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Sanfte Reinigung bei empfindlichen Zähnen

23. Juni 2009

Unter sensiblen Zahnhälsen leiden viele Menschen. Für sie ist es unmöglich Eis auf heißen Himbeeren zu essen. Kommen die Zähne mit Heißem, Kaltem, Süßem oder Saurem in Berührung, zieht und schmerzt es gewaltig. Ein sehr unangenehmes Gefühl. Schuld daran ist die Rückbildung des Zahnfleisches. Die Zahnhälse werden freigelegt und haben keinen Schutz mehr. Zahnfleisch kann sich aufgrund einer Entzündung, der so genannten Parodontitis, zurückbilden. Aber auch Alterserscheinungen oder der rabiate Einsatz von elektrischen oder zu harten Zahnbürsten können Auslöser sein.

Was kann man tun?

In der Oberfläche der freigelegten Zahnhälse befinden sich Reizleiterkanäle, die den Außenreiz direkt an den sehr empfindlichen Zahnnerv weiterleiten. Die Folge sind sensible und empfindliche Zähne. Sogar Berührungen können schmerzhaft sein.

An erster Stelle steht die Vermeidung von Schmerzauslösern. Starke Kälte- und Wärmereize, vor allem im Wechsel, tun richtig weh. Heißer Kaffee und kaltes Eis zusammen sind erst mal zu streichen.
Die Zähne sollten mit einer weichen Zahnbürste geputzt werden. Das ist nicht nur besser für das Zahnfleisch, es ist auch viel angenehmer beim Zähneputzen.
Spezielle Zahnpasten bilden eine Schutzschicht auf den Zahnhälsen und machen sie somit widerstandsfähiger. Es sollte Aminofluorid darin enthalten sein. Außerdem muss man auf milde Putzkörper in der Zahncreme achten. Bei sensiblen Zahnhälsen also bitte keine zahnaufhellende Paste verwenden. Die darin enthaltenen Putzkörper scheuern zu sehr.
Tägliche Massagen des Zahnfleisches können den Zahnfleischschwund stoppen. Massiert wird zweimal täglich mit den Finger in kreisenden Bewegungen von innen nach außen mit leichten Druck. Antibakterielle Spülungen oder Salbeitee können die Wirkung unterstützen.

Werden die Beschwerden nicht besser sollte man seinen Zahnarzt aufsuchen. Oft haben sich Bakterien unter dem Zahnfleisch eingenistet. Diese müssen medizinisch entfernt werden.

Auf das richtige Zähneputzen kommt es an!

Für optimale Zahnpflege ist die richtige Putztechnik entscheidend. Zweimal täglich sollen die Innen- und Außenflächen und die Kauflächen oben und unten gründlich geputzt werden. Die Innen- und Außenflächen der Zähne werden in kreisenden Bewegungen mit geringem Druck vom Zahnfleisch zur Zahnkrone hin geputzt. Bei den Kauflächen wird die Zahnbürste hin und her bewegt. Geputzt wird ca. drei Minuten, wenn möglich mit einer fluoridirden Zahncreme. Fluor härtet die Zähne ab und baut bei regelmäßiger Anwendung einen Langzeitschutz auf.

Entgegen der landläufigen Meinung muss eine Zahnbürste nicht super hart sein. Mittel und weich sind, vor allem bei empfindlichen und sensiblen Zähnen, am Besten. Bei Verwendung von einer elektrischen Zahnbürste muss darauf geachtet werden, dass der Druck nicht zu stark ausgeübt wird. Zahnärzte empfehlen als Faustregel, dass der Druck der Zahnbürste beim Zähneputzen nicht höher sein sollte als die Kraft die man benötigt, um auf einer Küchenwaage 150 Gramm anzuzeigen.

Wer denkt viel hilft viel hat leider nicht recht. Zweimal tägliches Zähneputzen und die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide sind viel effektiver als viermal seine Zähne regelrecht zu schrubben. Bei häufigem Zähneschrubben kann der Zahnschmelz angegriffen werden und die Zähne haben keinen Selbstschutz mehr vor Bakterien und Karies. Lieber zwischendurch mal einen Zahnpflegekaugummi kauen!

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