Brauner Teint durch Sonne, Solarium oder Cremes ?
Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit startet die Saison der kurzen Röcke und ärmellosen Shirts. Viele unter uns nehmen dies zum Anlass, um mit gebräunter Haut Farbe zu zeigen. Egal ob durch Besuche im Solarium, Einsatz von Selbstbräunern oder gar Urlaub – eine schöne und gleichmäßige Bräune wirkt einfach gesund und attraktiv. Doch wie empfehlenswert sind die einzelnen Methoden und wie belastend sind diese für unsere Haut?
Sonnenbaden: Auf den Schutz kommt es an
Sonnenbaden, das bewusste Liegen im Sonnenlicht zwecks Aufwärmung des Körpers oder der Bräunung der Haut also, wirkt sich – vor allem nach einer langen Winterzeit – positiv auf unsere Psyche aus. Die im Sonnenlicht enthaltene UVB-Strahlung ist hauptsächlich für die Entstehung der Bräune verantwortlich. Doch der Genuss ist nur in Maßen empfehlenswert, denn ungebräunte Haut zu lange der prallen Sonne auszusetzen kann mitunter fatale Folgen wie z.B. einen Sonnenbrand mit sich bringen. Längerfristig wird dadurch die Gefahr auf Hautkrebs erhöht. Um dies zu verhindern, bietet der Handel eine Reihe von Sonnenschutz-Produkten in Form von Cremes und Ölen an. Darin enthaltene Lichtschutzfaktoren reichen bis zu einem Faktor von 30 und darüber hinaus. Dennoch sollte trotz Verwendung solcher Mittel mit hohem Lichtschutzfaktor die Besonnungszeit nicht übertrieben werden.
Solarium: Künstliche Sonne mit Maß und Ziel
Die Sonne “auf Knopfdruck tanken” ist eine beliebte Alternative zum direkten Sonnenbad. Für viele gehört dies bereits zum Wochenplan. Der Gang ins Solarium ist jedoch keine völlig ungefährliche Möglichkeit, seine Haut zu bräunen. Egal ob unserem Körper UV-Strahlen natürlich oder künstlich zugeführt werden, sie schädigen die Haut und können zu Hautkrebs führen. Messungen in Solarien haben ergeben, dass bei vielen der untersuchten Geräte die Strahlenstärke viel zu hoch ist und bereits zum Sonnenbrand führen kann.
Hier ein paar Tipps für Fans der künstlichen Sonne: Wählen Sie ein Studio, in welchem Ihnen geschultes Fachpersonal bei der Wahl der richtigen Geräte und der geeigneten Dosierung zur Seite steht. Pro Jahr sollten höchstens 50 Sonnenbäder konsumiert werden, natürliche und künstliche mitgerechnet. Die für Ihren Hauttyp empfohlenen Anfangsbestrahlungszeiten sollten Sie unbedingt einhalten! Kosmetika und Parfums sollten bereits einige Stunden vor dem Solariumbesuch entfernt werden. Als weiterer Schutz empfiehlt sich das Tragen einer Schutzbrille aus UV-undurchlässigem Plastikmaterial.
Auch Bräunungscremes haben Vor- und Nachteile
Wer auf Nummer sicher gehen und seine Haut weder einer künstlichen noch natürlichen Sonne aussetzen möchte, kann den gewünschten dunkleren “Teint” durch das Auftragen von Selbstbräunern erreichen. Der in Bräunungscremes enthaltene Wirkstoff Dihydroxyaceton (DHA) ist für die Verfärbung der Haut verantwortlich. Bei einigen Menschen kann dieser Wirkstoff jedoch Allergien auslösen. Vor dem Auftragen einer Bräunungscreme sollte daher auf einer kleinen Hautfläche getestet werden, ob man das Produkt verträgt. Empfehlenswert ist, auf die Produkte von Naturkosmetik-Herstellern auszuweichen. Da sich die menschliche Haut ständig erneuert, hält eine Bräunung mit dieser Methode aber nur maximal fünf Tage an. Probleme bei der Verwendung von Selbstbräunern könnten sich z.B. durch Abfärben auf die Kleidung oder Streifen- und Fleckenbildung auf der Haut ergeben. Und Achtung: Bräunungscremes bieten keinen Schutz vor UV-Licht!
Noble Blässe …
Am gesündesten wäre wohl, die noble Blässe bei zu behalten. Dies lässt sich aber nicht gut mit der heurigen Mode vereinbaren: Zu knallbunter Kleidung sehen gebräunte Arme und Beine eben doch am schönsten aus!
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