heute noch entwickeln sich diese Handyprogramme weiter. Wer meint nur durch mobiles Internet und Co. wäre schon das Ende der Fahnenstange erreicht der irrt gewaltig. Zukünftig wird wohl mehr der Gedanke im Vordergrund stehen die Welt des Web 2.0 mit den mobilen Netzen zu verbinden und auch noch stärker den ununterbrochenen Zugriff auf das World Wide Web zu fokussieren. Daraus werden sicherlich noch viele Applikationen entstehen die beeindruckendes Leisten können und erneut ähnliche Revolutionen wie bei der iPhone-Einführung auf dem Mobilfunkmarkt auslösen.

Auch heute schon kann man viel von dem man vor wenigen Jahren noch geträumt hätte. Nur teuer ist es noch und damit (noch) nicht wirklich massenkompatibel. Damit sich Features wie ein mobiler Wegweise, etc. durchsetzen muss wohl vor allem das mobile Web noch günstiger für die breite Masse an Konsumenten werden.

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