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Santorini – Eine griechische Insel

23. Juni 2009

Jeder kennt Kreta, Rhodos oder Kos, doch nur wenige haben schon etwas von Santorini gehört, eine kleine Insel der Kykladen. Ihre Halbmondform, die zu einem besonderen Merkmal der Insel geworden ist, entstand durch einen Vulkanausbruch um 1450 v. Chr., der in die ursprüngliche Insel einen 22 km großen Krater riss. Der gewaltige Tsunami, der dabei entstanden ist, soll, wie man sich erzählt, dem minoischen Kreta den Untergang beschert haben.

Weiße Strände wird man auf der Insel vergeblich suchen -Santorini ist für seine schwarzen Sandstrände berühmt. Lange Zeit dachte man auch, das Santorini das versunkene Atlantis ist, ob an dieser Vermutung etwas dran ist, davon sollte man sich bei einem Urlaub am besten selbst überzeugen.

Highlights der Insel

Die Insel-Hauptstadt Fira schmiegt sich an den Felsen der Caldera – des Kraters. Sie bietet mit den vielen schönen Kuppelkirchen, Höhlenhäusern und Restaurants, die
terrassenförmig angelegt sind, herrliche Ausblicke – vor allem bei einem romantischen Sonnenuntergang. Ein Augenschmaus sind auch die für die Insel typischen Häuser mit ihren blauen Kuppeln, die überall das Ortsbild prägen.

Wer besonders sportlich ist kann die 580 Stufen zum Hafen hinuntergehen; für die weniger sportlichen unter uns stehen Esel oder eine Seilbahn zur Verfügung. Am Hafen biete sich dann eine Fahrt mit dem Boot zu den zwei noch aktiven Vulkanen Nea Kameni und Palaia Kameni an. Wer sich traut, darf hier auch vom Boot springen und zu den heißen Quellen schwimmen. Doch Achtung: Das Wasser bis zu den Quellen ist überraschend kühl.

Für alle, die sich für Archäologie begeistern können, bietet das antike Thira, auf einem Berg gelegen, genau das richtige. Dort findet man noch Ruinen aus dem.3 und 4. Jahrhundert vor Chr. und außerdem ein Theater, die Agora und Reste privater Häuser aus vergangenen Zeiten. Unterhalb Thiras liegt der beliebte Ferienort Kamari, am Strand findet man dort Bars und Tavernen die mit Tzaziki und Ouzo zum Verweilen einladen.

Ein weiteres Highlight ist Akrotiri. Dieser minoische Vorposten wurde vor 3500 Jahren unter vielen Tonnen von Asche begraben und erst 1967 wieder freigelegt. Durch eine riesige Dachkonstruktion können die Besucher die Anlage jederzeit trockenen Fußes besuchen. Zwei- bis dreistöckige Häuser aus dem 16. Jahrhundert., die wunderschön erhalten sind, erwarten die Besucher. Die bunten Fresken, die gefunden wurden, können im Neuen Archäologischen Museum in Fira bewundert werden. Auch weniger archäologisch begeisterte Menschen können sich diesem Anblick nicht so einfach entziehen.

Fazit

Santorini ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Mit Auto oder geliehenem Moped kommt man problemlos überall hin und es macht auch noch Spaß durch die kleinen Gassen oder am Rand der Caldera in den Sonnenuntergang zu fahren. Jeder kommt auf Santorini auf seine Kosten. Die Strände laden zum Sonnen und Baden ein, die griechische Küche ist sowieso ein Highlight und auch die Sehenswürdigkeiten bieten für jeden Geschmack etwas. Also Koffer packen und ab geht’s.

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