Lebensversicherung: Zweitmarkt lohnt sich!
Die Kapitallebensversicherung gehört zu den Klassikern in der privaten Finanz- und Vermögensplanung. Der Hauptnutzen der Policen besteht in der Kombination einer kapitalbildenden Komponente mit der Absicherung der Hinterbliebenen. Jede zweite Lebensversicherung in Deutschland aber wird vorzeitig vom Versicherungsnehmer gekündigt – zu oft sehr schlechten Konditionen.
Wer seine Versicherung vor Ablauf von 12 Jahren an die Bank oder den Versicherer zurückgibt, erhält dafür den Rückkaufswert, den der Versicherungsvertrag vorsieht. Dieser liegt deutlich unter dem inneren Wert der Policen. Besser als die Kündigung ist ein Verkauf der Versicherung auf dem Zweitmarkt. Dieser konnte sich in den vergangenen Jahren etablieren und bietet attraktive Konditionen für Versicherte.
Auf dem Zweitmarkt können Besitzer von kapitalbildenden Lebensversicherungen diese an spezialisierte Investoren verkaufen. Diese führen die Verträge bis zum Ende der vorgesehenen Laufzeit fort und erhalten dann die komplette Ablaufleistung. Der Preis, den der Käufer zahlt, liegt deshalb deutlich über dem Rückkaufswert.
Wer einen möglichst guten Preis für seinen Vertrag erzielen will, sollte die Angebote verschiedener Zweitmarkt-Anbieter miteinander vergleichen. Wichtig ist es, die Notwendigkeit eines weiter bestehenden Todesfallschutzes zu überprüfen: Sind auch nach der Kündigung Familienmitglieder abzusichern, sollte die Risikokomponente in jedem Fall erhalten bleiben. Dies ist bei vielen Anbietern auf dem Zweitmarkt möglich. Ein Neuabschluss einer Risikolebensversicherung ist zwar ebenfalls denkbar, kann aber eventuell aufgrund von medizinischen Vorerkrankungen nur zu schlechteren Konditionen erfolgen.
Der finanzielle Vorteil eines Verkaufs über den Zweitmarkt gegenüber der Rückgabe kann sich leicht auf einige tausend Euro belaufen. Das Einholen eines Angebots ist in der Regel für die Versicherten kostenfrei und kann bequem über das Internet erfolgen, so zum Beispiel über die nachfolgende Seite:
http://www.kostenloser-versicherungsvergleich.com/lebensversicherung-verkaufen.html
Sowohl das Beleihen als auch das Verkaufen „gebrauchter“ Lebensversicherungen am Zweitmarkt können fast immer eine Alternative zu herkömmlichen Bankkrediten darstellen und sind meist sogar einfacher zu haben. So wird etwa beim Beleihen keine Bonitätsauskunft eingeholt, da der Kunde ja im Grunde sein eigenes in den Vertrag eingezahltes Geld ausleiht.
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