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Rom – Spannender Kulturtrip durch die Ewige Stadt

7. Juni 2009

Rom – Italiens Hauptstadt und Sitz des Vatikan – stellt sich nicht nur für fromme Katholiken und Papstanhänger als interessantes Reiseziel dar. Mit seinem umfangreichen kulturellen Angebot und dem mediterranen Flair ist die „Ewige Stadt“ ein Erlebnis für Kulturinteressierte, aber auch für Reisende, die einfach nur einmal die südländische Atmosphäre dieser faszinierenden Stadt spüren möchten.

Großartiges Angebot an kulturellen Schätzen

Wo beginnt man am besten? Am bekanntesten ist wohl der Petersdom, die Grabeskirche des Apostels Simon Petrus. Wer sie betreten möchte, muss allerdings drauf achten, seine Schultern zu bedecken und keine kurzen Hosen zu tragen. Von der Kuppel des Petersdoms bekommt man zudem einen wunderschönen Blick über Rom, der sich mehr als lohnt. Ist man gut zu Fuß, kann man sich einige Euros sparen und die Treppen hinauf zur Kuppel dem Lift vorziehen.
Unweit vom Petersplatz hebt sich die in ihrer Architektur wohl einzigartige Engelsburg empor. Einst Grabmal und später Gefängnis ist sie mit St. Peter durch einen überdachten Korridor, dem „Passetto di Borgo“, verbunden.
Was bei einem Rom-Trip auf keinen Fall fehlen darf, ist ein Besuch des Fontana di Trevi. Der im 18. Jhdt. von Nicolo Salvi entworfene Felsbrunnen mit einem römischen, von Seepferden gezogenen Rennwagen an der Hand Neptuns zieht täglich Tausende von Besuchern an. Am Fontana di Trevi ist man wirklich nie allein. Die Legende besagt, wenn man eine Münze über die linke Schulter in das Wasser des Brunnen wirft, wird man wieder einmal nach Rom zurück kehren. Die Eissalons vor Ort verkaufen übrigens köstliches Eis in Tüten. Schon allein dieser Umstand lässt einen immer wieder an den Brunnen zurückkehren…
Ein weiteres absolutes Muss während eines Rom-Trips ist die Besichtigung des Kolosseums. Das ehemals als Amphitheater gedachte Gebäude war Schauplatz spannender Kämpfe todesmutiger – mehr oder weniger freiwilliger – Gladiatoren. Das Kolosseum beinhaltet zudem eine Ausstellung mit Exponaten aus der römischen Geschichte, die man sich gesondert ansehen kann. Unbedingt auf der Liste des geneigten Rom-Reisenden sollte ebenso die Spanische Treppe stehen. Die imposante aus 138 Stufen bestehende Treppe samt dem Vorplatz Piazza di Spagna und der Kirche, zu der sie führt, ist ein beliebter Treffpunkt der Touristen wie auch Einheimischen.
Beabsichtigt man die Vatikanischen Museen zu besichtigen, so empfiehlt es sich, einen halben oder gar ganzen Tag dafür ein zu planen. Die Vatikanischen Museen beherbergen eine der wichtigsten und größten Sammlungen der Welt. Sie zeigen nicht nur Altertümer aus Äqypten und Assyrien, der klassischen Antike und aus dem Italien vor der Römerzeit, sondern auch frühchristliche und mittelalterliche Exponate bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Alleine die Sixtinische Kapelle, die einen Teil der Vatikanischen Museen darstellt, ist es wert, sich ausreichend Zeit zu nehmen.
Wer sehen will, wie und wo Johann Wolfgang von Goethe in der Zeit von 1786 bis 1788 gelebt hat, kann die Räumlichkeiten der „Casa di Goethe“ an der Via del Corso besichtigen. Das von Deutschen geführte Museum gibt Aufschluss über Goethes Aufenthalt und Wirken in Italiens Hauptstadt.
Mit diesen bekanntesten Sehenswürdigkeiten des alten Rom sind noch lange nicht alle sehenswerten Kulturstätten aufgezählt. Zahlreiche Katakomben, interessante Museen, imposante Kirchen, Monumente, Obelisken und herrschaftliche Villen nennt die Stadt ihr Eigen, bereit, von faszinierten Reisenden entdeckt, erobert und bestaunt zu werden.

Rom hat eigentlich immer Saison

Die beste Reisezeit ist Reiseführern zufolge das Frühjahr und der Herbst. Die Hitze des Sommers könnte vielen Reisenden zu schaffen machen und mit dem Argument, dass die Museen und andere Sehenswürdigkeiten weniger überfüllt wären, liegt man oft falsch. Auch an heißen Sommertagen steht man nicht alleine in der – gottlob größtenteils klimatisierten – U-Bahn und von fehlenden Warteschlangen an den Touristenzentren kann keine Rede sein. Zu Ostern ist die heilige Stadt definitiv sehr überlaufen, aber auch im Jänner kann es passieren, dass man nicht der einzige Reisende ist – im Gegenteil. Rom hat also immer Saison.

Drei Tage Rom sind bei der Menge an Sehenswürdigkeiten und kulturellen Schätzen eindeutig zu wenig. Für Kulturgenießer wäre daher ein einwöchiger Aufenthalt ideal. Schon alleine die manchmal längeren Wartezeiten beim Einlass in die Museen und anderen Sehenswürdigkeiten Roms, lassen eine Schnelltour nicht zu. Man benötigt schon ein wenig Zeit und Geduld beim Erkunden der „Ewigen Stadt“. Mag das Anstellen auch manchmal mühsam sein, es lohnt sich auf jeden Fall!

Rom auf Schusters Rappen sehr empfehlenswert

Zu empfehlen ist die Erkundung Roms – so die Beine und das Schuhwerk mithalten – zu Fuß. Man lernt die Stadt mit all ihren Facetten genauer kennen und nimmt viel mehr von der mediterranen Atmosphäre auf. Zwar gelangt man mit der U-Bahn sehr schnell von einem Punkt zum anderen, doch bietet das Marschieren einen viel größeren Reiz. Auch eine Stadtrundfahrt mit einem Touristikbus – vor allem am Freiluftdeck – kann bei schönem Wetter ein Erlebnis sein. Im Sommer sollte man sich allerdings unbedingt den Kopf mit einer Kappe oder ähnlichem Kopfschutz bedecken. Zwei Stunden in der prallen Sonne spürt man aufgrund des Fahrtwindes nicht, können aber böse mit einem Sonnenstich enden.

Ausspannen am Meer

Sollte der Reisende nach einer mehrtägigen Tour durch die Kulturstätten Roms derer doch ein wenig müde geworden sein, so wird sich eine kurze Reise mit dem Zug in Richtung Meer als willkommene Abwechslung erweisen. Nach etwa einer Dreiviertelstunde Fahrt von der Station Piramide in Richtung Colombo gelangt man an den Strandort Lido di Ostia. Auf dem Bahnweg hin und retour kommt man übrigens an der sehenswerten Ruinenstadt Ostia Antica vorbei. Ist man der zerfallenen Mauern noch nicht gänzlich überdrüssig, so wird sich ein Abstecher hierher bestimmt lohnen.

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Categories: Urlaub & Reisen Tags: gelesen: 1402 · heute: 2 · zuletzt: 1. September 2014
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