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Artikel Tagged ‘PC’

PC Gehäuse als Designobjekt

8. Dezember 2009 Keine Kommentare

PC Gehäuse dienen schon längst nicht mehr einfach nur als simple Abdeckung des Innenlebens von Computern, sondern haben sich mit der Zeit mehr und mehr zum Designobjekt entwickelt. Schon beim Bestellen eines PC Gehäuses oder dem Konfigurieren eines neuen Computers kann man mittlerweile oft individuelle Wünsche angeben, die auf das Design des PC Gehäuses angewendet werden.

In der Frühzeit der Computer waren die Gehäuse fast immer in einem unauffälligen Farbton gehalten, der sich neutral in alle Umgebungen einpassen konnte und dessen einziger Sinn und Zweck es war, unauffällig zu wirken und das Innenleben des Computers zu schützen. Seit dieser Zeit hat sich viel getan, selbst fertig konfigurierte Computer sind oft mit aufwändig gestalteten PC Gehäusen ausgestattet, die viele schon als kleine Kunstwerke betrachten. Angefangen hat die Revolution in der Gestaltung der PC Gehäuse mit der zunehmenden Verwendungen von verschiedenen Farben. Neben dezenten, aber ansehnlichen Farben wie Schwarz wurden auch auffälligere Farbtöne wie beispielsweise rot oder blau gewählt, um die Computer für Kunden attraktiver zu machen. Hinzu kamen dann Veränderungen der Außenform der PC Gehäuse, es gab eine Abkehr von dem simplen quaderförmigen Design, das zwar sehr funktional, aber leider meist auch nicht besonders ansprechend ist. Moderne PC Gehäuse haben Rundungen und elegante Kurven, die es kaum noch erlauben, eine Verbindung zu den frühen Formen der PC Gehäuse herzustellen.

Mittlerweile hat sich eine ganze Szene entwickelt, die sich nur der Umgestaltung von PC Gehäusen widmet, man nennt es “Case-Modding”. Diese Individualisten widmen sich der Aufgabe, das Äußere ihrer Computer möglichst ansprechend und individuell zu gestalten. Dabei kommen verschiedene Elemente und Techniken zum Einsatz, die Vielfalt kennt hier kaum Grenzen. Beispiele sind selbst gestaltete Folien, aufgesprayte Embleme und Logos oder auch ganze Bereich, die einfach ausgesägt werden und in die ein anderes Material eingesetzt wird, beispielsweise Plexiglas, das einen Blick ins Innere der Maschine gestattet.

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Das mobile Internet

27. Juni 2009 Keine Kommentare

Wer das Internet nutzen möchte, braucht keinen Festnetzanschluss mehr. Denn das mobile Internet mit UMTS ist eine wahre Bereicherung für den Alltag. Ob im Park kurz die E-Mails abfragen oder einfach nur zum Surfen, das mobile Internet bietet mehr Komfort als das Surfen am heimischen PC. Sogar im Urlaub und teilweise auch im Ausland kann das Internet mobil genutzt werden.

Fast jeder Mobilfunkprovider hat das UMTS-Netz im Programm. Darüber hinaus bieten sie auch die entsprechenden Datengeräte an, um das Internet mobil zu nutzen. Der Preis ist auch bezahlbar und somit steht dem mobilen Internet nichts mehr im Wege.

Jeder Provider hat unterschiedliche Preismodelle für das mobile Internet. Ob T-Mobile, Vodafone, O2, E-Plus, Base oder Fonic, jeder möchte in diesem Bereich an erster Stelle stehen, doch eines haben diese Unternehmen gemeinsam, sie bieten alle eine Flatrate für das mobile Surfen an. Die Gebühren fangen bei rund 18 Euro im Monat an. Allerdings muss hierzu ein Vertrag über 24 Monate abgeschlossen werden. Wer sich nicht für die lange Laufzeit verpflichten möchte, bekommt das mobile Internet auch als Prepaid Variante. Abgerechnet wird über Tagesflatrates. Einzig O2 bietet eine echte Monatsflatrate auch zu einem Preis von monatlich 25 Euro an. Aber im Gegensatz zu den anderen Mobilfunkanbietern wird die Geschwindigkeit erst bei einem Datenvolumen von 10 GB gedrosselt. Bei anderen Unternehmen beginnt die Speedbremse bereits bei fünf GB.

Die Hardware besteht aus einem USB-Stick, in dem die SIM-Karte eingeschoben wird. Die Installation der Software erfolgt automatisch. Seit dem die Netbooks (Mini-Laptops) auf dem Markt sind, haben auch die Mobilfunkbetreiber den Markt für sich entdeckt. In Verbindung mit einem Laufzeitvertrag bekommen die Verbraucher zu Ihrem mobilen Internet das Netbook gleich mit dazu.

Wer will bei solchen Aussichten da noch das klassische Festnetz nutzen? Als Alternative zu DSL via Telefonanschluss ist das mobile Internet sehr empfehlenswert.

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PC Innenleben

17. Juni 2009 Keine Kommentare

Wie’s drinnen aussieht, geht jeden was an

Der PC, das unbekannte Wesen? Alles halb so wild, so lange man sich nicht im Detail verliert. Lernen Sie die wichtigsten Bausteine kennen und erfahren Sie, was so alles in Ihrem Rechner steckt.

Die erste Hürde, die Sie nehmen müssen, ist das Öffnen des PCs. Je nach Bauart ist das mit einem Handgriff und ohne jedes Werkzeug erledigt (eher die Ausnahme), oder nur mit Spezialwerkzeug zu erledigen. In jedem Fall sollte man sich im Klaren darüber sein, dass mit dem Öffnen des PCs und mit dem Verletzen eventueller Siegel Garantieansprüche verfallen. Man sollte sich also gut überlegen, was man tut.

Falls die Garantie keine Rolle mehr spielt, falls Sie einfach nur wissen möchten, wie so ein Rechner von innen aussieht oder wenn Sie zum Beispiel einem alten Rechner mit einer neuen Festplatte oder etwas mehr Arbeitsspeicher neues Leben einhauchen wollen, dann fassen Sie sich ein Herz und einen Schraubenzieher. Es ist einfacher als Sie denken. Nicht umsonst boomt der Sport des PC-Moddings. Modder sägen plexiglasverkleidete Löcher in ihren Rechner, bauen Wasserkühlungen und Lauflichter ein oder räumen gleich alle Bestandteile aus, um sie in eine Bierkiste einzubauen. Doch lassen Sie uns klein anfangen und nur einen Blick ins Innere werfen.

Sie haben das Gehäuse vorsichtig geöffnet? Sehr schön. Dann sehen Sie die Hauptplatine (auch Mainboard oder Motherboard genannt). Auf diesem Kernstück des Rechners finden wir den Hauptprozessor (Central Processing Unit, CPU) sowie Anschlüsse für den Arbeitsspeicher (RAM) und für Grafik-, Sound- und Netzwerkkarten. Auch Schnittstellen für Festplatten, CD- bzw. DVD-Laufwerken, Tastatur und Drucker tummeln sich auf der Hauptplatine. Einige Teile sind auswechsel- oder erweiterbar, andere fest verlötet, je nach Art, Baujahr und Hersteller variieren die festen und austauschbaren Teile stark. Wir kümmern uns zunächst um die Teile, die wir auswechseln oder erweitern können.

Arbeitsspeicher (RAM)

An erster Stelle steht meist eine Erweiterung des Arbeitsspeichers. Waren vor 15 Jahren die Rechner noch mit 512 KB, also einem halben Megabyte ausreichend bestückt, sind heute Arbeitsspeicher von 1,5 Gigabyte keine Seltenheit. Weil der Arbeitsspeicher so häufig aufgerüstet wird, ist der Zugang in der Regel der denkbar einfachste. Manchmal muss man nicht einmal den kompletten Rechner öffnen um an die Steckplätze zu kommen. Bei einigen Laptops oder bei kompakten All-in-one-Rechnern, wie den neuen Apple iMacs, reicht es, eine kleine Klappe zu öffnen, schon liegen die Steckplätze für den Arbeitsspeicher frei. So kann man nicht versehentlich andere Bausteile beschädigen und muss nur noch mit Gefühl das RAM-Modul in den Steckplatz einrasten lassen.

Festplatte

Durch die rapide wachsenden Datenmengen hat sich auch der Austausch einer veralteten Festplatte oder der zusätzliche Einbau einer größeren, schnelleren inzwischen zur Standardprozedur entwickelt. Auch das geht problemlos vonstatten. Hat man die passende Festplatte für seinen Rechner gekauft, muss man nur noch die Stecker und Buchsen in PC und Festplatte miteinander verbinden. Meist sind im Rechner schon alle Anschlüsse für den Einbau einer zweiten Festplatte vorhanden.

Grafikkarte

Die Grafikkarte steuert die Ausgabe der Daten auf den Bildschirm. Wenn beim PC-Spiel die Bilder ruckeln, wenn Filme auf dem Beamer nicht angezeigt werden, liegt es meistens an der mangelnden Power der Grafikkarte. Es gibt Grafikkarten für Business-Lösungen, die ein kontrastreiches, scharfes Bild liefern aber für 3D-Spiele wenig geeignet sind. Es gibt Spiele-Grafikkarten für verschiedene Ansprüche mit großem Arbeitsspeicher und flinkem Prozessor, der für einen schnellen, ruckelfreien Bildaufbau sorgt. Und es gibt spezielle Lösungen für anspruchsvolle CAD-Software. Diese finden vor allem in Bereichen wie Architektur, Design, Maschinen- und Fahrzeugbau Anwendung.

Netzwerkkarte

Die Netzwerkkarte sorgt für die Verbindung mit anderen Rechnern und Servern. Im Zeitalter von DSL verfügen die meisten Rechner über eine Netzwerkkarte mit einer Buchse für ein Ethernet-Kabel, dem Standard für Netzwerkanschlüsse. Oft ist auch eine WLAN-Karte an Bord, mit deren Hilfe der Rechner auch ohne Kabel Anschluss findet.

CD- oder DVD-Brenner

Der Austausch eines Players gegen einen Brenner oder eines CD- gegen ein DVD-Laufwerk ist ähnlich einfach wie der Austausch oder zusätzliche Einbau einer Festplatte. Auch hier sind die Anschlüsse bereits vorhanden. Beim Einbau eines zusätzlichen Gerätes muss man nur einstellen, welches der beiden Laufwerke das dominante, das Startlaufwerk sein soll. Meist muss man dazu ein kleines Reiterchen am Laufwerk versetzen.

Der Lüfter

Arbeit erzeugt Wärme. Je schneller und leistungsstärker ein Rechner ist, desto mehr Wärme erzeugt er. Dazu kommen noch ein paar andere Faktoren, aber im Prinzip stimmt die Formel. Wer jemals ein Stündchen mit dem Laptop auf dem Schoß gearbeitet hat, weiß, wie warm so ein Rechner werden kann. Darum gibt es die Lüfter, die den Rechner vorm Wärmekollaps schützen und je nach Anforderung mal schneller, mal langsamer drehen. Hauptsache, die warme Luft wird abtransportiert und kühle Luft strömt von außen ins Gerät.

Das Netzteil

Ein würfelartiges Gebilde, von dem viele bunte Kabel ausgehen. Es versorgt die verschiedenen Laufwerke und Platinen im Rechner mit transformiertem Strom. Bei Laptops befindet sich das Netzteil in der Regel außerhalb des Rechners, um Platz zu sparen.

Jetzt haben Sie einen kleinen Überblick über die Hauptbestandteile Ihres Rechners erhalten. Wer neugierig geworden ist, findet im Internet und in Buchhandlungen weiterführende Literatur. Auch der kreativste PC-Modder hat einmal klein angefangen.

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